Black Listed Friday
Die 6+6+6 der Woche
Special
BLACK SABBATH in der Nr. 49: Der „Black Listed Friday“ bietet sich als offizieller schwarzer Partnertag an. Mit anderen Worten: TONY IOMMI veröffentlicht ein neues Album und das nimmt metal.de in den „6+6+6 der Woche“ zum Anlass, seine Band zu würdigen. Es macht ja sonst (fast) niemand.
Die (5 bis) 6 black magic letters
1. S
2. A
3. B (x2)
4. A
5. T
6. H
Die 6 Listen der 50 besten Metal-Alben aller Zeiten, absteigend nach Güte geordnet (d. h. SABBATH-Anteil)
1. Rock Hard (2005): „Heaven And Hell“ (Platz 36) → 15 Punkte
2. Rolling Stone (2026): „Master Of Reality“ (47), „Heaven And Hell“ (26), „Paranoid“ (7) → 44 + 25 + 4 = 73 Punkte
3. Metal Hammer (2024): „Black Sabbath“ (21), „Heaven And Hell“ (19), „Paranoid“ (5) → 46 + 32 + 30 = 108 Punkte
4. NME (2009): „Black Sabbath“ (12), „Paranoid“ (9), „Heaven And Hell“ (5) → 46 + 42 + 39 = 127 Punkte
5. Loudwire (2015): „Heaven And Hell“ (23), „Black Sabbath“ (16), „Master Of Reality“ (10), „Paranoid“ (1) → 50 + 41 + 35 + 28 = 154 Punkte
6. Black Listed Friday (2026): „Sabotage“ (6), „Master Of Reality“ (5), „Vol. 4“ (4), „Black Sabbath“ (3), „Sabbath Bloody Sabbath“ (2), „Paranoid“ (1) → 50 + 49 + 48 + 47 + 46 + 45 = 285 Punkte
Quelle (1.):
Rock Hard (Hrsg.): „Best of Rock & Metal – Die 500 besten Scheiben aller Zeiten“, Königswinter 2005.
Anmerkungen:
Platz 1 beschert 50 Punkte, Platz 50 einen. Die BLF-Liste stellt eine Momentaufnahme dar, die allerdings unverrückbar sein sollte oder könnte.
Die 6 erwähnenswerten Coverversionen von BLACK-SABBATH-Songs
1. BUTTHOLE SURFERS – „Sweet Loaf“ („Locust Abortion Technician“/1987)
„Daddy?“
„Yes, son?“
„Wh-wh-wh-wh-what does regret mean?“
„Well, son, a funny thing about regret is that it’s better to regret something you have done, than to regret something you haven’t done. And by the way, if you see your mom this weekend, be sure to tell her SATAN, SATAN, SATAN!!!“
Danach gibt es zwar auch melodische Zwischenspiele. Über sechs Minuten wiederholen die BUTTHOLE SURFERS aber im Wesentlichen das Hauptriff von „Sweet Leaf“ in der hektisch-aufgedrehten Lila-Pilze-Version. Und natürlich brüllt Gibby Haynes dazu vermeintlich „How bizarre“, tatsächlich aber fortwährend „Rape of desire (of desire, of desire, of desire)!“, während im Hintergrund eine ganze Freakshow in verschiedenen sehr verstörenden Varianten irre lacht.
2. KYLESA – „Paranoid“ (Exhausting Fire“/2015)
Ohne die typische Iommi/Osbourne/Butler/Ward-Hektik, dafür mit Psychedelik.
3. GRAILS – „Black Sabbath“ („Everything Comes And Goes – A Tribute To Black Sabbath“/2005)
DER Titelsong in haunting. Heftig.
4. BROWNOUT – „Hand Of Doom“ („Brown Sabbath“/2014)
Neun Typen mischen diversen Klassikern aus Birmingham eine ordentliche Ladung staubiger musikalischer Sonne unter und machen sich damit nicht des Frevels schuldig.
5. CROWSKIN – „I Got Sabbath“ („Black Lava/2012)
Vier Herren und eine Dame verschmelzen den Schwarzen Sabbat mit TURBONEGRO und noch mehr Nihilismus zu einer absurd unheiligen Kreatur.
6. CANNIBAL CORPSE – „Zero The Hero“ („Hammer Smashed Face“/1993)
Der eine manierliche Song von CC. Catchy.
