GBH - Momentum

Review

Kurz Notiert

GBH werden 40 – als Band, nicht als Menschen. Das „Momentum“ nutzen die Herren um Colin Abrahall und Colin Blyth, machen das dreckige Dutzend an Alben voll und intendieren weiterhin nicht, sich großartig mit irgendwelchen Gefangenen abzugeben.
„Momentum“ hört man dabei zum Teil durchaus an, dass es auf Hellcat erscheint: Dem Streetpunk von GBH wurden stellenweise die gröbsten Brocken aus den Poren gebürstet, sodass einige Rock’n’Roll-Tattoos die ursprüngliche Hardcore-Kruste durchscheinen. Angemessen holprig preschen die Birmingham-Veteranen aber weiterhin durch ihre kompakten Ansagen. Und: Der in den Neunzigern mitunter schief angelegte metallene Brustharnisch wurde glücklicherweise auch nicht aus der Rumpelkammer hinter dem verranzten Proberaum hervorgekramt.
So unterhält „Momentum“ eine knappe halbe Stunde lang solide und ohne größeren Ausschlag nach oben und unten. Allerdings verursacht es auch keinerlei solchen – weder im Guten noch im Schlechten, weder bei denen da oben noch bei uns hier unten. Von gefährlicher Körperverletzung sind GBH 2018 weit entfernt.

 

21.02.2018

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1 Kommentar zu GBH - Momentum

  1. Bluttaufe sagt:

    Da erfahre ich vor kurzem, dass es die kultigen Punks THE VARUKERS noch beziehungsweise wieder gibt & nun, dass G.B.H. auch noch leben. Klingen erstere immer noch wütend und angepisst wie in den frühen Achtzigern so klingt das hier irgendwie zahnlos.