Bad Wolves - Disobey

Review

Galerie mit 19 Bildern: Bad Wolves - European Tour 2020 in Hamburg

BAD WOLVES veröffentlichen mit „Disobey“ zwar erst ihr Debüt-Album, sind aber dennoch schon rege bekannt. Das liegt zum einen daran, dass die Djent-Metalcore-Band nur aus Szene-Veteranen – namentlich Ex-DIVINE HERESY, Ex-DEVILDRIVER, Ex-GOD FORBID, Ex-BURY YOUR DEAD und Ex-IN THIS MOMENT – besteht, zum anderen, dass die Single „Zombie“ – ein Cover von THE CRANBERRIES – auf Youtube bereits über 48 Millionen Aufrufe hat und dessen Erlös die Band an wohltätige Zwecke spenden. Mit dem Song geht natürlich der tragische Tod von Dolore O’Riordan mit einher, die für den Song ihre ikonischen Vocals beisteuern sollte. Das hat entsprechend die Popularität nicht nur des Covers sondern der Band als solche geboostet.

Dass BAD WOLVES ihr Handwerk verstehen, ist keine Frage. Gitarren-Riffs die ihm Ohr bleiben, Drumming, das seinesgleichen sucht und ein Bass, der das Instrumentale makellos abrundet. Am Gesang geben sich Cleans, Shouts und Rap die Klinke und schaffen ein perfekt aufeinander abgestimmtes Gesamtbild, wobei die Stimme von Tommy Vext oft an FIVE FINGER DEATH PUNCH erinnert – besonders in „Remember When“. Jeder Song ist auf seine Weise einzigartig und bietet durch die Balladen „Remember When“ und „Hear Me Now“ gute Abwechslung neben der sonst doch harten Spielweise. Natürlich werden die üblichen Genrestandards ebenso bedient, für wen also Breakdowns und feinere Gitarrenarbeiten zwingend dazugehören müssen, muss auch hier nicht darben.

Kleine Abstriche für die ansonsten sehr konsistenten BAD WOLVES

Auf den ersten Blick findet man nichts Negatives an der Platte. Nach mehrmaligen hören, werden einige Songs – wie „Run For Your Live“ – aber schnell eintönig, da diese immer wieder die gleichen Elemente ohne Abwechslung wiederholen. Auch manche stimmlichen Stilelemente, wie im Refrain in „Shape Shifter“ werden mit der Zeit unangenehm. Abgesehen davon ist die Platte aber nicht nur Szene-Fans zu empfehlen, da sie durch verschiedenste Einflüsse ein viel breites Publikum anspricht. Die erste Single „Learn To Life“ zeigt hierbei ganz gut die harte Seite von BAD WOLVES und die dritte Single „Hear Me Now“ die etwas Weichere.

Review von Mirco Wenzel

Shopping

Bad Wolves - Disobeybei amazon7,19 €
12.05.2018

Sitzt, passt, wackelt, hat Luft.

Der metal.de Serviervorschlag

Oder auch: "Wer 'Disobey' von Bad Wolves mag, wird auch das hier mögen." Lass andere Leser wissen, welche Platten sie noch anchecken sollten, wenn ihnen "Disobey" gefällt.

Es gibt noch keine Empfehlungen zu diesem Album. Willst du die erste abgeben? Dann registriere dich oder logge dich ein.

Shopping

Bad Wolves - Disobeybei amazon7,19 €
BAD WOLVES - Disobeybei amazon39,45 €

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 32494 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Kommentare