Death Mechanism - Mass Slavery

Review

Der Name dieser Band geistert schon seit geraumer Zeit durch den Underground und zwar nicht zuletzt deshalb, weil Schlagzeuger Manu und Bassist Simone auch zum Line-Up der italienische Legende BULLDOZER gehören. Hervorgegangen sind DEATH MECHANISM aus der von Gitarrist und Sänger Pozza schon in den späten 90er Jahren betriebenen O.D.O., nach deren Auflösung er im Jahr 2003 den Startschuss für sein aktuelles Projekt gab.

Seit damals hat sich das Trio dem herben Thrash Metal verschrieben, der auf der einen Seite durch technisch hochwertige Passagen zu glänzen weiß, auf der anderen Seite aber dennoch nicht unbedingt melodisch, sondern viel mehr brutal und mit jeder Menge Kanten aus den Boxen geknallt kommt. Zwar hat sich im Laufe der Jahre das Mischungsverhältnis der Zutaten ein wenig verschoben und der technische Aspekt kommt meiner Meinung bei den brandneuen Songs wesentlich intensiver zur Geltung als noch anno 2006, als die Herren ihren ersten Longplayer „Human Error…Global Terror“ an den Start gebracht haben.

Weiters kann man dem Trio auch attestieren in ihren neuen Kompositionen – genauer gesagt den ersten vier dieses Albums – ein wenig mehr Groove eingeflochten zu haben, was allerdings nicht bedeutet, dass die restlichen Tracks dieses Albums, bei denen es sich um nichts anderes als um eine Neuauflage von „Human Error…Global Terror“ handelt, übel wären.

Im Gegenteil, wer seinen Thrash Metal gerne typisch europäisch und mit ordentlich Druck zur Brust nimmt und dabei auf rohes und harsches Riffing steht, liegt hier vollkommen richtig. Sehr passend kommt diesbezüglich auch der raue, entfernt an Schmier erinnernde Gesang von Pozza. Abgerundet wird die durchaus gelungene Scheibe von einem druckvollen und glasklaren Sound, durch den fast logischerweise die Gitarren in den Vordergrund gerückt wurden und wie Rasierklingen den Hörer bearbeiten.

Eine in Summe gelungene Vorstellung von DEATH MECHANISM und zudem eine gute Idee des Labels, dem Interessenten das erste Album der Truppe gleich mitzuliefern.

28.08.2010

Der metal.de Serviervorschlag

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