Master Massive
altes Video für neues Lied

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Die schwedische Kultband MASTER MASSIVE veröffentlicht am 10. Juli über Fireflash Records ihr neues Studioalbum mit dem Titel „White Shadows“. Das Album ist im epischen Heavy Metal angesiedelt und verbindet traditionellen Metal mit progressiven und Doom-Elementen. Vorab gibt es schon mal als neue und zweite Single „Islands and Bells“ – natürlich inklusive Musikvideo. Cinematographisch interessierten Menschen dürfte das Video bekannt vorkommen, schließlich haben sich die Schweden Bei F.W. Murnaus Meisterwerk „Faust“ aus dem Jahr 2026 bedient. Gerade für Metal-Fans ist diese Kombination deutlich attraktiver als die ursprüngliche Musik des Klassikers.

Leadgitarrist Jan Strandh gewährt einen Einblick in die Entstehungsgeschichte von „Islands And Bells“:

„Die Strophen wurden vor etwa 15 Jahren geschrieben. An einem dunklen Tag spielte ich aus dem Nichts das erste Riff und kombinierte es mit den 15 Jahre alten Strophen. Da wusste ich, dass der Song fertig werden würde – irgendwann. Ich stellte mir eine karge Landschaft vor, einsam und vom Wind gepeitscht: eine öde Insel mit nur wenigen Dörfern. Oberflächlich betrachtet fühlt es sich sicher an. Die einzige Wärme findet man im Inneren der Hütten. Später las ich John Donnes ‚For Whom the Bell Tolls‘. Daraus entstanden die Worte ‚Islands‘ und ‚Bells‘. Dort fand ich mein Thema. Ich war etwas zögerlich, diesen Song zu verwenden, aber je mehr wir daran arbeiteten, desto sicherer wurde ich mir, dass er dazugehörte. Er hat meine eigene musikalische Sprache, aber an einer Stelle dachte ich: Hier will ich ein Tony-Iommi-Riff, und an einer anderen: Hier will ich ein Candlemass-Riff. Normalerweise mache ich Musik nicht auf diese Weise, aber bei diesem Song hat es wirklich gut funktioniert. Max hat einige wirklich schöne, gefühlvolle Basslinien beigesteuert. Auch Viktors Beitrag war entscheidend. Er hat diese seltene Fähigkeit, wie eine Hexe zu klingen und dann in die Tiefe zu gehen und wunderschön zu singen, was perfekt zu einem so dynamischen Song passt“,

Darüber hinaus verrät Strandh auch erste Details zum kommenden Album „White Shadows“: „Eines der Gefühle, die wir in unserem Sound einfangen wollten, war ein natürlicher Groove, wie man ihn bei älteren Künstlern und in der klassischen Musik hört. Um dies zu erreichen, haben wir uns dafür entschieden, das Album komplett ohne Click-Track aufzunehmen. Johan war der perfekte Schlagzeuger für diese Herausforderung, und als alle, die auf dem Album spielen und singen, ihre Parts beigesteuert hatten, wurde das Ergebnis weitaus flüssiger, lebendiger und dynamischer, als wir es uns hätten vorstellen können.“

04.05.2026

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