Hate Squad
Interview mit Burkhard Schmitt "Degüello Wartunes"

Interview

HATE SQUAD sind so etwas wie Stehaufmännchen. Sie bringen ein Album raus, dann wird es manchmal etwas still um die Band und urplötzlich rappeln sie sich wieder auf und schieben ein paar Jahre später das nächste Brett hinterher. Zudem sind HATE SQUAD eine Band, die auch Fragen aufwirft. Sie bewegen sich schon sehr lange in der Szene und spielen einen Sound, der im Grunde erst in den letzten Jahren richtig populär wurde. Wieso es letztendlich doch nie zum großen Wurf gereicht hat und wie man die Dinge um die Band herum überhaupt betrachten sollte, darüber gibt Sänger Burkhard Schmitt Auskunft.

Hate Squad

Ihr bringt mit „Degüello Wartunes“ euer fünftes Full-Length-Album raus. „Erst“ sollte man noch hinzufügen, denn mal abgesehen von den beiden EPs, die 1996 und ’97 raus kamen, sind fünf Alben in rund 14 Jahren (seit „Theater Of Hate“) nicht gerade besonders viel. Woran liegts?

Ich denke, das kommt drauf an mit welchem Maßstab man das misst. Wenn es danach geht, hat uns ja schon vor zehn Jahren nach der dritten Scheibe kaum mehr einer irgend ein lautes Lebenszeichen zugetraut und bis zu dem Zeitpunkt haben wir immerhin jedes Jahr was Neues veröffentlicht und ausgiebig getourt!

In Anbetracht der heftigen Zeiten, die wir als Band aber auch als einzelne Personen nun die letzten Jahre hinter uns gebracht haben, finde ich dann zwei komplette Alben schon völlig OK, zumal beide Platten auch vom Songwriting her qualitativ sehr gut geworden sind. Andere Bands machen in der Zeit vielleicht 4 Alben, aber ob die dann alle dadurch besser sind ist ’ne andere Frage. Wir nehmen für HATE SQUAD wirklich nur die Songs, die wir auch alle für gut befinden. Es sind auch innerhalb der letzten zehn Jahre bestimmt noch mal 20 weitere Songs entstanden die wir bisher nicht veröffentlicht haben, bzw. als nicht gut genug befunden haben oder die mit anderen Leuten entstanden sind die heute nicht mehr in der Band sind. Also hätten wir alles und jedes veröffentlicht, hätten wir wohl noch mal zwei bis drei Alben dazu packen können, aber damit wären wir nicht glücklich gewesen! Ich denke auch mal eine Band sollte sich an den richtigen Stellen Pausen, bzw. Erholung gönnen, wenn sie nicht auseinander brechen will, denn sonst kann es auch schnell passieren das alles ganz schnell vorbei ist und es menschlich so derbe knallt, dass die Band Geschichte ist.
Das ist bei uns eher ganz anders gelaufen, z.B. unser alter Gitarrist Mark ist 1999 wieder in die Band zurückgekehrt und wir haben zum ersten Mal in unserer Karriere zwei Alben hintereinander in exakt derselben Besetzung aufgenommen. In der Zwischenzeit haben sich zig andere Bands, die teilweise mit oder nach uns gestartet sind, schon lange wieder aufgelöst und zwei Mal reformiert und wieder aufgelöst. Also was das angeht, müssen wir wohl schon einiges richtig gemacht haben.

Es war nicht immer einfach, aber auch wenn wir alle nicht immer einer Meinung sind, halten wir was HATE SQUAD angeht zusammen wie Pech und Schwefel! Es sind alle in der Band zufrieden und wir versuchen auf alle persönlichen Belange Rücksicht zu nehmen. Es ist ja nicht anders als in ’ner anderen Beziehung auch, wenn man da nicht aufeinander Rücksicht nimmt, ist es auch schnell vorbei und das wollen wir ja alle nicht, schließlich sind wir nach 15 Jahren schon etwas mehr als nur ’ne zusammen gewürfelte Band, wo sich die Personen untereinander völlig egal sind…

Was hattet ihr im Kopf als „Degüello Wartunes“ eingeholzt wurde? Wonach sollte die Scheibe klingen, was wolltet ihr rüberbringen und ist euer Plan aufgegangen?

Was ich in meinem Kopf hatte als die Platte eingeholzt wurde, das behalte ich mal hier besser für mich… ;-D Nein im Ernst, wenn Du es genau wissen willst haben wir uns während der Produktion nicht mehr allzu viel Gedanken gemacht, da die Songs soweit standen und dann ist ja vorgegeben was zu tun ist.
Da war z.B. der Sound am Ende für uns wohl das Wichtigste und da haben die Rape of Harmonies Jungs uns schon sehr befriedigt, und genau deshalb wollten wir ja auch in dieses Studio, bzw. mit diesen Leuten arbeiten.

