Arkham Noir - Die Hexenkult-Morde

Review

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Es passieren finstere Dinge im hexenverseuchten Arkham. Häufiger verschwinden ein oder zwei Kinder und zur diesjährigen Walpurgisnacht sind bereits die Leichen zweier Studenten der Miskatonic Universität aufgetaucht. Privatdetektiv Howard Lovecraft muss die Morde aufklären bevor die Spur erkaltet. Tipp: Lest auf jeden Fall bis zum Ende, denn da gibt es noch etwas zu gewinnen!

Allein allein

Bei ARKAHM NOIR – „Die Hexenkult-Morde“ handelt es sich um den ersten Fall einer reinen Solo-Spiel-Reihe aus dem Hause Ludonova (deutsche Ausgabe von Asmodee). Einziges Material sind 64 Karten, die nach einem vorgegebenen System ausgelegt werden müssen. Der Spieler übernimmt die Rolle des bereits erwähnten Detektivs und versucht durch den gezielten Einsatz seiner drei Handkarten Spuren zu sichern und somit ein Gesamtbild der mysteriösen Morde zu bekommen. Während der Ermittlungen morden die Hexen fleißig weiter. Selbst erfahrene Detektive müssen vorsichtig sein, nicht ihre mentale Stabilität zu verlieren und dem Wahnsinn zu verfallen.
Sollte der Spieler am Ende seiner Runde fünf unterschiedliche Hinweise mit einem Puzzlesymbol im Bereich für das Gesamtbild abgelegt haben, gewinnt er das Spiel.

Kleines Spiel, schweres Spiel

Wer kleine und kompakte Kartenspiele mag und an manch einem Abend auch auf Mitspieler verzichten muss (oder will?), wird an ARKHAM NOIR viel Gefallen finden.
Es dauert sicher einige wenige Runden, bis die Regeln und Abläufe wirklich verinnerlicht sind. Dies ist nämlich bitter nötig um überhaupt eine Chance zu haben ,die „Die Hexenkult-Morde“ aufzuklären. Wer bei Spielen ungern verliert, bekommt nun die Möglichkeit, gemeinsam mit ARKAHM NOIR sehr intensiv an seiner Frustrationstoleranz zu arbeiten. Schwierigkeit verdient jedoch keinen Punkteabzug, denn sie erhöht schließlich auch den Wiederspielreiz dieses kleinen, atmosphärischen Kartenspiels.
Nicht alleine der monochrome Grafikstil bestimmt die Noir-Stimmung, sondern auch die Art, wie sich teils bizarre Ereignisse durch die einzelnen Karten in der Reihe an Hinweisen zusammenfügen. Es kommt schon Gruselstimmung auf, wenn „zerstückelte – tote Kinder – im Keller“ (bestehend aus drei Karten) gefunden werden und dann auch noch eine Charakterkarte gelegt wird, die den Spieler zu beobachten scheint. Für den atmosphärischen Abend alleine, bietet ARKHAM NOIR also die richtige Stimmung und ordentlich Herausforderung.

Spieleranzahl: Ein einsamer Detektiv mit hoher Frustratiostoleranz
Spielzeit: 30-45 Minuten
Verlag: Asmodee
Sprachen: deutsch
Festivaltauglichkeit: Hoffentlich muss niemand von euch alleine auf einem Festival spielen, aber für eine lange Anreise in Bus und Bahn, ist ARKHAM NOIR durchaus ein guter Begleiter ohne viel Platz zu brauchen.
Musikempfehlung:
DORNENREICH – „Hexenwind“
MY DYING BRIDE – „Feel The Misery“
WITCHCRAFT – „Nuleus“

Wer nun etwas neugierig geworden ist und ARKAHAM NOIR gerne auch selbst spielen möchte, bekommt jetzt die Chance eines von insgesamt fünf Exemplaren bei uns zu gewinnen. Um deinen Namen in den Lostopf zu werfen, musst du lediglich das Formular unterhalb dieses Artikels ausfüllen und absenden. Der Gewinner wird am Mittwoch, den 10.November ausgelost und schnellstmöglich per Post beglückt.

Vergiss bitte auf keinen Fall, deine Email-Adresse anzugeben und diese auch zu bestätigen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Bitte beachte: Nach Absenden des Formulars erhälst du von uns eine Email. Den enthaltenen Link musst du anklicken, um deine Email-Adresse zu bestätigen. Erfolgt dies nicht, können wir deine Beteiligung am Gewinnspiel aus rechtlichen Gründen nicht berücksichtigen!

Würfeln und blättern, statt lauschen und headbangen – In der Rubrik „Dice ‚em All“ stellen wir euch ausnahmsweise keine Musik vor, sondern Rollen- und Brettspiele.

02.11.2021

"HINTER DIR! EIN DREIKÖPFIGER AFFE!" - Guybrush Threepwood

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