Denial - Trail Of Devastation

Review

Einen satten Mix zwischen Thrash- und Death Metal mit moderner Schlagseite wuchten uns die Hagener DENIAL auf den Teller. Nach diversen EPs und Samplerbeiträgen ist es nun soweit, mit „Trail Of Devastation“ steht die erste, selbstproduzierte Langrille in den Startlöchern.

Wie gesagt, DENIAL pendeln irgendwo zwischen recht modernem Melodic Death Metal skandinavischer Prägung und dem guten, alten Thrash. Nicht nur die dezenten Keyboardklänge sorgen des öfteren dafür, dass ich mich an die grandiosen DARK TRANQUILLITY erinnert fühle, DENIAL setzen auch wie Stanne und seine Jungs teilweise auf cleanen Gesang, der sich dann auch wieder mit fiesen Deathgrowls paart.

Für ein Erstlingswerk bietet „Trail Of Devastation“ erstaunlich wenig Schwachstellen, doch gänzlich davon befreit ist die Scheibe leider doch nicht. Leider fehlen einigen Songs noch ein paar Prozent, um längere Zeit ihm Ohr zu bleiben. Zu gleichförmig agieren DENIAL über die gesamte Spielzeit, zu wenig Ausreißer nach oben wie das etwas getragene „Dimension 666“, oder der thrashig-melodische Titelsong sind hier am Start, um den ganz großen Wurf zu landen.
Trotz dieses kleinen Mankos ist „Trail Of Devastation“ aber immer noch ein starkes Debüt, welches weit aus dem Veröffentlichungssumpf herausragt. Ich denke DENIAL werden noch einigen Staub aufwirbeln…

02.02.2009

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