Drown In Malice - Amnesie & Hysterie

Review

DROWN IN MALICE aus Konstanz gibt es seit 2016, auf dem Veröffentlichungssektor sind sie jedoch nicht besonders aktiv. Ihre erste EP „Post Futures“ erschien 2019, 2021 folgte eine Single und nun ist mit „Amnesie & Hysterie“ der zweite Streich erschienen. Die fünf Songs umfassende EP bietet eine interessante Mischung aus Metalcore, Post-Hardcore, etwas Prog und einer Prise Black Metal.

DROWN IN MALICE spielen mit den Stilen

Die Musik von DROWN IN MALICE erinnert grob an HARAKIRI FOR THE SKY als Metalcore-Band. Die Vocals von Sänger Manu bewegen sich zwischen Growls, heiserem Gebrüll und geflüsterten Sprechpassagen. Die Musik greift klassische Core-Elemente auf, pendelt zwischen Metalcore und Post-Hardcore und integriert einen guten Schuss Black Metal – insbesondere im Riffing und in den Blast-Passagen.

Am spannendsten ist der Titeltrack, in dem die Vocals ihre größte Bandbreite zeigen. Mit einer Laufzeit von über sieben Minuten hat der Song den nötigen Raum, seine Facetten auszuspielen, und nutzt diesen gut. Hier vereinen sich alle genannten Einflüsse in einer Nummer. Besonders sticht die Leadgitarre hervor, deren progressive Riffs direkt ins Ohr gehen.

„Amnesie & Hysterie“ ist kurz, aber gut

Wie für EPs üblich, ist auch diese schnell vorbei. DROWN IN MALICE zeigen Potenzial und lassen hoffen, dass sie dieses bald auf Albumlänge voll entfalten können. Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden.

19.07.2026

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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