Profanity
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Interview

Die drei Jungs von Profanity sind nicht gerade typische Exemplare der Spezies "wortkarger Brummbär-Metaller". Vielmehr entpuppten sich die Bayern im Interview als sehr gesprächige und intelligente Zeitgenossen. Man möge mir daher verzeihen, wenn dieses Interview ziemlich lang geworden ist, aber die Drei hatten halt viel zu erzählen. Und damit Bühne frei für Armin (Drums), Thomas (Gitarre/Vocals) und Martl (Bass).

ProfanityStellt Euch doch einfach mal vor für die, die Euch nicht kennen.

Martl: Profanity gibt es seit Pi mal Daumen 93, in der Besetzung zocken wir allerdings erst seit 95, 96. Kurz darauf hab ich für drei Jahre Pause machen müssen, und seit zweieinhalb Jahren zocken wir wieder in dieser Besetzung. Und was soll ich sagen, wir machen halt so eher den brutalen technischen Death Metal, so ami-mässig, wobei wir jetzt nicht unbedingt schauen, dass wir uns an diesen typischen Ami-Bands wie Suffocation orientieren, sondern mittlerweile eigentlich doch eher auf unsere eigenen Sachen schauen und nicht mehr so sehr nach links und rechts spitzeln.

Thomas: Von uns gibt´s zwei CD´s, die erste heisst „Shadows to Fall“, die zweite „Slaughtering Thoughts“, dann gibt´s noch 2 7″´s, eine ist eine Split mit Lividity, welche sich „Drowned in Dusk“ nennt, und die zweite ist die aktuelle, welche „Humade Me Flesh“ heisst. Darauf sind drei Lieder, eben „Humade Me Flesh“ und zwei Covers, „Zombie Ritual“ von Death und „Fear of Napalm“ von Terrorizer. Geplant war eigentlich eine Split mit Regurgitation aus Amerika, aber die haben ihren Schlagzeuger irgendwie nauskickt, und da die Tour für uns immer näher und näher gerückt ist, haben wir uns dafür entschieden, die Single allein und ohne Labelunterstützung rauszubringen, damit wir etwas Neues präsentieren können, wenn wir auf Tour gehen.

Das Label wollte nicht, oder was?

Martl: Das Label konnte uns nicht garantieren, dass wir zu dem gewünschten Zeitpunkt das Ding in der Hand haben, das war der Grund. Darum war´s uns wichtig, das in Eigenregie zu machen, denn wenn wir´s in die Hand nehmen, dann wissen wir, dass es hinhaut, und wenn nicht, dann können wir uns selber einen auf die Mütze geben und eben nicht jemand anderem.

Jetzt habt ihr mir eigentlich für die nächste Frage schon die Butter vom Brot genommen, ich wollte eigentlich noch fragen, was ihr seit der „Slaughtering Thoughts“ so getrieben habt…

Thomas: Ab November haben wir uns eigentlich nur noch auf die Single vorbereitet, das heisst, das neue Stück „Humade Me Flesh“ komplett fertig komponiert, Text dazu gemacht und ausgearbeitet und natürlich die zwei Coverversionen. Und dann haben wir uns halt wirklich intensiv auf das Studio vorbereitet, weil das neue Lied „Humade Me Flesh“ ist recht anspruchsvoll und unser bisher intensivstes Lied. Und wir denken, dass wir jetzt eigentlich immer mehr in die Richtung kommen, wo wir immer hinwollten, dass es immer mehr Profanity-mässiger wird. Das ist uns eigentlich ganz gut gelungen – das Lied ist eine gute Mischung aus Technik, Brutalität und vor allem, was jetzt noch viel, viel wichtiger ist für uns als früher, die Musikalität selber. Es hat keinen Sinn, hunderttausend Riffs aneinander zu packen, die überhaupt nix aussagen. Deswegen haben wir auch viel mehr Wert darauf gelegt…

Martl: …einen roten Faden zu finden und den durchzuziehen.

Thomas: Richtig, und musikalischer zu werden. Und ich denke, dass die neuen Lieder für die nächste CD, welche „Hatered Hell Within“ heissen wird, diese Richtung fortsetzen werden.

Ja, in die Richtung hätte eigentlich die nächste Frage so ein bisschen abgezielt. Mir ist aufgefallen, dass das zweite Album wirklich viel besser ist als das erste, und ich habe den Eindruck, ihr seid immer noch am Suchen und versucht euch wirklich zu verbessern. Stimmt der Eindruck?

