Bloodparade - Pain Exposed

Review

Sex sells. Das weiß man auch in Argentinien und den drei Gauchos von BLOODPARADE. Die verkaufsfördernden Argumente leicht bekleideter Grazien machen auch vor dem Hartwurstsektor nicht halt und drum animieren derer drei den unbescholtenen Metaller, sich „Pain Exposed“ in den heimischen Plattenschrank zu stellen…und nie wieder anzufassen. Wirft man einen Blick hinter die Kulissen, entpuppt sich die vordergründige Stimulanz des ursprünglichsten aller Triebe, wie so oft, als heisse Luft. „Pain Exposed“ lässt schon in seinem Anfangsstadium die aufgeheizte Stimmung erschlaffen und wird spätestens nach dem dritten Song zu einem ausgewachsenen musikalischen coitus interruptus. Fortwährend wird das gotische Schema F durchexerziert, ohne auf wirkliche Höhepunkte zuzusteuern: ganz nette, einfach gehaltene Riffs und Soli ohne viel Eigenständigkeit und Kreativität, süßliche wie auch dramatische Keyboards, mal mehr mal weniger treibende Strukturen, klischeehafte Texte, ein kleiner technoider Anstrich als scheiternde Fassade von Individualität, dazu solide weibliche Cleanvocals und kontrapunktierendes männliches Gekeife. Bis auf den übermäßigen und völlig uninspirierten Einsatz der Double Bass komplett unauffällig. Rein, raus, fertig. Dann schon besser das Cover anstarren…aber auch als Wichsblättchen gibt’s sicherlich anregendere Möglichkeiten.

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05.03.2006

Der metal.de Serviervorschlag

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1 Kommentar zu Bloodparade - Pain Exposed

  1. matthias ehlert sagt:

    Die drei Punkte verdankt das Album den drei Frauen auf dem Cover, stimmts, Imperium? Auf meiner Aldi-Bontempi mach ich spontan besseres… und das will gar nichts heißen…