Lacrimas Profundere - Burning: A Wish

Review

Lacrimas Profundere bieten auf ihrem neuem Album „Burning: A Wish“ Schwermut und Trostlosigkeit pur. Die eingeschlagene Richtung, die sich schon auf ihrem letzten Album „Memorandum“ abzeichnete, wurde in „Burning: A Wish“ konsequent fortgesetzt. Lacrimas Profundere schaffen es wiederum gekonnt, moderne Gothic Metal/Rock Songs zu schreiben, die stark in Richtung von alter Katatonia und Anathema gehen. Nach einem grösserem Line Up Wechsel entschied man sich, nachdem der Bassist und Drummer die Band verlassen hatte, für Willi (ex-Drummer bei Darkseed) und Ricco (auch ehemals ex-Basser bei Darkseed) als würdigen Ersatz. Auch gesanglich hat sich ein bisschen was geändert. So hält sich die Härte des gesanglichen Stils, wenn man das Album „Burning: A Wish“ mit ihrem Vorgängeralbum vergleicht, etwas zurück. Auch etwas modernere Einflüsse, wie etwas, dass aus dem Bereich Pink Floyd oder Depeche Mode stammen könnte, floss ins Songwriting der aus Bayern stammenden Band mit rein. Um jetzt hier nicht lange um den heißen Brei herumzureden. Dieses Album stellt einfach für jeden, der sich mit den Werken von Anathema, Katatonia oder My Dying Pride identifizieren kann, einen absoluten Pflichkauf dar.

06.04.2001
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