Thomas: Ja, das ist auch der Grund, warum wir relativ lange brauchen, um wieder was zu veröffentlichen. Wir halten nichts davon, jedes Jahr oder alle eineinhalb Jahre oder vielleicht sogar zwei Jahre eine CD rauszubringen, nur weil´s vielleicht wirtschaftlich gut wäre für die Band… dieses Business-Denken.

Martl: Gut Ding hat Weile, na, also wenn was ned taugt… es ist ja so, wir machen keine 20 Lieder und suchen die Besten raus, es wird so lang an einem Lied umanandergmacht, bis jeder von uns zufrieden ist und es spielen kann, und das braucht halt einfach seine Zeit. Lieber verschanzt man sich wirklich eine Zeitlang im Proberaum und werkelt ein paar Monate an einem Lied, aber da ist man dafür hundertprozentig zufrieden damit.

Thomas: Ich kann jetzt nicht für andere Bands reden, aber es ich kann mir vorstellen, dass es auch sein kann, dass man mit der Zeit in so ein Fahrwasser kommt und es dann irgendwie wie am Fliessband wird, und das soll´s bei uns eben nicht sein. Es soll jeder neue Song ein eigenes Kunstwerk sein, wie ein eigenes beendetes Bild, und da versucht man natürlich mit jedem neuen Lied, das besser zu machen.

Also quasi wieder die nächste Annäherung an den perfekten Song?

Thomas: Ja, vielleicht sind wir auch auf der Suche nach dem für uns perfekten Song, ja.

Martl: Das neuste Lied ist immer das Beste, ja.

Habt Ihr Angst davor, dass Ihr den perfekten Song irgendwann findet?

Martl: Nö. Das gibt´s ned. Also ich sag spontan nein.

Also keine Bedenken, dass Du irgendwann den perfekten Song schreibst und Dir nichts mehr einfällt?

Martl: Tja, dann müsste man die Klampfe an die Wand hängen und sagen „okay, des war´s“, oder nur noch seine älteren Sachen spielen. Aber den perfekten Song… ich weiss nicht, ob´s den gibt.

Armin: Ich denke mal, es gibt Songs, die einem besser gefallen oder auch nicht so, aber den perfekten Song gibt´s bis jetzt eigentlich noch nicht, und den wird´s auch in Zukunft noch nicht so schnell geben, weil man will ja immer weiterkommen und sich weiterentwickeln.

Martl: Alles andere wäre Stagnation, und das ist der Todfeind, das ist das Schlimmste. Es muss ständig weitergehen, wurscht wie. Hauptsache extrem, egal ob Geholze, Technik, ruhig, langsam – Hauptsache extrem, egal in welche Richtung, alles andere ist Stagnation.

Profanity

Und seid Ihr der Meinung, das geht im Death Metal immer noch? Es gibt ja Leute, die behaupten, Death Metal sei seit zehn Jahren das Gleiche…

Martl: Ooh, find ich gar nicht. Neue Morbid Angel, das ist der Wahnsinn, was die Burschen machen. Wenn du die erste anhörst, und dann die neue, die entwickeln sich ständig weiter, und eigentlich immer in die Richtung, die man gar nicht von ihnen erwartet.

Thomas: Ich denke, es hängt davon ab, ob man CD´s machen muss, weil man damit eventuell auch seinen Lebensunterhalt verdient, oder ob man wirklich gezielt am Songmaterial rumbasteln kann und sich auch als Band insgesamt weiterentwickeln will. Ich meine klar, vielleicht gibt´s ja auch Bands, die sagen, nö, des langt uns jetzt, und da machen wir jetzt einfach so weiter, aber uns langt´s definitiv nicht. Es wird auf alle Fälle weitergehen und ich denke, dass wir da noch lange nicht am Ende sind. Wenn wir das wären, würde es uns wahrscheinlich nicht mehr lange geben.

Also wenn ihr irgendwann merkt, dass Ihr immer nur noch das Gleiche macht, dann löst Ihr Euch auf?

Martl: Ja, also dann würd irgendwas nicht mehr stimmen. Das wär sicher nicht der Idealzustand. Dann müsst man was ändern, oder aufhören.

Wann kommt denn die neue Scheibe?

Thomas:Ja, das wissen wir noch nicht, weil…

Martl: Sankt Nimmerleinstag!

