Suidakra
Suidakra, Dornenreich, Graveworm, Vintersorg, Darkwell in Offenbach

Konzertbericht

Billing: Darkwell, Dornenreich, Graveworm, Suidakra und Vintersorg
Konzert vom 01.03.2001 | Hafenbahn, Offenbach

Freitag abend und ein mehr als sehenswertes Konzert quasi gleich um die Ecke – noch dazu haben sich bekannte Gesichter angekündigt, was einsames saufen vermeidet. Bevor ich mich auf den Weg nach Offenbach machte, habe ich, aus den Erfahrungen geläutert, noch einen Blick auf die Homepage der Hafenbahn geworfen (Link), um nicht wieder zu spät aufzuschlagen. Um 20:00 Uhr sollte es losgehen, um 20:20 Uhr traf ich endlich ein und… Verdammt! Nicht nur Darkwell habe ich verpasst, nein, auch von Dornenreich konnte ich lediglich 3-4 Songs hören. Was soll denn der Mist ? Bei einem Frustabbau Bier habe ich mir dann an der Bar noch versichern lassen, dass Darkwell einen recht passablen Auftritt hinlegten. Die weiblichen Vocals kamen wohl nicht immer überzeugend rüber, aber alles in allem war der Sound wohl in Ordnung. Auch wenn ich nicht sonderlich viel von Dornenreich zu sehen bekam, war der Auftritt in meinen Augen sehr beeindruckend. Die äusserst ausdrucksstarke Show unterstreicht die atmosphärischen Songs und konnte nicht nur mich begeistern. Wie von einem Black Metal Konzert gewohnt standen die meisten Leute einfach nur da und sahen zu, was so auf der Bühne passiert – doch im Gegensatz zu den üblichen „bösen“ Black Metallern stand das Publikum nicht finster guckend, sondern mit offenen Mündern und staunend da. Da ich bis dato die Österreicher noch nicht live sehen konnte, gehörte auch ich zu denjenigen, die von der Livewirkung von „Her von welken Nächten“ und „Bitter ist´s dem Tod zu dienen“ überrascht wurden. Nach dem kurzen Erlebnis war erstmal Umbau- und Bierpause. Es war an der Zeit, dass die sympathischen Metaller von Suidakra auf die Bühne kommen und das Publikum für sich begeistern… doch das war einfacher gesagt als getan. Die Band legte zwar die gewohnte Spielfreude an den Tag und konnte durch ihre offene Art auch viel gut machen, aber der Sound war geradezu eine Katastrophe. Selbst wenn man die Songs kannte, fiel es schwer, sich in dem Mischmasch zurechtzufinden. Mit einem derart starken Album und einem besseren Sound hätten sie eindeutig mehr reissen können, als sie an diesem Abend taten. Dass sie es besser können, haben sie schon oft genug bewiesen.

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01.03.2001

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