Soulbound - sYn

Review

Galerie mit 30 Bildern: Soulbound - Live Darkness Tour 2025 in Wiesbaden

Mit „sYn“ haben SOULBOUND ihr fünftes Album veröffentlicht. Bevor es im Frühling mit der Platte im Gepäck auf Tour geht, bleibt den Fans also noch genug Zeit, sich das neue Liedgut der Gruppe ins Ohr zu drücken. Einem größeren Publikum wurden die Bielefelder im vergangenen Jahr bekannt, als sie als Support Act für MONO INC. auf deren „Darkness“-Tour unterwegs waren.

SOULBOUND liefern eingängige Melodien

Auf „sYn“ bekommen wir zehn eingängige Stücke plus Intro geboten, die sich aus dem großen Topf des modernen Alternative Metal bedienen. Elektronische Elemente spielen eine zentrale Rolle, und das metallische Fundament bewegt sich irgendwo zwischen DEMOTIONAL und AMARANTHE, mit einem Hauch DEATHSTARS. Es scheint, als hätten SOULBOUND beim Songwriting kräftig in die schwedische Modern-Metal-Szene geschielt – ein Hauch Industrial kommt obendrauf.

Während in der ersten Albumhälfte abseits des Titeltracks vor allem solide Standardkost regiert, ziehen SOULBOUND im letzten Drittel den Härtegrad an und leben ihre Metalcore-Schlagseite stärker aus. Das äußert sich in pointierten Screams und aggressiverem Riffing und steht der Truppe gut zu Gesicht. Insbesondere die harschen Tonlagen von Johannes „Johnny“ Stecker klingen überzeugend. Er darf sie künftig gerne häufiger einsetzen, um die poppigen Elemente stärker auszubalancieren.

Trotz dieser Kritikpunkte muss man „sYn“ reichlich Ohrwurmpotenzial und äußerst eingängige Keyboardmelodien bescheinigen, die sich schnell im Gehör festsetzen und nicht mehr loslassen. Das gelungene Potpourri verschiedener Einflüsse wirkt nachhaltig und bleibt im Kopf.

„sYn“ – nichts für Gatekeeper und Trueheimer

Wer Metal noch in die Kategorien der 80er-Jahre einteilt, wird mit „sYn“ seine Probleme haben. SOULBOUND vermischen Alternative, Rock, Pop, Industrial und Metal zu einem heterogenen Ganzen, auf das man sich einlassen muss. Der Vorteil: Die Band kann ebenso mit Gothic-Kapellen wie mit Metalcore-Acts zusammen auftreten. Spannend!

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28.01.2026

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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