Thomas: Ja, demnächst müssen wir einige Sachen bandintern und auch zukunftsmässig ein bisschen überdenken, da können wir jetzt noch gar nichts dazu sagen. Sagen wir mal so, das grobe Ziel ist Anfang nächsten Jahres, je nach dem. Wir wissen nicht genau, wie´s weiterläuft.

Martl: Es sind noch verschiedene Faktoren, die eine Rolle spielen, und die jetzt vor allem nach der Tour geklärt werden müssen, die momentan noch nicht spruchreif sind.

Nehmt Ihr eigentlich selber auf oder geht ihr ins Studio?

Martl: Wir gehen ins Studio. Und zwar immer das gleiche, wir gehen ins Brickhouse Studio, beim Bibber isch des, und bis jetzt ist jede Veröffentlichung in den Brickhouse-Studios aufgenommen worden. Man kennt sich mittlerweile, es ist ein freundschaftliches Verhältnis, und man weiss immer mehr vom andern was man will und was man machen kann, und das hilft ungemein.

Wie läuft eigentlich das Songwriting bei Euch? Alle zusammen im Proberaum, jeder allein zu Haus?

Armin: Bei der letzten Scheibe haben wir eher alles zusammen gemacht, was vielleicht im Nachhinein nicht ganz so gut war. Ich denke mal, für die nächste Zeit wird´s wahrscheinlich der Tom wieder so machen wollen, dass er die Riffs zu Hause ausarbeitet und wir dann zusammen schonmal mit dem vorgefertigen Material arbeiten können. Das ist schwierig, da zusammen irgendwie…

Thomas: Was der Armin meint ist, dass es schwierig war, weil wir eine recht unkonventionelle Methodik hatten, das Zeug für die Slaughtering Thoughts zu machen. Und zwar haben wir bei den letzten vier Liedern auf der Scheibe, die auch die letzten waren, die wir geschrieben haben, so gearbeitet, dass wir die Basis von den Songs mehr oder weniger am Schlagzeug ausgearbeitet haben, und zu Hause haben wir uns dann halt hingesetzt und die Riffs auf das Schlagzeug draufgeschrieben. Das meint der Armin, was schwierig ist, weil das ein viel grösserer zeitlicher Aufwand ist, als wenn man einfach sagt, hier hab ich zehn Riffs und so, tu die aneinanderstückeln und so weiter, machen wir noch das Schlagzeug dazu. Das geht schneller so, aber wir haben eigentlich das Feld von hinten aufgerollt.

Ja aber ist das nicht einfacher für Dich, Armin? Wenn Tom mit den fertigen Riffs kommt, dann kann er den Song schon und dann musst du ihn noch lernen, und wenn alles vom Schlagzeug ausgeht, dann hast du die Arbeit schon mal gemacht, wenn das Gerüst steht, oder?

Armin: Das ist klar, für mich ist es dann natürlich vielleicht nicht ganz so einfach, aber… ich denk mal, insgesamt kommt man da schneller vorwärts, lässt sich vielleicht schneller was finden, als wenn man ein Riff auf der Basis Schlagzeugstücks auszuarbeitet. Das ist dann doch etwas schwieriger, meines Erachtens…

Thomas: Wobei eben, beide Methoden haben ihren Reiz und ich denke, es gibt doch sowieso kein Muster – es kommt so, wie´s kommt, und ich denk´s is bis jetzt ganz gut kommen.

Ich hab eigentlich auch den Eindruck, ja. Wenn man die Songs immer gleich schreibt, ist ja sowieso irgendwann die Luft raus und es fällt einem nichts mehr ein.

Thomas: Ja richtig, man versucht´s mal von der Ecke, dann mal von hier,… manchmal entsteht der Text zuerst, dann die Musik, oder Armin kommt in den Übungsraum und sagt, „Ja hier hab ich was Neues am Schlagzeug“, und das nehmen wir dann auf und ich nehm das mit nach Haus und probier was mit der Gitarre, dann hab ich ein Riff drüber und wir haben vielleicht wieder ein Fragment von einem neuen Song. Es gibt eigentlich kein Grundrezept, nach dem man die Lieder da so zammstrickt.

Was hört Ihr eigentlich privat so?

Armin: Ja, Martin…

Martl: Darf´s ja gar ned sagen…

Ja komm…

Armin: Bud Spencer!

