Electric Earth
Electric Earth

Interview

Die schwedischen ELECTRIC EARTH haben jüngst ihren zweiten Longplayer "Words Unspoken” auf die Menschheit losgelassen, und jedem, der gerne pfundigen, mit geilen Melodien versehenen, harten Rock mit einer leichten Alternative-Schlagseite zu seinen favorisierten Stilen zählt, sollte diese Band eigentlich ein Begriff sein. Gitarrist und Leadsänger Peter Gottlieb sowie sein klampfender Kollege Tommy Scalisi haben sich für metal.de an den Computertisch geschwungen und uns eine ganze Menge zu erzählen.

Electric EarthHallo ihr beiden! Zuerst einmal wäre es selbstverständlich sehr cool, wenn ihr unseren Lesern einen kleinen Abriss eurer Bandgeschichte erzählen könntet – vielleicht auch darüber, in welchen Bands die ELECTRIC EARTH-Mitglieder vorher musiziert haben (oder dies noch tun).

Tommy: ELECTRIC EARTH entstanden aus den Ruinen der Band GOOSEFLESH, die ein Full Length-Album namens „Chemical Garden“ und eine MCD, welche auf den Namen „Welcome To Suffer Age“ hört, weltweit veröffentlicht haben. Schlagzeuger Lars Berger und ich haben uns 2001 mit Songwriter Peter Gottlieb zusammengetan. Letzterer kehrte nach ein paar Jahren in Großbritannien, wo er Frontmann bei PSYCLE war, wieder zurück, hier her nach Schweden. Zuerst versuchten wir, als Trio gegenseitig unsere musikalischen Grenzen auszuloten, aber uns war sehr schnell klar, dass der Band ein ordentlich knallender Bass fehlt. Ich habe vor langer Zeit mal mit Lyris (Karlsson – Anm. d. Verf.) in einer Band namens RAT SALAD zusammen gespielt, mit der wir 1994 das Album „The Golden Playground“ herausgebracht haben. Tja, und ich wusste, dass Lyris nach ein paar Jahren Pause wieder heiß darauf war, Musik zu machen. Er probte also ein paar mal mit uns – und yes! – die Chemie stimmte, genau wie früher.

In dieser Viererbesetzung blieben wir eine ganze Weile zusammen und haben eine Handvoll Demos, dann das Debütalbum „Organic Songs – Volume One“ herausgebracht. Lars spielte auch noch unser aktuelles Album ein, aber nach den Aufnahmen wollte er neue Wege gehen, sowohl als Musiker als auch als Schreiber. So, nun stieg er also aus… und wieder einmal schauten wir im musikalischen Sinne in unseren Rückspiegel, um zu schauen, wer denn diese Lücke am besten schließen kann. Tja, da kam uns erneut RAT SALAD in den Sinn. Wir riefen kurzerhand Draken an und erklärten ihm, was es mit ELECTRIC EARTH auf sich hat, was er von uns erwarten konnte und was wir von ihm erwarteten. Er machte sich daraufhin rund eine Woche Gedanken, bevor er letztendlich „ja“ sagte – und nun ist er vollwertiges Mitglied der ELECTRIC EARTH-Familie.

Lustig ist übrigens, dass Peter früher schon mal versucht hat, bei RAT SALAD zu singen und auch das Angebot bekam, den Posten zu übernehmen, aber da lehnte er ab. Na ja, manchmal ist die Zeit einfach noch nicht reif, hehe…

Soweit also der „kleine“ Abriss der Bandgeschichte, hahaha! Nun, im Promozettel vergleicht man euch mit Bands wie SOUNDGARDEN, KISS, BLACK SABBATH und den STONE TEMPLE PILOTS. Fühlt ihr euch damit wohl?

Peter: Ich finde, die Bands sind gute Beispiele dafür, wie unsere Musik klingt. Diese vier großartigen Bands unterscheiden sich sehr stark voneinander, und das zeigt doch, dass unsere Songs sehr abwechslungsreich sind. Daher würde ich durchaus sagen, dass uns diese Vergleiche prima beschreiben. Gleichzeitig bedeuten uns diese Bands eine ganze Menge im Leben – jedem einzelnen Bandmitglied.

