Pain
geben einen Sch...!
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Die letzte PAIN-Scheibe „I Am“ liegt gut zwei Jahre zurück. Gar nicht mal so lange, aber für „Produzent“ Peter Stormare zu viel Zeit. Es muss dringend etwas Neues her – und zwar mit Rap. Die Antwort: „I Don’t Give A Fukk“!
So in etwa startet der Plot der aktuellen Video-Single der schwedischen Industrial-Spaßvögel.
Und Peter Tägtgren rappt – zumindest ein wenig – und kommentiert:
„Ich bin wirklich gespannt, wie die Leute reagieren werden, und freue mich sehr über die neue Single. Wie die meisten von euch wissen, versuche ich immer, mich nicht zu wiederholen. Dieses Mal bin ich mir ziemlich sicher, dass sich einige fragen werden: ‚Was zur Hölle ist hier los?‘ Sebastian und ich haben den Song zusammen geschrieben, und textlich werfe ich euch meine Sicht auf die Welt und die vergangenen zehn Jahre direkt ins Gesicht. Haltet euch fest und seid für ein Lächeln bereit .“
Der neue Track ist so unberechenbar, wie man es von PAIN gewohnt ist, trägt aber sehr wohl auch typische Trademarks.
Er nimmt Dinge wie Wut, Manipulation, gesellschaftliche Spaltung, Misstrauen und die Informationsflut, die Peter um sich herum wahrnimmt, ins Visier. Gleichzeitig zentriert er das Gefühl, permanent von Lärm und widersprüchlichen Botschaften umgeben zu sein und nicht mehr zu wissen, wem oder was man noch glauben kann.
Der Clip, bei dem Ville Lipiäinen Regie geführt hat, ist nicht nur aufgrund von Tägtgrens Schauspielerfreund Peter Stormare sehenswert. Das Comedy-Talent der Band macht „I Don’t Give A Fukk“ zu einem denkwürdigen Lebenszeichen von PAIN.
Aber seht selbst:
(Sabine Langner)
