
Öhm, manchmal fragt man sich ja schon, ob die Agenturen eigentlich wissen, was sie da promoten. Pierre Bensusan hat sowas von überhaupt nichts mit elektronisch verstärkter Rockmusik zu tun, dass es schon stark verwundert, warum dessen zehntes Soloalbum ausgerechnet bei einem Metalmag landet. Ich meine, wenn der Typ wenigstens vorher bei irgendeiner obskuren Prog-Band gespielt hätte…
Stattdessen ist der Info nur zu entnehmen, dass es sich um einen französischen Gitarrenvirtuosen (geb. 1957) handle, der sich schon in jungen Jahren mit Piano und Gitarre vergnügt haben soll. Mit 17 gab’s dann den ersten Plattenvertrag und die eine oder andere Auszeichnung konnte er bis heute auch einsacken. So bekam sein letztes Werk „Intuite“ 2002 den AFIM Award für das beste akustische Instrumental-Album. Außerdem ist zu erfahren, dass der Herr einen „highly original and orchestral six-string style“ zu zocken pflege und überhaupt auf einzigartige Weise „Celtic music, American folk and Middle Eastern Music, Latin and Jazz“ miteinander verbinde usw…
Das klingt dann im Endeffekt nach einer Mischung aus Fahrstuhl-, Café- und Strandmusik – was halt so rauskommt, wenn man Champagner schlürfend im Hausstudio sitzt. Hier und da sind dann auch mal Percussions und französischer Gesang zu vernehmen. Die richtigen Klänge für alle, denen Santana noch zu hektisch ist.

Pierre Bensusan - Altiplanos































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