Alter Bridge - Alter Bridge
Review
ALTER BRIDGE kommen mit voller Wucht zurück und liefern mit „Alter Bridge“ ein vertontes Ausrufezeichen, das ihren bisherigen Weg nicht nur zusammenfasst, sondern auch stärkt. Die Band macht genau das, was sie immer am besten kann: kraftvolle Songs, starke Melodien und ein intensives Zusammenspiel zwischen Myles Kennedy und Mark Tremonti. Das Ergebnis fühlt sich wie eine bewusste Rückkehr zur Essenz an, ohne dabei altmodisch oder rückwärtsgewandt zu wirken – ganz im Gegenteil: klar, direkt und mit echtem Fokus aufs Gefühl.
ALTER BRIDGE jagen keinen Trends hinterher
Kennedy und Tremonti halten sich nicht mit Trends auf, sie zünden moderne Hard-Rock-Tracks, die gleichzeitig vertraut und frisch klingen. Riffs knallen, die Dual-Guitar-Arbeit lädt zum Mitrocken ein, und die Hooks bleiben im Kopf hängen. Besonders der Opener „Silent Divide“ zeigt, wie die Band schwere Themen packend musikalisch umsetzt.
Was dieses Album besonders stark macht, ist die Selbstsicherheit. Man spürt, wie ALTER BRIDGE nach über zwei Jahrzehnten ihren Sound nicht neu erfinden wollen, sondern ihn gezielt veredeln. Jeder Song sitzt, jeder Moment hat Energie, ohne dass sich die Platte überladen anfühlt. Klassiker-Momente wechseln sich mit überraschenden Passagen ab, die dem Album Tiefe geben.
Nicht für die Nostalgie, sondern für den Moment
Die Produktion knallt, bleibt aber organisch. Drums, Bass und Gitarren greifen sauber ineinander. Vocals von Kennedy sitzen in jeder Lage, emotional und kraftvoll zugleich. Gitarrensolos und melodische Parts zeigen, warum ALTER BRIDGE trotz langer Karriere noch immer relevant klingen– sie spielen nicht für Nostalgie, sie spielen für den Moment.
„Alter Bridge“ ist klarer Ausdruck und kein Experiment
Genau das macht die Songs spannend: es ist ein Album, das man sofort laut aufdreht, aber auch bei jedem weiteren Durchlauf neue Details entdeckst. „Alter Bridge“ ist kein Experiment, sondern ein klarer Ausdruck dessen, wer diese Band heute ist. Intensiv, melodisch und roh ehrlich. Deshalb ist der Move, die Platte nach sich selbst zu betiteln, genau der richtige, Es ist kein schwaches Lebenszeichen, sondern ein wichtiges, wuchtiges Statement-Album, das zeigt: ALTER BRIDGE stehen ungefiltert da, stark wie eh und je, stark wie nie!
Alter Bridge - Alter Bridge
| Band | |
|---|---|
| Wertung | |
| User-Wertung | |
| Stile | Rock |
| Anzahl Songs | 12 |
| Spieldauer | |
| Release | 09.01.2026 |
| Label | Napalm Records |
| Trackliste | 01. Silent Divide 02. Rue The Day 03. Power Down 04. Trust In Me 05. Disregarded 06. Tested and Able 07. What Lies Within 08. Hang By A Thread 09. Scales Are Falling 10. Playing Aces 11. What Are You Waiting For 12. Slave To Master |
