Black Listed Friday
Die 6+6+6 der Woche

Special

Die 6 Regel-Paragraphen des fiktiven Kartenspiels „First Strikes“

1. Das „First-Strikes“-Quartett wird in der Variante „Stechen“ gespielt. In der Regel zu zweit. Die Karten werden gleichmäßig verteilt, der/die Fachkundigere beginnt. Wer dran ist, nennt eine Kategorie und deren Wert. Die andere Person nennt ihren. Die jeweilige Karte bekommt, wer den besseren Wert hat; die Gewinnerin/der Gewinner der Karte sagt weiter an. Sind auf einer Seite nur noch drei Karten übrig, gilt „Aussucher“ und aus allen Karten darf der jeweils beste Wert der angesagten Kategorie gewählt werden. Es gewinnt, wer alle Karten auf der Hand hat. Sagen beide Parteien den gleichen Wert an, entscheidet die folgende Karte. Diese darf ansagen, wer zuerst „Whiplash!“ oder Ähnliches sagt.

2. Ob in bestimmten Kategorien (Alter der Eltern/Erstpressung) der höhere oder der niedrigere Wert obsiegt, ist vor Spielbeginn festzulegen und abhängig von der Coolness der Spielenden. Der Wert der Erstpressung folgt dem durchschnittlichen Verkaufspreis auf Discogs (allerdings aus dem Jahr 2024 oder so).

3. Während des Spiels werden durchgehend die Qualität des Spiels („Es GEHT echt nicht mehr! In welcher Welt sollen EXUMER verrückter thrashen als EXHORDER? Und woran wird das überhaupt festgemacht? HÄ?“), der Geschmack des Gegenübers („Dann nimm die Scheißkarte und zieh dir weiter die Musiker-KREATOR mit dem Finnen rein!“) sowie dessen charakterliche Eignung („Aber zu Hause schön mit dem Patronengurt vor dem DORO-Poster Sachen … ähm … machen!“) infrage gestellt werden (müssen).

4. Wer gewinnt, darf die während des folgenden Matches laufende sog. Musik festlegen.

5. Die anderen machen den Trichter sauber.

6. Kill all posers.

 

Die 6 Anmerkungen zum fiktiven Kartenspiel „First Strikes“

1. T!

2. H!

3. R!

4. A!

5. S!

6. H!

 

 

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17.04.2026

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3 Kommentare zu Black Listed Friday - Die 6+6+6 der Woche

  1. turbohorst sagt:

    War´n schöner Anlass für mich, sich mal näher mit Power Trip zu befassen. Die habe ich immer nicht so wirklich auf dem Radar gehabt. Ein echtes Abrisskommando. Allein der abgefuckte Schrei bei 1:07 des hier verlinkten Titelsongs des ersten Albums ist 10 Punkte wert. Was für ein Ausnahmesänger! Gott hab ihn selig. Die beiden Alben – vor allem Manifest Decimation – laufen bei mir jetzt in Dauerrotation (also über der empfohlenen wöchentlichen Dosis).

  2. destrukt. sagt:

    Guter Mann! Und von da aus gern weiter in die ganzen Crossover Geschichten (Dead Heat wurden hier auch besprochen) abtauchen und gern auch noch bisschen in der Vergangenheit Richtung Nardcore rumwühlen. Cold Steel, Doomsday, Prowl, Lowest Creature, Inhuman Nature oder Enforced sind gute Anhaltspunkte. Und auf keinen Fall Fugitive aussparen. Böse Zungen behaupten, das ist aktuell die beste zelebrierte Form des Thrash 😅

  3. turbohorst sagt:

    Danke für die Tipps. Alle von dir genannten Bands gefallen mir nach dem ersten Höreindruck auf Anhieb gut – vor allem tatsächlich Fugitve. Obwohl mich prinzipiell alles interessiert, was auch irgendwie Skaten zu tun hat, kannte ich den Begriff Nardcore (außer die damit assoziierten Rich Kids on LSD) noch nicht 🙄. Super Input.