Black Inhale - Resilience

Review

Galerie mit 16 Bildern: Black Inhale auf dem Summer Breeze Open Air 2017

Es gehört viel Selbstvertrauen dazu, ein Album mit einem Gitarrensolo zu eröffnen. Das dürften BLACK INHALE aber haben, wenn man auf ihre Vita zurückblickt. Zwei Alben, die gut rezipiert wurden, eine Nominierung für den Amadeus Music Award und dann auch einige Live-Auftritte, bei denen man neidisch werden könnte. Dazu zählen nicht nur Auftritte auf großen Festivals wie dem Wacken, Summer Breeze oder Nova Rock, sondern auch die Rolle des Anheizers für VOLBEAT, KREATOR, SEPULTURA und andere. Nun steht nach einem Line-Up-Wechsel, Gitarrist Andrés Cuenca und Bassist Mauro Putzer sind neu, das dritte Studioalbum „Resilience“ an.

„Resilience“ ist für alle da

Man sollte den Fehler vermeiden, sich bei BLACK INHALE auf ein Subgenre versteifen. Sie werden ziemlich viel in ihren Topf. Der Titeltrack hat einen starken Thrash-Metal-Einschlag. ‚Jaded‘ neigt zum Metalcore. In ‚My Wish 2 Bleed‘ fördert die Emo-Tendenzen zutage. Es gibt einige Baller-Phasen, die aber leider nie besonders lang andauern. Dabei gehen jedoch die Kanten verloren, so dass es gefällig klingt.

Die Fähigkeiten der einzelnen sind unterschiedlich: Sänger/Gitarrist Raffael Trimmel singt immer clean und gerade er ist nicht der beste Sänger. Er versprüht so viel Esprit wie James Hetfield heutzutage. In dem Solo ‚Absorbing Energy‘ wird die Fingerfertigkeit des zu hörenden Gitarristen unter Beweis gestellt. Ähnlich wie das Solo zur Eröffnung, kann er sich dieses Selbstvertrauen herausnehmen und ist eine nette Abwechslung zu den Songs.

Perfektion

BLACK INHALE liefern beim dritten Studioalbum ein durchschnittliches Album ab. Arm von Höhepunkten und ohne richtige Attitüde, allerdings mit der nötigen Versiertheit. Somit ergeben sie sich als die perfekte Vorband für große Bands: Sie sind Metal, ohne zu hart zu sein. Man kann schnell Anschluss an diese Musik finden. Das machen sie gut, aber nicht gut genug, um den Headliner an die Wand zu fegen. „Resilience“ gehört zu keinem Album, dass man sich unbedingt kaufen sollte, aber gerade in Österreich könnte das Quartett eine Band sein, auf die man immer wieder mal trifft.

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05.07.2020

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