Induction - Love Kills!

Review

Galerie mit 21 Bildern: Induction - No Sleep After X-Mas Festival 2024

Als INDUCTION 2022 mit runderneuerter Besetzung durchstarteten, standen die Zeichen gut: Ihr zweites Album „Born From Fire“ kam gut an, dazu folgten zahlreiche Touren als Support für etablierte Acts. 2024 drehte sich das Personalkarussell jedoch erneut kräftig. Seitdem sind Markus Felber (Schlagzeug), Justus Sahlmann (Gitarre) und Gabriele Gozzi (Gesang) neu dabei. Damit ist das vorliegende „Love Kills!“ bereits das dritte Album mit dem dritten Sänger. Hat sich darüber hinaus etwas im von Tim Hansen angeführten Hamburger Power-Metal-Kosmos verändert?

INDUCTION nähern sich dem Stadionrock an

Schon auf den Vorgängern setzten INDUCTION gerne auf Keyboards, doch „Love Kills!“ rückt diese noch stärker in den Vordergrund. Zudem kokettiert das eröffnende Trio der Platte deutlich mit 80er-Glam. Die Power-Metal-Anteile fallen gering aus, stattdessen erinnern die Songs an eine Mischung aus KISSIN‘ DYNAMITE und BEAST IN BLACK. Erst mit „Steel And Thunder“ erhöht die Band Tempo und Härte und liefert eine Nummer im klassischen EU-Power-Metal-Stil.

Diese bleibt im weiteren Verlauf jedoch die Ausnahme, denn INDUCTION verschreiben sich überwiegend rockigeren Klängen und klingen stellenweise wie eine Version von BATTLE BEAST mit männlichem Gesang („I Am Evil“). Das ist grundsätzlich gelungen und unterstützt die stilistische Ausrichtung, doch manche Stücke ähneln sich zu sehr. Dass Tim Hansen sich weiterhin an seinem Vater Kai Hansen (HELLOWEEN, GAMMA RAY) orientiert, zeigt nicht nur der Sound von „Love Kills!“, sondern auch das Cover von „Empress“. Der GAMMA-RAY-Song von der „Land Of The Free II“ war bereits im Original ein treibender Stampfer und fügt sich gut in die Eigenkompositionen ein.

„Love Kills!“ könnte etwas gehaltvoller sein

Unterm Strich bleibt vom dritten INDUCTION-Release wenig hängen. Zu vieles kennt man bereits, und obwohl alles handwerklich solide umgesetzt ist, will sich kaum Begeisterung einstellen. Live dürfte das Material dennoch funktionieren, denn die Bühnenqualität der jungen Musiker ist unbestritten, was zahllose Auftritte belegen. Bleibt zu hoffen, dass die aktuelle Besetzung Bestand hat und das vierte Album eine stärker zusammengewachsene Band präsentieren kann.

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30.01.2026

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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