Flogging Molly - Anthem

Review

Galerie mit 32 Bildern: Flogging Molly - Open Airs 2022

FLOGGING MOLLY sind wohl jeder und jedem spätestens seit „Devil’s Dance Floor“ ein Begriff, denn der Song darf auf keiner folkig angehauchten Fete fehlen und sorgt auch bei Konzerten der Celtic-Punk-Band zuverlässig für Höchsttemperaturen im Pit. Seitdem hat sich natürlich einiges getan im Leben der irischen Band aus Los Angeles und fünf Jahre nach „Life Is Good“ beehren sie uns mit neuem Material in Form von „Anthem“.

FLOGGING MOLLY starten stark

Das Album startet mit dem ciderseligen „These Times Have Got Me Drinking / Tripping Up The Stairs“, ein schöner Schunkler mit einem zur aktuellen Lage passenden Titel. Ihre punkigen Wurzen packt die Band dann erst beim folgenden „A Song Of Liberty“ aus, der das Tempo noch einmal ordentlich anzieht und sowohl mit seiner Melodie als auch seinem Refrain einen zukünftigen Live-Hit darstellen kann. „Life Begins & Ends (But Never Fails)“ rauscht relativ flott an einem vorbei und „No Last Goodbyes“ ist ein klassischer Pub-Singalong, am besten genossen um drei Uhr nachts irgendwo zwischen dem siebten und achten Pint.

Danach wäre es eigentlich schön, wenn FLOGGING MOLLY wieder in härtere Gefilde zurückkehren würden, aber „The Croppy Boy ’98“ schlägt in eine ähnliche Kerbe wie sein Vorgänger. Der Mittelteil bietet mit Stücken wie „This Road Of Mine“, „(Try) Keep The Man Down“ und „Lead The Way“ gute Celtic-Folk-Kost, schöne Rockmusik, aber der Punkanteil kommt nicht mehr wirklich durch, was etwas schade ist. Das ändert sich dann auch bis zum Ende der Scheibe nicht mehr. Ein wenig macht „Anthem“ den Eindruck eines Feiernden, der am Anfang des Abends direkt so hart ins Glas schaut, dass er ab 23 Uhr kein Gas mehr geben kann, weil er schon so voll ist. Trotzdem kommen aber noch ein paar interessante Gespräche mit ihm rum.

„Anthem“ könnte etwas mehr Pep vertragen

Die ersten zwei drei Songs versprechen mehr, als das Album insgesamt halten kann. Die Schiene vom Vorgänger wird weitestgehend übernommen und sorgt dabei für gemischte Gefühle gegenüber einer Band von der man weiß, dass sie auch anders können.

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26.09.2022

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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