Schizophrenic Voices - Tesno

Review

Da wollen also drei Jungs aus Iserlohn den Wahnsinn vertonen. Alles was nicht normal ist, wird als Wahnsinn fehlgedeutet – aber was, wenn der vermeintliche Wahnsinn viel zu normal klingt, um als aussergewöhnlich wahrgenommen zu werden?

“Free Metal“ nennen SCHIZOPHRENIC VOICES ihre Musik, es ist auch von allem etwas dabei. Wirklich Neues aber leider nicht. Statt dessen bastelt man sich aus IRON MAIDEN (zu X-Factor-Zeiten) und rockigen Klängen, hin und wieder durchsetzt mit halbthrashigen Riffs oder Death-Growls ein eher durchschnittliches Album zusammen, dass die Erwartungen, die das gelungene Coverartwork weckt, bei weitem nicht halten kann.

Vom Handwerklichen her kann man den Jungs nicht viel vorwerfen, lediglich der Bass stört manchmal durch ein wenig planlos wirkendes Geplänkel. Der Gesang kann dagegen überzeugen, hat Sänger Nemo doch ein relativ variables Organ, trifft alle Töne, die er treffen will und kann schreien wie der Teufel – nur tut er das leider etwas zu selten.
Erst in den letzten vier Songs des Albums besinnt man sich dann auf die angekündigten Aussergewöhnlichkeiten, doch leider wirkt das dann über weite Strecken aufgesetzt und nicht ganz organisch – ein Dilemma, bringt man den Bandnamen in Verbindung mit den Songstrukturen, passt’s eigentlich wieder. Leider.

Sehr gespalten bleibt aber der Gesamteindruck nicht: braver Durchschnitt mit dem Etikett des Wahnsinns, mittelprächtig produziert und ohne großen “Aha-Effekt“.

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05.12.2008

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