Tommy: Für mich persönlich passt das wunderbar! Ich bin Zeit meines Lebens ein KISS-Fan und bin nach wie vor ein Mitglied der KISS Army. Ebenso sammle ich alte KISS-Sachen. Ha, und ich besitze sogar den ollen KISS-Flipperautomaten von 1979! Wie du eventuell schon weißt, haben wir kürzlich ihren alten Klassiker „I Want You“ aufgenommen, den wir auf eine geplante, limitierte EP packen werden. Auf dieser wird auch „Heartbreaker“ von LED ZEPPELIN enthalten sein – und natürlich auch ein paar eigene Songs. Beim KISS-Song wird übrigens Gitarrist Mathias IA Eklundh von FREAK KITCHEN einen Gastauftritt haben, und den Gesang beim LED ZEPPELIN-Song wird CLAWFINGERs Zak Tell übernehmen.
Alle Bandmitglieder lieben die im Promoblatt genannten Bands heiß und innig – all diese Bands haben einen ganz bestimmten Platz in unserem Herzen.

Was mich bei ELECTRIC EARTH besonders stolz macht, ist die Tatsache, dass ein guter Song immer ein guter Song ist – egal in welche Genreschublade man ihn einordnen kann. Wir glauben, dass diese Bands die gleiche Denkweise verfolgten, und daher sind wir glücklich, diese Tradition mit unserer Band fortzusetzen.

Was unterscheidet euer neues Werk denn vom Debütalbum?

Tommy: Die Songs unseres ersten Albums, welches wir selbst produziert haben, wurden im Zeitraum von mehreren Jahren geschrieben, und ich finde, das spiegeln die Songs auch deutlich wider. Ich denke, dass das neue Album homogener ist und in meinen Ohren auch einen besseren Sound hat. Mit Roberto Laghi, der unser aktuelles Werk produziert hat, und ein echt dufter Kerl ist, kann man genial zusammenarbeiten – und ich würde liebend gerne auch wieder in Zukunft mit ihm aufnehmen! Aber trotzdem ist es schwierig, Unterschiede in Songs festzumachen, denen man so nahe steht. Ich glaube, ich kann dir diese Frage in ein paar Jahren, wenn ich mehr Abstand zum Songmaterial habe, besser beantworten.

Peter: Die Komplexität der Songs auf dem Erstling, der solide rockende Rocksound auf der zweiten Scheibe.

Ich mag die warme Ausstrahlung des sehr zur Musik passenden Covers sehr. Was könnt ihr uns über das Cover von „Vol II – Words Unspoken“ erzählen?

Peter: Das Album ist eine perfekte optische Umsetzung der Texte. Was wir den nachfolgenden Generationen hinterlassen, bereitet ihnen nichts als Kopfschmerzen. Und wenn man sich die Welt heutzutage so ansieht, glaube ich nicht, dass besonders viele Menschen stolz auf ihren Anblick sind…

Tommy: Das Bild auf dem Frontcover hat Ole Larsen, ein sehr guter Freund, geschossen und wurde schon mal für eines unserer alten Demos, „Heritage“, verwendet. Wir mochten es so sehr, dass wir dachten, es hätte viel mehr Beachtung verdient – und so haben wir’s für das neue Album einfach noch mal genommen. Jonas Beijer hat noch ein wenig an dem Cover gearbeitet, damit es sich etwas vom Originalcover abhebt. Wir haben das Cover dann an das Plattenlabel weitergeleitet und haben ihnen eine haarklein auseinandergedröselte Anleitung gegeben, wie wir uns den Rest des Artworks vorstellten – und sie haben einen fantastischen Job hingelegt!

Wir wollten unbedingt, dass die Leute ein warmes Gefühl beschleicht, wenn sie auf das Artwork schauen – so wie das bei einigen Covern aus den Siebzigern der Fall war. Albumcover wie beispielsweise LED ZEPPELINs „Houses Of The Holy“ waren etwaige Anhaltspunkte, was die Farbgebung betrifft. Wir wollten, dass sich das Album optisch echt und ehrlich „anfühlt“, und dass die Hörer das Gefühl haben, dass die Musik ebenso ehrlich ist.

Jepp… alles sehr stimmig, wie ich finde! Nun, wenn es möglich ist, wäre es ’ne feine Sache, wenn ihr uns ein wenig über die Texte erzählen könntet. Im Gesamten oder Song für Song – wie ihr wollt.

Peter: Es ist 2007, und die Texte spiegeln meine Wahrnehmungen und Eindrücke von der heutigen Welt wider. Ich lebe aufmerksam, mit offenen Augen und gespitzten Ohren, und ich stehe mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Die Lyrics können zum Beispiel Gefühle für jemanden, den ich verloren habe und sehr vermisse, beschreiben, so wie in „Little Song“. Ein Text wie „Amplified“ handelt davon, wie wir mit völlig aufgebauschten Nachrichten vollgepumpt werden, die Leute wie dich und mich zur Weißglut bringen. Gleichzeitig bekommt man von den wichtigsten Dingen am wenigsten mit, sie werden zur völligen Nebensache. „Heroes“ handelt von Verantwortung – denn der einzige, der letztendlich etwas verändern kann, bist du selbst. Du selbst bist der Held, und du sollst auf dich selbst hören.

