Product Of Hate - Buried In Violence

Review

Wenn sich eine Band PRODUCT OF HATE nennt und in der Thrash-Metal-Sparte heimisch fühlt, dann hat zumindest jeder Genrekenner und -fan eine recht genau Vorstellung von dem, was er von einem Album erwartet – harten, schnellen Metal, der einem ohne Kompromisse um die Ohren pfeift.

Den Anspruch, den PRODUCT OF HATE mit ihrer Namenswahl erzeugen, ist also recht hoch – selbst wenn es sich bei “Buried In Violence“ um das erste Album handelt. Passender Weise gibt es gleich von Anfang an voll auf die Neun. Adam Gilley knallt uns tiefen Grunzern und bisweilen hellen Schreien einen ordentlichen Hassbatzen um die Ohren. Dabei wird er in den Refrains immer wieder durch gut versteckten Klargesang unterstützt, der in “Monster“ erstmals klarer hervortritt und dem hier gleich noch ein knackiges Gitarrensolo folgt. Auch im abschließenden “Perry Mason“, einer Huldigung an den gleichnamigen fiktiven Strafverteidiger aus der Feder des US-amerikanischen Erle Stanley Gardner, haben PRODUCT OF HATE einen richtig guten Mix aus abwechselndem, teils auch parallelem Klargesang mit den Shouts hinbekommen.

“Buried in Violence“ ist auch in seiner Gänze ein recht abwechslungsreiches Album, dass immer wieder ordentlich reinknallt, auch schon mal einen Rhythmus-Bruch und Tempowechsel einbaut (“Blood Coated Concrete“) oder einen Song wie “Unholy Manipulator“ quasi “ausdumpfen“ lässt – ihn also immer dunkler und unklarer werden lässt, bis er völlig verstummt. Hinzu kommen mit “Vindicare“ ein waschechtes Instrumental, dass vor allem von der Gitarrenlinie her an den Opener von KREATORs “Phantom Antichrist“ erinnert und mit “Revolution Of Destruction“ sogar ein Song, bei dem man sofort die zum “Hey, Hey, Hey“ rhythmisch fliegenden Fäuste beim Live-Auftritt vor sich sieht.

Die fünf US-Boys von PRODUCT OF HATE bieten mit ihrem ersten Album “Buried in Violence“ gutes, auch gerne mal brachiales Riffing, eine ordentliche Drumline, jede Menge hasserfüllte Shouts, gepaart mit stimmigem Klargesang – alles in Allem einen guten Erstling, der sich fast durchweg bestens zum Training der Nackenmuskeln bzw. wahlweise bei voller Lautstärke zum Föhnen der Haare eignet.

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16.02.2016

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