Children Of Bodom - Holiday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)

Review

15 Jahre sind CHILDREN OF BODOM inzwischen alt, also quasi mitten in den Teenager-Jahren. Vielleicht ist deshalb „Fuck“ das vermutlich am häufigsten genutzte Wort von Bandkopf Alexi Laiho. Wie auch immer. Jedenfalls nutzen die Finnen das Jubiläum für ein Blick auf die eigene Bandgeschichte. „Holliday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)“ nennt sich das Teil und bietet neben einer Song-Auswahl, die alle Alben der Band berücksichtigt und mit zwei unveröffentlichten Cover-Songs ausgestattet ist, auch eine DVD mit einer Band-Doku (um die 30 Minuten) sowie dem bislang unveröffentlichten Clip zu „Shovel Knockout“. Viel mehr gibt es dann auch eigentlich gar nicht zu sagen, außer dass der Blick auf die Tracklist wirklich lohnt. Neben aktuellem Material finden sich auch nahezu alle Hits der Frühzeit der Band: Zum Beispiel „Every Time I Die“, „Warheart“ und „Downfall“, die alle auch in meiner Teenager-Zeit des Öfteren den Weg in den Player gefunden haben. Ebenso natürlich die Songs vom wirklich starken „Hate Crew Deathroll“, wie „Needled 24/7“ oder „Angels Don’t Kill“.

Über die Auswahl lässt sich wirklich nicht meckern, doch CHILDREN-OF-BODOM-Die-Hard-Fans werden hier nur ein Sammelobjekt vorfinden. Zwar sind die beiden Cover-Versionen von „I’m Shipping Up To Boston“ (DROPKICK MURPHYS) und „Jessie’s Girl“ (Rick Springfield) ganz nett, aber einen großartigen Kaufanreiz dürften sie auch nicht bieten. Da die DVD mir nicht vorliegt, kann ich dazu auch nicht sagen, ob der Inhalt wirklich lohnt. Für jeden, der einen kompakten Überblick über das Schaffen von CHILDREN OF BODOM haben möchte, bietet sich „Holliday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth)“ allerdings zwangsläufig als Anschaffung an. Wie gesagt, keine großartig aufgeblasene Jubiläumsscheibe, sondern ein guter Überblick über das Schaffen der Band mit einer Vielzahl an wirklich guten Stücken, bei denen auch die Anzahl (ganze 20 Songs) sehr ordentlich ist. Wer noch nicht alle Alben hat, aber auf die Band steht: Kaufen! Für alle Besitzer eher was zur Sammlungsvervollständigung.

11.05.2012

Chefredakteur

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