Oregon Trail - h/aven

Review

KURZ NOTIERT

So gefährlich wie in den meisten Filmen dargestellt, war der berühmt, berüchtigte OREGON TRAIL eigentlich gar nicht. Ebenso ungefährlich, dafür umso ungemütlicher präsentiert sich die gleichnamige Schweizer Post-Hardcore-Band auf ihrem zweiten Langspieler „h/aven“. Das man es auf der Platte weniger mit Post-Hardcore der Sorte ALESANA oder SILVERSTEIN zu tun bekommt, pfeffern einem bereits die ersten Sekunden des Openers „Sun Gone Missing“ wuchtig in den Gehörgang. 30 Sekunden tiefer Bass, plötzlich eine Melodie und nach einer knappen Minute die ersten bitteren Shouts. Sofort kommt ein gewisser DEFEATER-Vibe auf und es wird klar das OREGON TRAIL Verfechter schwerer Kost sind. „H/aven“ baut gekonnt bedrückende Stimmung auf und entlässt diese höchst elegant in melodische, fast schon entspannte Sphären. Lebensbejahende Vibes weichen nihilistischen Momenten und umgekehrt. Fans von LA DISPUTE, DEFEATER und sonstigen dunkleren Post-Hardcore-Gefährten dürften definitiv ihren Spaß mit „h/aven“ haben.

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07.03.2018

Led Zeppelin ist ein Klassiker, aber die sind eben keine Steve Miller Band

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