Aggravator - Unseen Repulsions

Review

Die Thrasher AGGRAVATOR aus San Antonio Texas gibt es bereits seit 2008. Die Band wurde von dem Sänger/Rhythmusgitarristen Derek Jones und dem Schlagzeuger Mike Cortes gegründet. Es kamen der Bassist Tristan Hernandez und der Leadgitarrist Jesse Lopez hinzu.

Bereits die fünfte Veröffentlichung – „Unseen Repulsions“

Seit der ersten Demo-Veröffentlichung 2010 folgten insgesamt drei vollständige Alben. Während der Aufnahme ihres vierten Albums verstarb leider Gitarrist Jesse Lopez. Die Band nahm sich daraufhin eine kurze Auszeit, um sich von ihrem Verlust zu erholen. AGGRAVATOR waren entschlossen, die letzten Werke von Jesse Lopez in Form einer selbstbetitelten EP zu ehren. Sie wurde 2019 veröffentlicht und bildet den Abschluss der ursprünglichen 4er-Besetzung.

Mit der neuen EP „Unseen Repulsions“ servieren uns AGGRAVATOR sechs feine neue Thrash-Granaten. Los geht es mit dem Titeltrack „Unseen Repulsions“. Ein schneller, brutaler Opener mit herrlich aggressiven, angeschwärzten Death-/Thrash-Vocals und toller Gitarrenarbeit.

AGGRAVATOR: Old School Death-/Thrash Metal

In der Folge gibt es fünf weitere, schnelle Thrash-Songs in der Tradition der alten Schule zwischen Death Metal der 80er und Thrash-Metal-Präzision der frühen 90er.

Während des gesamten Hörens wird deutlich, dass AGGRAVATOR sehr professionell zu Werke gehen und dabei immer bemüht sind, komplexere und nuanciertere Riff-Ideen zu entwickeln. Man hat sich in der Vergangenheit sicher sehr von MALEVOLENT CREATION und SOLSTICE inspirieren lassen. Hervorzuheben ist die starke Gesangsleistung des Sängers/Gitarristen Derek Jones, der den Songs eine sehr starke Intensität verleiht, aber nie unkontrolliert oder gestellt wirkt. Immer mit einem gewissen Maß an Kontrolle, um die Verse akzentuiert und präzise vorzutragen.

Herausragend ist Track Nummer 5 „Bounty Hunter“. Hier ist AGGRAVATOR eine grandiose MOLLY HATCHET Coverversion, im Stile alter VENOM mit MOTÖRHEAD-Einflüssen gelungen, die zur Abwechselung im Midtempo angesiedelt ist und ohne Ende groovt. Sehr stark gemacht!

Starke Songs – nicht wirklich neu

Es ist zwar nicht der originellste oder komplexeste Ausflug in der Geschichte des Thrash Metal, aber die Songs werden mit einer wütenden Überzeugung geliefert, die heute nicht mehr allzu oft anzutreffen ist.

Wenn diese Mini LP mit knapp über 20 Minuten schon so viel Spaß macht, wünscht man sich das auch bald in voller Länge zu genießen.

Review von Frank Wiele

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19.04.2021

Der metal.de Serviervorschlag

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