Dio - Master Of The Moon

Review

Ronnie James Dio ist seit den Siebzigern die Hard-Rock-Legende schlechthin und durch seine Arbeit bei RAINBOW und BLACK SABBATH hat er sich seinen Platz im Rock-Olymp definitiv gesichert. 1982 kam so etwas wie ein Bruch in seine Laufbahn, der mit dem Anfang seiner Solokarriere einhergeht. Der Rest der Geschichte ist bekannt, seit diesem Zeitpunkt liefert er regelmäßig Alben, die das Herz eines jeden Hard-Rock-Fans höher schlagen lassen. Sein letztes Live-Album war also nur ein vorläufiges Resümee aus mehr als dreißig Jahren Rock´n Roll, für den Meister scheint das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.

Seit Ende August ist nun sein neues Album „Master Of The Moon“ erhältlich. Wie kann es anders sein, erneut stellt der nicht mehr ganz so junge Mann seine vielfältigen Talente unter Beweis und saß daher auch einmal mehr selbst hinter den Reglern und beweist, dass er noch lange keine Abnutzungserscheinungen spürt. Mit Craig Goldy (ex-GIUFFRIA), Rudy Sarzo (ex-OZZY OSBOURNE, ex-WHITESNAKE), Simon Wright (ex-AC/DC, ex-UFO) und Scott Waren (ex-KEEL) hat er dazu wie immer ein enormes Staraufgebot am Start, mit dem mit Sicherheit nichts in die Hose gehen wird. DIO steuert auch auf „Master Of The Moon“ mit einem überwiegend langsamen, jedoch nicht weniger groovigen Songwriting sein Boot in den sicheren Hafen.

Die Songs weisen sicherlich alle unverkennbaren Trademarks Dios auf, wer aber auf große Innovationen setzt, der wird auch mit dem neuem Album von Ronnie James Dio enttäuscht werden. Hier gibt es wirklich nur, wie man es schon vermuten mag, 100% DIO in seiner reinsten Form, von daher sollte jedem Leser klar sein, was er von „Master Of The Moon“ erwarten darf. Seinen Angängern dürfte dies vermutlich mehr als genug sein und diese dürfen blind zugreifen. Die Musikliebhaber, die keine knallharten Verehrer des kleinen Mannes sind, sollten aber lieber die Finger davon lassen oder zumindest vor dem Kauf ein oder zwei Ohren riskieren!

22.11.2004
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