Samurai Pizza Cats - Press Start

Review

Soundcheck März 2026# 22 Galerie mit 28 Bildern: Samurai Pizza Cats – Core Fest 2024 in Stuttgart

Mit „Press Start“ mausern sich die SAMURAI PIZZA CATS von der ELECTRIC-CALLBOY-Nebenspielwiese zur eigenständigen Band. Gitarrist Daniel Haniß, der auch bei den CALLBOYs aktiv ist, greift hier ebenfalls in die Saiten und musikalische Parallelen sind vorhanden. Dennoch unterscheiden sich beide Gruppen in der Art des Glitzers, den sie in die Welt tragen. Mit „Press Start“ vertont die nach einem Anime benannte Band ihr persönliches Videospiel, nachdem sie vor drei Jahren mit „You’re Hellcome“ erstmals in Erscheinung traten.

SAMURAI PIZZA CATS drücken auf Start

Die wilde Fahrt beginnt mit einem passenden Intro in einer Arcadehalle, bevor „Pandastruck“ kurz ratlos zurücklässt. Die modernen Hip-Hop-Klänge werden jedoch schnell von einer wuchtigen Metalcore-Attacke abgelöst. Fiese Strophen wechseln sich mit melodischen Refrains ab. Das folgende „T-Rex(plosion)“ bewegt sich mit Bridge und Intro stärker in Richtung Crossover, punktet aber mit einem gelungenen Feature von ANKOR-Sängerin Jessie Williams.

Auch „Fear No Slice“ verbindet brutalen Metalcore mit poppiger Eingängigkeit. Im Gegensatz zu manchen Kollegen vermeiden SAMURAI PIZZA CATS, die guten Gesangsparts mit Overdubs und Autotune zu überladen. Wenn Effekte eingesetzt werden, dann dezent und ohne das oft entstehende Geleier. Zudem sind die Synthie-Sounds stark von den 80ern inspiriert, was den Retro-Arcade-Charakter unterstreicht und sehr gut funktioniert.

Mit „Penguin Supreme“ mischen die Castrop-Rauxeler ein weiteres Guilty Pleasure in ihren Core-Sound: Pop-Punk. Der Refrain könnte direkt von SUM 41 um die Jahrtausendwende stammen. Auch die folgenden Songs sind gelungen, erreichen jedoch nicht mehr ganz die großen Highlights.

„Press Start“ ist mehr flotte Runde als langes Rollenspiel

Mit knapp 30 Minuten Spielzeit ist der zweite Streich von SAMURAI PIZZA CATS schnell vorbei. Die Band nimmt sich nicht zu ernst und verzichtet weitgehend auf nervige Elemente, die viele Trancecore-Gruppen mitbringen. Live dürfte „Press Start“ bestens funktionieren.

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20.03.2026

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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