Was mir persönlich noch sehr sehr wichtig war ist, dass ich gesund bleibe während der Aufnahmen. Was nämlich wohl kaum einer weiß ist, das ich sowohl bei den Aufnahmen zur „Pzyco!“, als auch bei den Aufnahmen zur „H8 For The Masses“ jeweils richtig heftig krank war und zwar die kompletten (Gesangs-) Aufnahmen über, so mit heftig Fieber, Flüsse von Rotz etc. etc.. Und das ist für einen Sänger dann nicht wirklich einfach, denn du wartest ewig bis Du endlich dran bist und brüllen darfst und wenn du dann nicht 100%ig fit bist, musst du sehen wie du es hinbekommt. Eine zweite Chance gibt es dann eben nicht, viel Zeit ist meist auch nicht mehr, weil ich ja als Letzter dran bin; also Augen zu und durch und trotzdem alles bis zum Erbrechen geben weil es ist ja für die Ewigkeit! Und eben genau solch ein Szenario war meine persönliche Horrorvorstellung auch für diese Platte, zumal es alles im Winter stattfand und in Thüringen auch gut Schnee lag etc., aber diesmal hat soweit alles geklappt. Na ja, bis auf dass ich mir dafür fast mein Auge ausgeschlagen hätte und dann wäre es so oder so beendet gewesen, aber das ist ja wieder ’ne andere Geschichte und zum Glück konnte ich trotzdem, wenn auch mit Megaveilchen und Naht unterm Auge, die Platte ohne Komplikationen einsingen, und ich denke man hört auch, dass ich soweit fit und heiß war. Also alles in allem, was die Aufnahmen, Cover etc., für dieses Album angeht ist unser Plan mehr als aufgegangen. Ich denke, wer unsere anderen Alben mag, wird auch an „Degüello Wartunes“ absolut nicht vorbeikommen!

Wie „schmerzhaft“ ist es für euch eigentlich, im Grunde einer der Pioniere für mittlerweile gängige Trends zu sein, aber trotzdem nicht die gebührende Beachtung zu erhalten? Ich meine, das was die meisten Metalcore-Bands heutzutage veranstalten, habt ihr schon vor etlichen Jahren gemacht, nur ehrlicher und nicht so steril. Leider haben HATE SQUAD ja irgendwie nie wirklich die Lorbeeren dafür ernten können. Wieso eigentlich?

Au weia, dieses Thema ist echt nicht einfach. Du hast schon Recht mit dem was du schreibst, auch wenn das sicher ganz viele wichtige „Experten“ bestreiten würden, dass wir überhaupt jemals irgendwas Sinnvolles oder gar Richtungsweisendes gemacht haben.

Aber was soll ich sagen, wenn ich ehrlich bin, tut es mir persönlich auf der einen Seite schon etwas weh, auf der anderen kann ich es aber nicht ändern und muss wohl damit leben, so wie es ist. Das Leben ist leider kein Wunschkonzert! Ich habe mir jedenfalls nicht allzu viel vorzuwerfen denke ich… In der ganzen Geschichte von HATE SQUAD habe ich persönlich wohl nur vier bis fünf grobe Fehler begangen, welche allerdings fast alles zerstört hätten und das ist mir auch bewusst und ich bereue diese 4-5 Dinge auch heute, weil sonst wäre es für HATE SQUAD ganz anders gelaufen und wir wären da wo wir heute leider nicht sind.
Es sind einfach Dinge die man aber nicht vorhersehen konnte, den falschen Leuten vertraut, auf falsche Leute gehört, überhaupt auf zu viele gehört… Ich habe mich eben diese vier bis fünf Male von Leuten, bzw. Situationen einlullen oder blenden lassen und hätte da stattdessen energisch dazwischenschlagen sollen und dann wäre unsere Geschichte wohl anders verlaufen, aber das ist alles leicht einzusehen wenn man 35 Jahre alt ist und man eben diese Fehler mit 20-25 gemacht hat, nur zu ändern ist es leider nicht!
Aber was soll man machen, man ist jung gründet ne Band und gibt 3000% Vollgas, macht ein paar kleinere Fehler, nachdem anfänglich nur Erfolg auf Erfolg geprasselt ist. Unwissend wie man ist und schon ist alles fast am Ende und alle die einen vorher noch hochgejubelt haben oder einem in den Arsch gekrochen sind, hauen dann natürlich auch gnadenlos drauf, wenn Du unten liegst und das so heftig wie es nur geht, da gibt es eher nur wenige Ausnahmen. Das hat auch bis heute nicht wirklich abgenommen, zumindest empfinde ich es so!

