Covenant - Call The Ships To Port MCD

Review

Zwei Jahre haben die schwedischen Elektromeister COVENANT ihre Anhängerschaft auf dem Trockenen sitzen lassen und manch einer hat sich schon ernsthafte Sorgen um die Zukunft der Band um Mastermind Eskil Simonsson gemacht. Doch das Leiden hat nun endlich ein Ende, denn mit der Maxi „Call the ships to port“ meldet sich das Trio wieder eindrucksvoll auf der Elektrobühne zurück. Und es scheint als hätte sich das lange Warten mehr als gelohnt, denn „Call the ships to port“ ist ein richtig fetter Elektrotrack ! CD rein – kurzes Intro – und ab geht die Post: Peitschende und dynamische Beats, der charismatische Gesang von Eskil Simonsson und eine dezente, Covenant-typische Melodie dürften COVENANT mit „Call the ships to port“ einen todsicheren Clubhit bescheren. Musikalisch ist der Song von Gesang und Songstruktur eine Mischung aus den Covenant-Klassikern „Stalker“ & „Tour de force“ und glücklicherweise klingt der Track weder nach überdrehtem Futurepop noch experimentieren die Schweden à la Apoptygma Berzerk mit seichten Dancefloor-/Housesounds. Den Titeltrack gibt es gleich in 6 Versionen zu bewundern, von denen vor allem die „Club Version“ ihrem Namen alle Ehre macht und in selbigen mit Sicherheit noch des Öfteren zu hören sein wird. Die restlichen Remixe sind wie immer eine Sache des persönlichen Geschmacks, ordentlich Power hat meines Erachtens nach noch der abschließende „Thomas P. Heckmann Remix“. Bonustracks gibts leider keine – schade, nach so langer Zeit hätte doch eigentlich eine B-Seite möglich sein müssen … Fazit: 1+ mit Sternchen für den neuen Song, verbunden allerdings mit einem negativen Eintrag in die Discography wegen einfallslosem Tracklisting und fehlendem Bonusmaterial. Mit dem am 30. September erscheinenden neuen Album „Northern Light“ haben COVENANT allerdings die Möglichkeit, diesen kleinen Schönheitsfehler wieder auszumerzen …

12.08.2002
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