Meine Lyrics zeigen die traurige Seite der Menschheit auf, sollen dich aber gleichzeitig ermutigen, an dich selbst zu glauben. Das steht an erster Stelle.

Werden die deutschen Fans in den Genuss livehaftiger ELECTRIC EARTH kommen? Gibt es schon Verhandlungen, deutsche Bühnen zu elektrisieren?

Tommy: Also, definitive Pläne, dass ELECTRIC EARTH zu euch kommen, existieren bislang nicht – aber das ist etwas, was wir auf jeden Fall in naher Zukunft vorhaben. Letztendlich wird es wohl davon abhängig sein, wie das Album ankommt. Wenn es in eurem großartigen Land (hüstel, hüstel! – Anm. d. Verf.) Leute gibt, die uns spielen sehen möchten, kommen wir! Ruft eure Promoter und Organisatoren an, schreibt eure Lieblings-Zines an und sagt ihnen, dass ihr ELECTRIC EARTH bei euch sehen wollt, und vielleicht wird es wahr, hehe…

Immer optimistisch bleiben, haha! Nun ist euer Bandname in diesem Interview bereits gefühlte fünfzig mal gefallen. Was kann man sich denn unter der „elektrischen Erde“ vorstellen?

Tommy: Wie du vielleicht weißt, nannten sich BLACK SABBATH früher EARTH, und ich selbst fand diesen Namen für eine Band schon immer großartig. Wir haben dann das Wort „electric“ vorne angehängt, denn wenn man etwas gut, cool oder fantastisch sagt, sagt man im Englischen oft „that’s electric!“. Zusammengesetzt definiert das unsere Musik sehr gut, wie ich finde. Der Name zeigt auch unsere Wurzeln wunderbar auf und transportiert den alten Spirit bestens in die moderne Musikwelt. Musik sollte ehrlich, groovy und melodisch sein, Energie besitzen und auch etwas dem Zeitgeist entsprechen. Das trifft es doch gut: Rockt die Erde! Elektrisiert sie! Sicherlich werden andere den Bandnamen völlig anders interpretieren, aber genau das ist doch das Tolle daran.

Was hört ihr denn so privat? Welche Scheiben rotieren auf euren Plattentellern?

Tommy: Oh, wir hören einen Haufen verschiedenes Zeug. Peter mag Bands aus den Sechzigern sehr, Lyris wiederum ist der, der uns ständig von neuen Bands erzählt, wenn wir uns treffen. Wir mögen die Bands aus den frühen Siebzigern sehr und hören deren Kram auch heute noch sehr häufig.

Außer diesen Gruppen, die ich so genannt habe, mag ich persönlich auch Bands wie TESTAMENT, MEGADETH und METALLICA, auch CORROSION OF CONFORMITY und TROUBLE finde ich gut. Das wechselt eigentlich immer zeit- und launebedingt, aber eine Band, auf die ich immer wieder zurückkomme, ist KISS – das hat wohl damit zu tun, dass sie in ihren verschiedenen Schaffensphasen sehr unterschiedlich geklungen haben und ich zwischen diesen Perioden hin und her pendle. „Carnival Of Souls“ ist beispielsweise ein wirklich großartiges Album, dem viele Leute leider kaum eine Chance gegeben haben.

Peter: Momentan läuft bei mir T-REX auf und ab.

Was haltet ihr denn vom Internet anno 2007?

Tommy: Ich würde sagen, es hat zwei Gesichter. Es ist auf jeden Fall genial, dass Informationen durch die ganze Welt geschickt werden können, und dass das Internet eventuell auch Menschen woanders helfen kann, die immer noch Probleme damit haben, dass die Demokratie in ihrem Staat kaum oder gar nicht stattfindet. Andererseits ist viel zu viel Scheiße im Internet unterwegs. Man hat das Gefühl, dass jeder Perverse oder Terrorist im Netz tun und lassen kann, was er will. So frage ich mich manchmal, ob es das alles wirklich wert ist… keine Ahnung…

Ich benutze das Internet täglich, es ist eine prima Lösung dafür, mit Leuten in der ganzen Welt zu kommunizieren – aber ich finde es von Zeit zu Zeit auch sehr stressig. Schau, wenn ich meine E-Mails mal nicht abgerufen habe, denke ich, dass ich etwas verpasst haben könnte. Das ist meiner Meinung nach überhaupt nicht gut. All die Informationsquellen wie das WWW, Mail, Handys usw. lassen manchmal die übelsten Gefühle in mir hochkommen. Wie soll man mit alledem umgehen? Ich weiß es nicht. Vielleicht werden wir eines Tages ein ausgeglicheneres Verhältnis zwischen Leben im Netz und Leben in der Realwelt hinbekommen. Das würde ich mir sehr wünschen.

