Kataklysm
Kataklysm

Konzertbericht

Billing: Fear My Thoughts, Kataklysm, Neaera und Quo Vadis
Konzert vom 2007-01-19 | Substage, Karlsruhe

Karlsruhe – ehemaliger Sitz der badischen Herrscher und momentane Residenz des deutschen Rechts schickt sich anno 2007 an, wieder in die fußballerische Erstklassigkeit emporzusteigen. Und auch im Konzert-Bereich scheint sich wieder einiges zu tun in der Fächerstadt im Herzen Badens. So drängten sich bereits am frühen Freitagabend eine beachtliche Horde Langhaariger vor dem Substage, um dem kanadisch-deutschen Tourpackage die Ehre zu erweisen. KATAKLYSM waren gekommen, im Gepäck ihren neuesten Streich „The Arms Of Devastation“, ihre Landsmänner QUO VADIS sowie die deutschen Hoffnungsträger in Sachen modernen, frischem und jungen Metals, namentlich NEAERA und FEAR MY THOUGHTS. Aufgrund der gegebenen Räumlichkeiten sowie der gnadenlosen Anzahl an Besuchern können wir euch dieses Mal leider keine Fotos vom Konzert bieten. Hierfür bitten wir um Verständnis.

QUO VADIS

Bereits am frühen Abend war das Substage prall gefüllt. Sicher ein Vorteil gegenüber den anderen, teilweise spärlich gefüllten Venues, dass das Gastspiel hier an einem Freitag stattfand. Angetrunken und geil auf eine Ladung heißer Ohren durch die aufspielenden Krawall-Combos fand sich bereits beim Opener QUO VADIS eine beachtliche Menge der insgesamt über 600 Anwesenden vor der Bühne ein. Und die staunten nicht schlecht, was die ersten Kanadier des Abends in der folgenden halben Stunde auf den Bühnebrettern abzogen. Keine Ahnung, warum QUO VADIS nach 15 Jahren Bandgeschichte und fünf exzellenten Releases immer noch so im Underground feststecken. Bleibt zu hoffen, dass diese Gastspielreise daran etwas ändert. Mit ordentlich Spaß und Wut in den Backen zockten die Kanadier ihren technisch versierten Melo-Death, vor allem Gitarrist Bart Frydrychowicz (eine gewisse Ähnlichkeit zu Gimli, dem Zwerg lässt sich hier kaum verleugnen) bereicherte die Songs durch knackige Soli und andere technischen Feinheiten. Und bei aller technischen Raffinesse (irrwitziges Bass-Gezupfe von Dominic Lapointe und Mörder-Grooves inklusiver wahnwitzigem Einsatz der Becken durch Yanic Bercier) litt die Eingängigkeit von Songs wie dem genialen „Absolution“ wenig darunter. QUO VADIS sind nicht ganz so abgedreht proggig wie einige kanadische Kollegen und lieferten einen überzeugenden, sympathischen und viel zu kurzen Gig ab, der mehr als nur einen Höflichkeitsapplaus erntete.

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29.01.2007

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