
Summer Breeze Open Air 2026
Der große Festivalbericht
Konzertbericht
Das SUMMER BREEZE OPEN AIR findet schon seit 29 Jahren statt und darf sich inzwischen das zweitgrößte Metalfestival Deutschlands nennen. Immerhin: Rund 50.000 Besucher:innen bevölkerten dieses Jahr wieder das Outback von Dinkelsbühl, einer spätmittelalterlichen Kreisstadt in Mittelfranken. Die Veranstaltung hat mittlerweile allerdings selbst die Ausmaße einer Stadt angenommen, denn wenn wir mal von den zehntausenden Camps absehen, ähnelt die Organisation für ein Megaevent dieser Größenordnung einer Stadtplanung.
Was bei der Architektur der Infrastruktur auf dem Gelände, dem Planen von Fluchtwegen, der Anordnung der Gastrobetriebe und Händlerstraßen beginnt, hört beim Bandbooking und der Bühnenbetreuung, vor und hinter den Kulissen, noch lange nicht auf. In diesem Jahr überrascht uns das SBOA mit einem nagelneuen Media Village, das liebevoll angelegt einen Ort zum Arbeiten, ein Begegnungszentrum und Rückzugsmöglichkeiten für Pressevertreter bietet. Hier kann man Interviews in eigens errichteten Pagoden führen sowie die Pressekonferenzen und die Listening-Session zum neuen END OF GREEN-Album besuchen.
Beim Line-up machen die Veranstalter ebenfalls keine Kompromisse. Bands wie AIRBOURNE, LAMB OF GOD, SOULFLY, IN FLAMES, AMORPHIS und ARCH ENEMY sind natürlich ein Garant für ein gut gefülltes Infield, aber auch vermeintlich kleinere Bands wie PERCHTA, 200 STAB WOUNDS, WUCAN und PHANTOM CORPORATION bieten Performances abseits des Mainstreams. Die Prise dazwischen streut sich wie von Zauberhand auf die Wera Tool Rebel Stage mit FIREBORN, CRYPTOPSY und ILLDISPOSED, während auf der zweitgrößten Bühne, der T-Stage, FULCI, PARADISE LOST und DER WEG EINER FREIHEIT entweder zum Morgenkaffee oder zu später Nachtstunde großartige Konzerte geben.
Wir haben uns vier Tage lang auf dem Festival umgesehen, Bands verfolgt, Kuriositäten gesammelt und sind Spezialthemen nachgegangen.
Redaktion: Bea Hecker (BH), Saskia Zillekens (SZ), Sonja Schörg (SS), Sabine Langner (SL), Jeanette Grönecke (SG), Tamara Deibler (TB), Oliver Schreyer (OS), Markus Endres (ME), Florian Schörg (FS), Patrick Olbrich (PO), Marcel Schlensog (MS), Jan Wischkowski (JW), Oliver Di Iorio (OD)
Fotos: Bianca Bobescu, Lea Wittkamm, Marvin Heins, Natalia Sokolowska, Stephanie Lauber, Thomas von Schaewen
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metal.de Redaktion 




























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