Martl: Richtig. Ich hör sehr gern die Bud Spencer-Soundtracks… Da lachsch du, des isch scho woa…

Thomas: Flippers…

Martl: Naa, nix Flippers da. In letzter Zeit sehr viele Computersoundtracks und zwar…

Also auf Eurer Website steht was anderes, Martl… Suffocation, Morbid Angel…

Martl: Ich weiss schon, die muss man wieder mal aktualisieren… jo na, momentan hör ich sehr viele 60er-Sounds, die alten Sachen. Oder jetzt hab ich aus dem Internet grad die Saiya-Jin, diese Dragonball Z-Sounds. Ich find die genial. Ja und natürlich sonst hauptsächlich das Geholze, aber in letzter Zeit immer mehr ruhigere Sachen. Natürlich halt die alten Klassiker, alte Schweden Death-Sachen und so, die Amis halt – immer wieder, die rotieren, die sind fester Bestandteil. Aber der Musikgeschmack bei mir persönlich, der wechselt, dass ich bisschen ruhigere Sachen, ob Popmusik oder sonstwas, immer mehr entdecke, oder mehr schätzen lerne als früher.

Thomas: Bei mir ist es eigentlich schon hauptsächlich extremes Death Metal-Zeug. Also so richtig immer voll drauf. So Hate Eternal, Suffocation, Cryptopsy – jetzt jeden Tag grad… Es sind bei mir eigentlich nicht viele Bands, die ich mir anhöre, man selektiert da aus mit der Zeit und, es sind dann doch eher die anspruchsvolleren Bands, eben wie Suffocation, Cynic, Death, Atheist und so weiter.

Armin: Bei mir ist es eigentlich so ähnlich, hauptsächlich die Knüppelsachen und dann halt auch eher das technisch versierte Zeug, wobei ich dann zwischendurch auch mal wieder dieses etwas melodisch angehauchte Schwedendeath-Zeug hör, so wie Soilwork oder At the Gates und diese Sachen.

Wie ist denn so der Zusammenhang zwischen dem was Ihr hört und der Musik, die ihr macht? Macht Ihr einfach das, was Ihr selber gern hören würdet?

Thomas: Ja sicher!

Armin: Mit Sicherheit, ja.

Thomas: Auf alle Fälle. Ich denk, dass das jede Band so macht. Oder ich denk, dass es viele Bands gibt, die die Musik machen, die sie auch selber hören, weil… alles andere is ja Quatsch.

Gut, Martl sagt ja, er hört nicht mehr soviel DM wie früher.

Martl: Also, es ist so, 50%, ist immer noch Death Metal, kein Thema. Meine CD-Sammlung ist zu 75% Geholze, der Rest irgendwelche anderen Metal-Sachen. Es sind halt so Phasen, wo du sagst, nö, jetzt wieder mal a bisserl was Ruhiges, Kate Bush oder sonstwas, und dann schiebst Du hinterher wieder Atheist oder sonstwas rein. Wenn ich sagen würde, ich möchte jetzt nur noch ruhige Musik machen, dann wär ich fehl in der Band, dann müsst ich sagen, nö, das ist nicht mehr mein Motor. Dann tät ich von Benzin auf Diesel umsteigen oder sonstwas. Aber das ist nach wie vor der Brutal-Diesel, na, und da hauma scho zünftig nei, und das wird auch weiterhin so sein.

Armin: Super Verbleit, würd ich sagen.

Martl: Ich denke, diesen Antrieb, diese Musik zu machen, die du möchtest, die du auch gern hörst, das kommt nicht von heute auf morgen, entweder steckt´s in Dir und dann kannst Du auch nicht den Zündschlüssel abschalten und es ist weg, auch wenn du mal ein anderes Auto fährst oder was anderes tankst aus Versehen, das bleibt. Das kannst Du nicht von heute auf morgen abstellen.Von daher macht man natürlich immer noch die Musik mit der man anfängt, die in einem drinsteckt und die man liebt.

Thomas: Es ist ja so, dass man mit den Jahren, wenn man älter wird – also mir geht´s zumindest so – seinen Horizont auch erweitert und über den Tellerrand hinausblickt, das kann ja nicht schaden. Zum Beispiel, dass ich mich ein Bisschen für Jazz interessiere, auch für andere Gitarristen, was die grade so machen und was es alles so gibt… das heisst ja noch lang nicht, dass man keine Lust mehr hat auf Death Metal.

