Infinite & Divine - Ascendancy

Review

INFINITE & DIVINE aus Malmö in Schweden besteht aus Jan Åkesson, welcher für sämtliche Instrumente zuständig ist und Sängerin Tezzi Persson. Zusammen haben sie 2021 ihr Debütalbum „Silver Lining“ herausgebracht und legen nun mit „Ascendancy“ den zweiten Streich vor. Musikalisch befinden wir uns überwiegend im melodischen Metal, welcher von der Stimme Perssons getragen wird.

INFINITE & DIVINE – Starke Sangeskunst, ordentliche Musik

Das Album startet stark mit „Ashes To Ashes“ und der Rollenspieler-Hymne „LARP“, auch wenn der Text zu dieser auf Neudeutsch wohl als ein wenig „cringy“ bezeichnet werden könnte. Trotzdem gehen gerade die Refrains dieser beiden Stücke gut ins Ohr und die Ein-Mann-Instrumentalfraktion macht ebenfalls einen guten Job.

Weiter geht es dann mit „Remedy“, das in die gleiche Kerbe schlägt und noch ein Stück ohrwurmiger im Chorus daher kommt. Die Halbballade „Our Time“ verkommt hingegen zur recht durchschnittlichen Stangenware und kann keinen besonderen Akzent setzen, ebenso wie das folgende „Leave Me“, das kompositorisch eher ein Popsong im Metalgewand ist.

Doch selbst auf diesen eher durchschnittlichen Songs hebt die Stimme Tezzi Perssons die Qualität der Tracks um einiges an. Die kraftvolle Tonlage, in der sich die Sängerin bewegt und diese auch durchaus zu variieren weiß, kann stets überzeugen. Gut, dass dann nach den beiden eher durchhängenden Liedern mit „Silent Revolution“ ein flotter Hard Rocker folgt, der wieder ordentlich mitreißen kann.

Die zweite Hälfte des Albums hat dann nicht mehr allzu viel Aufregendes zu bieten, Songs wie „Forever With Me“, „Down“ oder „Parasites“ sind zwar alle in Ordnung, erreichen aber nicht mehr die Klasse der eingangs erwähnten Stücke. „Small Deeds“ schließt das Album dennoch versöhnlich ab.

„Ascendancy“ ist ziemlich genau eine 50:50-Angelegenheit

Ungefähr 50% der Stücke auf „Ascendancy“ sind richtig schöne Melodic-Metal-Songs mit herausstechend guter Gesangsstimme, die anderen 50% sind eher musikalische Stangenware mit genau so gutem Gesang. Insgesamt sollte das Album für Genrefans aber sicherlich einen Blick wert sein und, wer weiß, vielleicht ist beim nächsten Mal die Hitdichte noch höher.

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07.04.2023

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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