The Devil - The Devil

Review

Maskierte, ihre Identität verbergende Musiker gibt es mittlerweile schon so einige, auch wenn sich der „Ansturm“ innerhalb der Szene bis dato aber doch noch stark in Grenzen hält. Dennoch lässt mich das Bandphoto von THE DEVIL sofort an GHOST denken, auch wenn sich das aus London stammende Sextett der rein instrumental vorgetragenen Musik verschrieben hat und auch keinen „Papst“ in ihren Reihen hat.

Ach ja, hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass auch Instrumental- Mucke momentan wieder häufig ins Gerede gekommen ist? Hmmm, aber nein, falsch gedacht, denn mit den diesbezüglich sehr häufig anzutreffenden, psychedelischen Sounds hat der „Sixpack“ auch nur bedingt etwas am Hut. Immerhin lässt sich aber festhalten, dass es diesen Herren (? – unter den üppigen Kostümen kann man da Männlein und Weiblein leider nicht wirklich differenzieren) gelungen ist, mit ihrem ersten Langeisen eine – zwar eigenwillige, zumindest aber doch eigenständige Melange kreiert zu haben.

Grob könnte man hier von einer Mischung aus Symphonic und Gothic Metal sprechen, wobei die Betonung durchaus auf „Metal“ liegen darf, auch wenn es ziemlich gewöhnungsbedürftig klingt, dass auf jeglichen Gesang verzichtet wird und sich die Band stattdessen mit jeder Menge an Soundtrack-Schnipsel um Atmosphäre bemüht. Zwar wirkt das Album in Summe durchaus in sich stimmig und auch atmosphärisch ansprechend, der „Rock-Appeal“ hält sich aber trotz recht gelungenen Gitarrenmelodien und Riffs mehr als nur in Grenzen. Im Idealfall betrachtet man die Chose weniger als Album als solches, sondern eher als Gesamtkunstwerk und lässt sich erst mal von dieser Sichtweise aus darauf ein.

Als „Kunstwerk“ geht die Sache für Film-Freaks (da sich meine Wenigkeit nicht die Bohne dafür interessiert, habe ich natürlich auch keinen blassen Schimmer, welche Filme hier Verwendung gefunden haben, sorry!) wahrscheinlich auch voll in Ordnung, wie auch Freunde von diversen Gothic-Bombast-Symphoniker durchaus ein Öhrchen riskieren sollten, denn auch diese könnten sich durchaus mit „The Devil“ anfreunden.

Wirklich „aufdrängen“ will sich dieses „Album“ zumindest mir aber dennoch nicht, wie ich mir auch sicher bin, dass diese Band nicht jedermanns Geschmack treffen wird.

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18.11.2012

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