Martl: Ja. Früher hat man ja eher eigentlich drauf geschimpft, wenn jemand was nicht-deathmetallisches gehört hat. Und mittlerweile denkt man, Mensch, super, es ist doch ein ganz guter Ausgleich eigentlich, das ist prima, gerade, wenn man selber Musik macht, dass man dann nicht auf dem Weg vom Proberaum nach Hause auch gleich nur noch das Geholze hört, sondern vielleicht auch ein bisschen was zum relaxen. Mal Bayern 1 reintun oder sowas, bisschen Volksmusik, das kommt auch mal gut.

Thomas: Aber das gilt nur für Martin.

Armin: Also da wollen wir uns ausschliessen…

Thomas: Weil Bayern 1 ist das Letzte. Also für mich persönlich, ja?

Martl: Dasch supa, isch perfekt.

Thomas: Also da sind wir en contraire.

Martl: Das Wunschkonzert mit Elmar Gunsch ist prima!

Ist das ein Radiosender?

Martl: Ja, Bayern. Sch guat. Volksmusik und so.

Armin: Hum-tada.

Thomas: Also, wie gesagt, es muss unterstrichen werden, das ist nur Martins Land. Also ich hier, Thomas, ja? (kommt näher zum Mikro) Bayern 1 ist für mich Todsünde.

Martl: Jaja, ma griggn die andan scho no. Negschts Joa machma mit Donsmusig wahta.

Profanity

Heisst Ihr eigentlich Profanity, weil Ihr so gern flucht oder wie kommt´s zu dem Namen?

Martl: (undechiffrierbares bayrisches Gefluche)

Thomas: Das ist halt wie bei den meisten Bands. Damals war ich 15 Jahre alt und hab im Wörterbuch gesucht und da stand links oben „Profanity“, da haben wir das so durchgelesen und haben uns gedacht, hört sich gut an, das nehmen wir. Und mit der Zeit verbindet man immer mehr mit dem Namen, also nicht nur ob wir gern fluchen, das ist eigentlich überhaupt nicht so, sondern es hat für mich persönlich schon eine tiefere Bedeutung, und das wird auch für jeden Einzelnen von uns so sein, wobei jeder vielleicht was anderes damit verbindet.

Wisst Ihr eigentlich, dass Ihr nen Schreibfehler habt auf der Rückseite von Euren T-Shirts?(anstelle von „hatred“ steht auf den Shirts „hatered“)

Thomas: Das ist Absicht. Das ist ein Wortspiel

Martl: Ja. Wir lieben Wortspiele. Genauso „Soulitude“ und solche Sachen. Das gefällt uns recht gut und auf der neuen Scheibe wird sicherlich das eine oder andere Wortspiel zu finden sein. „Humade Me Flesh“ zum Beispiel.

Wie läuft die Tour bis jetzt?

Armin: Also bis jetzt sind wir sehr zufrieden soweit, es ist alles geklärt. Es gab Anfangsschwierigkeiten, aber das ist mittlerweile vom Tisch und es ist jetzt eigentlich alles normal am Laufen.

Martl: Der Anfangsstress, das Neue… jetzt ist man schon ein bisschen eingespielt aufeinander.

Armin: Die Bans untereinander verstehen sich gut.

Thomas: Für uns ist es eine super Chance, mal rauszukommen aus Deutschland und vor allem eben auch in Clubs zu spielen, wo wir noch nie waren und teilweise auch in grösseren Clubs…

Armin: In Ländern, wo wir noch nie waren, wie Italien oder Spanien.

Ist das Eure erste Europatour?

Thomas: Ja. Für uns ist es die Chance, unsere Musik einem breiteren Publikum vorstellen zu können. Ganz Europa. Und das werden wir auch nutzen. Da wirst Du Dich heute abend von überzeugen können, denk ich.

Das wär´s dann eigentlich langsam. Das Schlusswort gehört Euch – wollt Ihr noch was sagen?

Thomas: Eigentlich danke für Deine Unterstützung, für das Interview, es sind nämlich so Leute wie du, die uns unterstützen, denen wo wir auch danken müssen, denn ohne die Leute währen wir nix.

Armin: Ja, die auch die Szene dann aufrechterhalten durch diese Aktionen.

Martl: Ja, vergelt´s Gott.

Gern geschehen!




Wir bedanken uns bei Mike Meier für das Interview.

15.05.2002

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