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Vond - The Dark River

Review

Ächtz, nicht noch ein Project des Dreiton-Künstlers Mortiis… dieser nette junge Black Metal Satanist von nebenan, der sich nach einem grausigen Akneanfall in einen Gartenzwerg verwandelt hat, hat also nach ata Morgana jetzt schon sein drittes Projekt am Start. Aber halt, so neu ist das Projekt gar nicht, ich erinnere mich vor einiger Zeit eine Single namens Selvmord gesehen zu haben. Nun gut, das läßt also schlimmes befürchten, aber so schlimm kommt es gar nicht: Black Ambient, nicht gerade so schlimm wie von Mortiis gewohnt und da sich die Spielzeiten der Lieder in Grenzen halten sind sie erträglicher. Sogar etwas Gesang hat der Meister himself beigesteuert, und so sind sogar bei zwei Liedern Texte vorhanden. „Black Hole space Window“ klingt sehr Ambient/Trance-lastig und weiß sogar zu gefallen, wohingegen das darauffolgende „The Dark River“ den Ausdruck „Geräuschkulisse“ verdient und als Totalausfall zu werten ist. Ansonsten dümpelt die Platte recht langweilig vor sich hin, aber wie gesagt: Sie ist Satan-sei-Dank keine Gehörfolter wie die neueren Mortiis-Sachen und dadurch für Fans solch minimalistischer Platten durchaus zum reinhören geeignet.

24.01.1997

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