Ich wäre damals zu wirklich allem bereit gewesen, fünf Jahre Tour am Stück und Platten unterwegs aufnehmen, jedes Jahr drei Stück? Kein Problem! Nicht mehr schlafen nicht mehr essen, gar nichts mehr machen, nur Musik machen, ich wäre dabei gewesen und hätte sicher am lautesten „hier“ gerufen. Ich bin von dem Scheiß besessen und die Musik ist mein Leben, ebenso HATE SQUAD natürlich, aber alle Besessenheit und Entschlossenheit nützt nichts, wenn du die falschen Entscheidungen triffst, dann sind alle gegen Dich; kennst ja den Spruch „wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen“.

Aber ich denke mal, so langsam aber sicher hat man uns auch in eine Ecke gedrängt in die wir zwar irgendwie nie wirklich rein wollten, wo wir aber auch nichts mehr wirklich zu verlieren haben und damit lässt es sich gut leben. Je mehr Ablehnung wir erfahren, desto intensiver werden wir uns dagegen wehren und für eine Band, die sich HATE SQUAD nennt, kann es nicht schlecht sein, wenn sie auch mal angepisst und aggro ist beim Songschreiben, hahaha…
Es gibt leider viel zu viele Bands die das, was sie in ihren Texten ausdrücken, nicht ansatzweise je erlebt haben und ich finde, das merkt man auch. Ich kann zumindest überwiegend behaupten, dass ich weiß, wovon ich spreche, bzw. brülle, wenn ich z.B. einen Text wie „Anger From The Gutter“ schreibe, und das ist dann nicht eingebildet, das ist real!

Ob HATE SQUAD Platten aufnimmt oder Konzerte spielt und wie lange dies noch passieren wird, das liegt ganz allein an uns; nicht an einem Label oder einer Booking Agentur oder ob die Medien uns nun wohl gesonnen sind oder nicht. Es liegt ganz allein an uns und unseren super treuen Die-Hard-Fans, und ich denke, in der derzeitigen Stimmung ist da kein Ende abzusehen, eher im Gegenteil! DIY!!!

Um an die vorige Frage anzuknüpfen; Wofür stehen HATE SQUAD? Hardcore oder Metal oder doch eine gesunde Mischung aus beidem? Was ist die HATE SQUAD?

Ich könnte wohl auch dazu jetzt wieder ’nen ganzen Aufsatz schreiben, aber ich mache es an dieser Stelle mal so kurz wie möglich…

HATE SQUAD spielen einen ausgewogenen Mix aus Hardcore, Death Metal und Thrash Metal, der hauptsächlich zwei wichtige Elemente beinhaltet: Aggression und Groove.
In der Vergangenheit wurde unser Stil bezeichnet als „Metalcore“, „Deathcore“, „Hatecore“ oder auch als „Hardcore influenced Thrash Metal“, und dafür haben wir dann mal die Bezeichnung „Hannover H8core“ entwickelt, was ja in Anbetracht unserer Herkunft, unseres Bandnamens und unseres Bandlogos auch sehr nahe liegt.

…und um den Bogen zurück zum Album zu spannen, was um Himmels Willen sind „Degüello Wartunes“?

Der Titel „Degüello Wartunes“ ist ja aus zwei Worten zusammengesetzt, wobei „Degüello“ aus dem spanischen stammt und ursprünglich frei übersetzt soviel heißt wie „köpfen“ oder auch „enthaupten“, bzw. „schächten“.

Das „Degüello“ ist aber obendrein auch bekannt als spanische, bzw. mexikanische Militärmusik, welche jeweils vor dem letzten finalen totalen Angriff (z.B. auf Fort Alamo, Texas 1836) gespielt wurde und den Gegner zur Aufgabe herausfordern sollte. Sofern dies nicht passierte, war es somit die Einleitung dieses finalen Angriffes, bei dem keinerlei Gnade für den Feind mehr gewährt wurde. Alles inklusive Mann, Frau, Kind, Hund, Katze und Maus wurden ohne Erbarmen niedergemetzelt und alles andere zerstört, es wurde dann gekämpft bis zum letzten Atemzug, bis zum eindeutigen Sieg oder eben Niederlage!

