
Black Listed Friday
Die 6+6+6 der Woche
Special
Jetzt auch noch was mit Yeti. Rogga Johansson ist überall, also auch in den „6+6+6 der Woche“. Der „Black Listed Friday“ Nr. 34 würdigt den Schweden angemessen. Viel hilft viel.
Die 6 Platten mit Mitch Harris neben NAPALM DEATH, die unter Umständen interessanter sind als die Stand jetzt 40 besten Platten von Rogga Johansson
1. MEATHOOK SEED – „Embedded“ (1993)
NAPALM DEATH & OBITUARY Anfang der 90er vereint! Mitch schreibt selbsttherapeutisch die Songs, spielt Gitarre und Bass, Shane Embury ergänzt Samples, Donald Tardy Drums und Trevor Peres „singt“ (!) – wenig Lebensfreude, viel Attacke. „Embedded“ klingt zwar heute auch nicht mehr ganz rostfrei, dieser Industrial-Gebrüllmetal-Angriff kommt aber immer noch fieser als die bollernde NAILBOMB-Offensive von SEPULTURA/FUDGE TUNNEL nebenan.
2. BRAVE THE COLD – „Scarcity“ (2020)
Mitch und Dirk Verbeuren (MEGADETH, SOILWORK) & viel ND.
3. DEFECATION – „Purity Dilusion“ (1989)
Mitch und Mick und eine ordentlich chaotische frühe Grindcore-Breitseite.
4. RIGHTEOUS PIGS – „Stress Related“ (1990)
Mitch und die ND-Visitenkarte.
5. MENACE – „Impact Velocity“ (2014)
Cygnus und Synergus und more und ziemlich vielschichtiger Mensch-Maschine-Konflikt.
6. LITTLE GIANT DRUG – „Prismcast“ (2000)
Mitch und Shane und Alternative Rock. Na ja.
Die 6 Platten mit Shane Embury neben NAPALM DEATH, die eventuell interessanter sind als die Stand jetzt 40 besten Platten von Rogga Johansson
1. VENOMOUS CONCEPT – „Kick Me Silly VCIII“ (2016)
Embury spielt Gitarre, Lilker Bass, Kevin Sharp von BRUTAL TRUTH brüllt. Ergebnis: Irgendwo zwischen den Sekunden-Schandtaten NUCLEAR ASSAULTs, dem Groove NAPALM DEATHs, kaltem Krach und heißen Rock’n’Roll-Miniaturen findet mit „Kick Me Silly“ jedermann und jedefrau geschmackssicher das Glück. Das kleine lustige Glück des VENOMOUS CONCEPTs, dieser Fortführung der POISON IDEA mit ähnlichen Mitteln. King Buzzo brauchte man da gar nicht mehr. Obwohl – den braucht man eigentlich immer und überall.
2. UNSEEN TERROR – „Human Error“ (1987)
Shane am Schlagzeug mit Mitch Dickinson: früher Grindcore praktisch ohne Produktion, aber: „Themes: Politics, Garfield“ (metal-archives.com).
3. BRUJERIA – „Machetazos!“ (1992)
Geschmacklos natürlich.
4. BLOOD FROM THE SOUL – „To Spite The Gland That Breeds“ (1993)
Shane und Lou Koller (!) und Industrial statt Hardcore.
5. LOCK UP – „Pleasure Pave Sewers“ (1999)
Embury und Pintado und Tägtgren und Barker und Death Metal und strange fantasies. Geht so.
6. INSIDIOUS DISEASE – „Shadowcast“ (2010)
Shane und Silenoz und Marc Grewe und das ist okay, aber mehr nicht. Echt nicht.
Die 6 Alben von und mit Rogga Johansson, die gehen, vor allem, wenn jener zum Beispiel ein Verwandter sein sollte und man auf den HM-2/Stockholm-Sound und noch ganz am Anfang seiner Leidenschaft für diese Musik steht
1. „Into the Catacombs“ (PAGANIZER, 2011) – Klassischer Stockholm-Sound
2. „The Terror Threshold“ (REVOLTING, 2010) – Typischer Oldschool-Elchtod
3. „The Van Murders“ (RIBSPREADER, 2011) – Klassischer Skandi-Death
4. „Land Of Weeping Souls“ (PAGANIZER, 2017) – Typischer Drei-Kronen-Death-Metal
5. „The Shadow At The World’s End“ (REVOLTING, 2020) – Klassischer Elchtod Stockholm-Style
6. „Entrance To The Otherwhere“ (Solo, 2019) – Typischer Stockh… eher: Göteborg-Sound. Oder gar Death ’n‘ Roll?
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Marek Protzak



















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