Crack ov Dawn - Dawn Addict

Review

Songnamen wie “Porn Junkie”, “Red Light Clubber” oder “Fix you to Death” sagen doch eigentlich schon alles. Bei CRACK OV DAWN sind wirklich abgefahrene Typen am Werk, die einen dreckigen Cocktail aus Sex, Drugs & Rock´n Roll zelebrieren. Aus der Stadt der Liebe stammt das ominöse Quartett, das stets versucht in die Fußstapfen von MARILYN MANSON zu treten. Dabei stellen sich CRACK OV DAWN auf ihrem Album „Dawn Addict“ gar nicht mal so unbeholfen an. Multiinstrumentalist Britney Beach, Kopf der noch recht jungen Glamourgang hat seine Truppe fest im Griff und schafft mit seinen Songs die ideale Schnittstelle aus Crossover und Metal mit vielen elektrischen Einflüssen. Äußerst professionell und mit einer glasklaren Produktion zünden die Songs im ersten Durchgang und lassen auch nach längerer Zeit keine Langeweile aufkommen. Überaus dynamische Songkonzepte garantieren eine konstante Abwechslung. Die Songs wirken sehr flüssig, sind durchgehend logisch aufgebaut und sorgen für einen gewünschten ausgeglichenen Härtegrad. Ob zu stark klischeegeladen oder nicht, daran scheiden sich die Geister. Man liebt es kitschig, bunt und will den erotischen Touch merklich in die Songs integrieren. Gerade das U2-Cover „Pride (In the name of love)“ wurde für “Dawn Addict” mehr als passend gewählt und sorgt so bei Coverliebhabern für beste Laune. Fazit: Fans von MARIYN MANSON, THE KOVENANT oder NINE INCH NAILS sind hier wirklich gut bedient. Abzug gibt´s nur, da noch eine kleine Steigerung möglich wäre.

03.05.2005

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