Kombiniert mit dem Wort „Wartunes“ steht der komplette Titel also sinngemäß für einen letzten, großen, finalen Kampf mit den passenden Melodien, ohne Schritt zurück. Und musikalisch ist die Aussage „Degüello Wartunes“ somit auf alle elf Songs der Platte bezogen und im Prinzip auf alle HATE-SQUAD-Songs, außerdem klingt der Titel gut und ist prädestiniert gewesen, um ein Album so zu benennen.

Für mich persönlich hat das Ganze auch noch eine persönliche und tiefere Bedeutung, wie ich auch in der letzten Zeile des Songs verlauten lasse. „Degüello Wartunes… save my life!“, so hat mich die Musik von und mit HATE SQUAD über die letzten 15 Jahre hinweg ganz sicher vor viel Flausen, Dummheiten und Unfug bewahrt und meinem Leben immer einen positiven Sinn gegeben, und den Anspruch an mich selbst nie aufzugeben, egal wie viel Scheiße, Ärger, Kummer und Schadenfreude über mich zeitweise hereingebrochen ist.
Es wäre zu jeder Zeit der leichtere und ökonomisch sicher bessere Weg gewesen, wenn ich die Band, bzw. die Musik generell irgendwann hingeschmissen hätte, aber daran habe ich nur sehr selten und nie länger als Minuten einen Gedanken verschwendet. Man kann halt nicht anders! Die Musik ist auch wie eine Therapie für mich und bietet obendrein die Möglichkeit, Aggressionen und Wut gezielt abzubauen, weshalb ich auch nicht die geringste Lust verspüre, bald mit dem Musizieren aufzuhören, denn das könnte fatal enden, wenn die Wut nicht mehr richtig kanalisiert werden kann…

Der große Wurf, also DAS Album schlechthin, ist euch bisher ja leider noch nicht gelungen. Mal etwas provokant gefragt: Warum sollte die Metal-Welt auf „Degüello Wartunes“ abfahren. Was bietet das Album deiner Meinung nach?

Na ja, ich denke, das kann man auch sehen wie man will. Für das, was wir uns damals ganz am Anfang vorgenommen hatten, sind wir schon sehr weit gekommen. Unser erstes größeres Ziel war es, damals ein Demo Tape aufzunehmen und zu veröffentlichen und das haben wir geschafft, und das war auch einer der bewegendsten Momente für mich, als das endlich vollbracht war und ich es in der Hand hielt. Das hat mich wirklich nachhaltig als Mensch zum Positiven verändert! Dass es dann so krass losgeht haben wir uns natürlich gewünscht und auch alles Erdenkliche dafür getan aber nicht davon zu träumen gewagt.
Wir waren damals z.B. auch immer alle auf dem Dynamo Festival in Eindhoven und als es HATE SQUAD genau einen Monat gab, waren wir auch da und haben gesponnen: Hier spielen wir auch mal… ja ja sicher! Im nächsten Jahr waren wir da, mit einem Demo im Gepäck und waren kurz davor unsere erste Platte einzuspielen. Und wieder 1 Jahr später haben wir dort dann als eine der ersteren und wenigen deutschen Bands gespielt und ziemlich abgeräumt im Zelt, da weiß ich sicher, dass da sehr vielen Leuten die Augen rausgefallen sind im Negativen wie im Positiven. Einige Leute, die ich persönlich kenne, habe ich unten im Pit gesehen mit Tränen in den Augen, aus Freude oder aus Wut will ich jetzt mal nicht drüber spekulieren…

Aber um noch mal direkt auf deine Frage zurückzukommen, also zumindest ein richtiges Kracheralbum hatten wir ja in Form von „I.Q. Zero“ schon, immerhin hat es Einheiten im fünfstelligen Bereich verkauft, für heutige Verhältnisse wären wir damit Dauerkandidat in diversen Chartlisten! Und es ist auch das Album, was immer wieder von den Fans genannt wird, welches sicher auch die meiste Wirkung auf andere Musiker hatte und auch mit z.B. „Not My God“ unsere größten Hits enthält, wenn ich das mal so sagen darf …

Was „Degüello Wartunes“ nun bietet? Im Endeffekt wohl alles, was ein HATE-SQUAD-Fan von uns erwarten kann und was ich weiter oben schon ausgiebig beschrieben habe. Heftige, aggressive, brutale und ehrliche Hardcore-Metal-Musik, und das ist doch wohl Grund genug das Teil anzuchecken ;-D

Aus heutiger Sicht, rückblickend auf eurer gesamtes Schaffen, wen oder was würdest du als größten Einfluss für HATE SQUAD zählen? Welche Bands haben eure Musik nachhaltig beeinflusst und warum?

