All That Remains - This Darkened Heart

Review

Das Cover-Artwork eher unscheinbar bis billig und das Booklet sehr spärlich bestückt, steckt hinter dem Namen ALL THAT REMAINS doch viel mehr Qualität. Die Band um den ehemaligen SHADOWS FALL Sänger Philip Labonte legt eine Platte hin, die deren Produzenten Adam Dutkiewicz (Gitarrist bei KILLSWITCH ENGAGE) mehr Konkurrenz machen könnte als ihm lieb ist.

„This Darkened Heart“ fährt auf mehreren musikalischen Schienen (Hardcore, Metal, Thrash, Melodic Death, klassische Akustikgitarre), welche das Werk zu einem variablen und gelungenen Hörgenuss machen. Hier werden harte Riffs aufgezogen und wird ein Rhythmus gefahren, der einen fesselt wie der Würgegriff einer Python. Dem stehen entgegen die melodischen Freiheiten, die sich die Band auch über ganze Songpassagen hinweg gönnt. Sehnsucht und verloren gegangene Träume werden sehr tiefempfunden offenbart und lassen den Zuhörer für Momente abschalten und genießen. Als ausgezeichnetes Beispiel dient das Lied „Focus Shall Not Fail“, das aus zunächst gesicherter Deckung wie eine Furie losschießt und mit der Zeit sehr bestimmend auftritt, um zum Ende hin langsam aber sicher meditativ abzutauchen und einen perfekten Übergang zu finden in dem Instrumental „Regret Not“. Dieses zeigt all seine Stärken in thrashlastiger Härte und wunderschön gelöster Entspannung. Philip Labonte unterstreicht das komplexe Werk durch hervorragende Shouts und überzeugende Cleanparts.

Zu kritisieren ist das auf Langzeithören angelegte Zweitwerk der fünf Amerikaner einzig darin, dass es nicht immer den hoch angelegten Spannungsbogen halten kann. Trotzdem wird man von dieser Band in Zukunft noch mehr hören!

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18.07.2004

Der metal.de Serviervorschlag

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2 Kommentare zu All That Remains - This Darkened Heart

  1. Anonymous sagt:

    Nach Killswitch Engage und Atreyu eine weitere Band die ihr letztes Album nicht toppen kann, aber mit der neuen Scheibe wenigstens annähernd an das Level des Vorgängers ranreicht. "Behind Silence and Solitude" war aber ein harter Brocken, der bestimmt nicht leicht zu knacken gewesen ist und der immer noch gerne bei mir im Player rotiert. Im direkten Vergleich muß ich ihm dann auch den Vorzug geben, weil die erwartete Steigerung ausgeblieben ist und mir die Schreie des Sängers nicht schmecken wollen (die hat er sich auf dem ersten Album verkniffen), weil sie der Musik einen gewöhnlicheren Anstrich geben. Und ein Song wie "One Belief" ist hier auch nicht drauf…

    8/10
  2. alas sagt:

    Nun wenn man ins Genre Metalcore einsteigt stolpert man quasi unausweichbar über diese Band.
    Bin ich noch über The Air that I breathe auf diese Band gestoßen kam ich auch bald auf dieses Album, und…fand es scheiße…
    wenig Melodien wenig weil guter Clean-Gesang, Monootonie, kaufte mir aber den , da er einige tolle Hits enthielt, Nachfolger.
    Dann hörte ich dieses Album öfter, und, da Zwangsläufig mein Musikgeschmack mehr auf Härte orientiert war, fand ich dieses Album immer besser. Bis heute. Denn wo der Nachfolger Ohrwurmhymnen des MC bereithält, regiert hier der Groove und die nicht so offensichtlichen Melodien. Wo the fall of ideals langweilig wurde, da es weniger zu entdecken kam, und von melodien und wirklich tollem Gesang lebt, spricht hier jedes Lied Bände, erinnert mich irgendwie an prog. Metalcore als Misery Signals (erinnert!!! heißt nicht es ist wie) da man es viel öfters hören muss.
    Nach 20 mal hören ist es einfach genial, wenn hier gesungen wird dann düster.
    z.b. passion oder tatered on my sleeve aber auch focus shall not fail, ach egi alles bis auf den Rausschmeißer gefällt mir.
    es ist zwar NUR Metalcore dafür eines der Topalben, und auch um klassen besser als Overvcome, und the fall of ideals schlägt es wegend er langzeitwirkung.
    Ein MUST-Have neben PWD AILD KSE Unearth

    9/10