Wahre Worte. Graben wir mal etwas tiefer: was hältst du dann von der „MySpace-isierung“ des Inernet?

Tommy: Wirklich schwer zu sagen, wo das noch enden wird. Ich glaube, dass es eine prima Möglichkeit für die ist, die alleine in ihrer Bude festhängen und so ganz neue Kommunikationsmöglichkeiten haben. Vielleicht wird es die Musikmonopolisten nach unten bringen und es gibt eine buntere Szene, in der alle aufgrund gleicher Stilmittel die gleichen Chancen haben… doch ich glaube eher, dass es so kommen wird, dass die „Großen“ weiterhin den Ton angeben und die Leute in ihrer Denkweise, in ihren Hörgewohnheiten und in ihren Kaufgewohnheiten lenken werden – und letztendlich noch mehr Kontrolle ausüben als vorher.

Warum bekommt die rockige und metallische Musik in Skandinavien eigentlich weit mehr Airplay als in anderen Ländern? In Deutschland hört man so gut wie keine harte Musik im Radio – noch schlimmer ist’s bei den Musik-Fernsehsendern. Wenn man Glück hat, läuft mal eine METALLICA-Ballade oder irgendwelche seichteren Liedchen gitarrenorientierter Bands. Es gibt zwar hier und dort ein paar regionale Radiostationen, die alle ein oder zwei Wochen mal eine Spezialsendung ausstrahlen, aber das war’s schon. Das Musikfernsehen kann man ja nicht mal mehr Musikfernsehen nennen – fast nur noch Reality-Shows und Klingelton-Werbung rund um die Uhr…

Tommy: …na, ich weiß ja nicht, ob man „ein paar Stunden pro Woche“ auch „viel Airplay“ nennen kann. Vielleicht ist es bei uns etwas besser als bei euch, aber meistens läuft im Radio nur Schrott. Auf jedem Sender läuft der gleiche Scheiß, auch MTV bringt die gleiche Kacke, nur mit bewegten Bildern. Ersäuft die Sender mit Anfragen für guten Metal und Hard Rock!

Tja… wäre schön, wenn die Sender zumindest ansatzweise auf uns hören würden. Aber was interessiert die das schon. Anderes Thema: Mausoleum ist ja nun nicht gerade die Plattenfirma, die sich auf eure Musikrichtung spezialisiert hat. Wie kam der Kontakt mit ihnen zustande, und was hat euch letztendlich dazu bewogen, bei ihnen den Otto unter den Vertrag zu setzen?

Tommy: Wir haben unsere Musik einfach an ein paar Labels rund um den Erdball geschickt, und Mausoleum waren eine der Plattenfirmen, die geantwortet haben. Wir hatten ein gutes Gefühl, weil sie einen guten Namen und Ruf hier in Europa haben und eine realistische Einstellung zum Musikbusiness pflegen. Ich hoffe, dass das eine lange, beständige und für alle Seiten befriedigende Zusammenarbeit sein wird.

…zum Beispiel für das nächste Album. Zeichnet sich bereits etwas bezüglich der dritten Scheibe ab?

Peter: Och, da sind schon so ein paar vielversprechende Songembryos vorhanden, die sich so langsam zusammenfinden, und ich bin mir absolut sicher, dass das nächste Album – zusammen mit unserem neuen Drummer Draken – ein sehr geiles Heavy Rock-Werk sein wird. Eines mit totalen Knallern, ein Klassikeralbum, das Geschichte schreiben wird als das Album, auf welches die Welt gewartet hat! Rock On!

Tommy: Wie ich vorhin schon erwähnte, haben wir ein paar neue Songs aufgenommen, die auf der angekündigten EP zu finden sein werden. Diese Stücke dürften dir schon mal einen Eindruck vermitteln. Oder auch nicht, hahahaha! Aber eines ist sicher: das Teil wird ein Killer!

Da bin wohl nicht nur ich gespannt! Jungs, ich danke euch vielmals für dieses interessante Interview, macht’s gut. Die letzten Worte gehören euch.

Tommy: Ich hoffe, ihr da draußen nutzt die Gelegenheit, unsere Scheiben zu hören. Mailt uns unbedingt eure Gedanken und Meinungen (www.electricearth1.com – Anm. d. Verf.)! Und wenn das Glück mitspielt: wir sehen uns!

Eins noch: bleibt euch selbst treu und lasst euch von niemandem vorschreiben, was ihr zu sagen und zu denken habt!

12.05.2007

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