Oh, schwere Frage, das dürfte auch bei uns allen nicht immer ganz deckungsgleich sein, sind ja auch nicht alle im selben Alter. Ich denke mal, wenn ich da jetzt für mich spreche, dann sind da auf jeden Fall meine ganz frühen Einflüsse zu nennen, wie z.B. AC/DC oder auch ACCEPT. Etwas später dann auch sehr viel Punk, noch später dann die komplette Thrash-Metal-Welle in jeder Facette und parallel dazu auch die ersten Hardcore-Sachen (Thrash Metal wurde ja ganz früher auch noch häufig als Hardcore betitelt!), was sich dann später auch immer weiter fortgesetzt hat; da mag ich einfach die Aggression.
Dann habe ich auch den Death Metal von Anfang an komplett mitgenommen und war da sehr viel im Tapetrading-Underground unterwegs; also schon ’ne Menge Einflüsse im Laufe der Jahre. Ansonsten höre ich seit über 15 Jahren so gut wie alles, was mich irgendwie anspricht; z.B. auch gerne Rap, wenn es hart ist und die Typen gut mit ihrem Mikrofon umgehen können. Ich bin ja schließlich auch Sänger und kann einschätzen, ob die es draufhaben oder nicht. Da ich ganz früher auch mal einige Jahre Breakdance betrieben habe, lag das eh sehr Nahe, dass diese Musik bei mir auch wieder mehr durchkommt mit der Zeit; ist halt irgendwie im Alter von 10-20 zeitweise komplett in Vergessenheit geraten, da haben mich dann nur METALLICA und EXODUS interessiert, hahahaha. Ich denke, bei den anderen sieht das im Großen und Ganzen ähnlich bunt gemischt aus.

Aber ich sehe schon, du willst mehr Namen haben stimmts? Also für mich persönlich gesprochen hier mal ’ne Liste mit Bands, die mich in irgend einer Phase meines Lebens sehr bewegt oder beeindruckt haben (in keiner bestimmten Reihenfolge):

AC/DC – ACCEPT – SLADE – METALLICA – EXODUS – TESTAMENT – SUICIDAL TENDENCIES – CRO-MAGS – GBH – NAPALM DEATH – SEPULTURA – W.A.S.P. – SLAPSHOT – POSSESSED – DEATH – STRIFE – ENTOMBED – BOLT THROWER – Beastie Boys – CYPRESS HILL – HOUSE OF PAIN – CARCASS – QUEENSRYCHE – CRIMSON GLORY – MASSACRE – CARNIVORE …

Reicht erstmal oder? Sind lange nicht alle, aber die Wichtigsten, die mir jetzt so spontan eingefallen sind…

Was geht für „Degüello Wartunes“ bühnenmäßig bei euch ab? HATE SQUAD on the road, wann und mit wem?

Sorry, aber dazu kann ich noch nicht sehr viel sagen. Klar möchten wir schon viel spielen, aber es ist nicht so, dass wir gerade mit guten Angeboten überrollt werden. Wir werden sehen, was das Jahr noch so bringt, jedenfalls wenn irgendwo ’ne HATE-SQUAD-Show ansteht, dann sollten die Leute, die uns mögen schon zuschlagen, da es wie gesagt eher immer etwas ungewiss ist wo, wann und wie viele Live-Shows wir spielen. Ich hoffe allerdings, dass sich dies bald wieder in die richtige Richtung verändert…

Bevor wir unser kleines Fragespielchen beenden, möchte ich noch eine etwas gewagte Frage stellen: Was müssen HATE SQUAD deiner Meinung nach in Zukunft besser machen?

Mehr saufen…vor allem ich :-O

…und worin seid ihr die Kings?

Im „zu wenig“ saufen…vor allem ich ;-D

In diesem Sinne: Ich wünsch euch das Beste!

Danke gleichfalls! Vielen Dank für das Interesse an HATE SQUAD, wir wissen das zu schätzen! Wer meint, er kann generell mit uns was anfangen, sollte unbedingt das neue Album anchecken, und wenn wir wieder irgendwo in der Nähe zocken, dann schaut vorbei! Vielen Dank an alle, die uns die letzten 15 Jahre so massiv unterstützt haben. Wer uns noch gar nicht kennt, checkt mal www.myspace.com/hatesquad

NEVER SURRENDER… DIE FIGHTING!

Galerie mit 23 Bildern: Hate Squad - Summer Breeze Open Air 2019
01.05.2008

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