Maze of Torment - Hammers Of Mayhem

Review

Scheiß auf Klischees, this is fucking Old Schoooool! „Hammers Of Mayhem“ – treffender hätte die fünfte Scheibe von MAZE OF TORMENT wahrlich nicht betitelt sein können. Jeder der elf Tracks, das kultige VENOM-Cover „In League With Satan“ eingeschlossen, ist ein höllisch schneller Vernichtungshammer, der einen vor lauter Propeller-Banging fast abheben lässt. Man muss ständig aufpassen, dass man sich nicht seine Fresse an den nietenbehangenen Armen blutig schlägt. Freunde von DEFLESHED, DESASTER, OCCULT und USURPER aufgepasst! Hier kommt die Beschallung für eure nächste feuchtfröhliche Party, auf der einmal mehr die Hochexplosivität der Vermengung von Death, Thrash und Black Metal abgefeiert werden darf. Kutten, Nieten und Bier bereit stellen und ab mit den Fäusten in den Himmel!
Den Löwenanteil des Geballers der Schweden macht räudiger Thrash aus, dessen Wurzeln ganz tief im Deutschland der 80er Jahre liegen. Das Riffing klingt deswegen aber keinesfalls eingestaubt oder altbacken. Ganz im Gegenteil, äußerst griffig, frisch und unbekümmert zerlegt die Axtfraktion jegliche Nackengegend und Biergarnitur, ohne dabei auf den dominierenden Death/Thrash-Stiefel festgefahren zu sein. Hier und da schimmern einige sehr traditionelle Gitarrenläufe durch, während ein Track wie „Into The Bloodswarm“ sogar vielen Sprößlingen der sogenannten Götebord-Riege zur Ehre gereichen würde. Modernität und Langeweile sind für die Schweden Fremdwörter, stattdessen legen sie lieber Wert auf Geschwindigkeit, messerscharfes Riffing und ein gehörig rotziges Retro-Feeling. Ohne die fette Tommy-Tägtgren-Produktion wäre der Nostalgiefaktor bestimmt noch um einiges höher gewesen. So aber mähen die wuchtig in Szene gesetzten Abrissbirnen alles gnadenlos um. Mal ehrlich, wer nach einem Geschoß wie „Dead Soul“ noch steht und alle Nackenwirbel beisammen hat, ist entweder taub oder der größte, lebende Bewegungsmuffel bzw. -legastheniker.
Innovation bietet „Hammers Of Mayhem“ zu keiner Sekunde, aber wer braucht die im Falle MAZE OF TORMENT schon?! 2005 könnte im Kleinen ein Jahr des Death/Black/Thrash werden. USURPER haben es mit „Cryptobeast“ vehement eingeläutet, MAZE OF TORMENT legen mit „Hammers Of Mayhem“ nicht minder kraftvoll nach und DESASTER bzw. OCCULT folgen noch! Yeeeeeessa! Windmühlbangen Sie das fucking Kopf, Mann!

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26.04.2005

Der metal.de Serviervorschlag

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