Drowning Pool - Resilience

Review

DROWNING POOL ausschließlich auf den Erfolg mit dem Sportunterhaltungsunternehmen World Wrestling Entertainment zu reduzieren, das gleich mehrere Songs der Texaner für Themes verwendete, unter anderem auch als musikalische Begleitung für den mehrfachen WWE World Heavyweight Champion Triple H, wird der Band definitiv nicht gerecht. Denn umfangreiche Touraktivitäten in ihrem Heimatland mit Bands wie SEVENDUST oder KITTIE sorgten für genug Promotion, um ihre Alben unters Volk zu bekommen. Obwohl die Band gleich mehrere Rückschläge hinnehmen musste – der erste Sänger Dave Williams starb an einer Herzmuskelschwäche im Tourbus, während die nächsten zwei Sänger Jason Jones sowie Ryan McCombs kurz nach Einstieg und jeweils einem Album auch schon wieder die Band verließen -, dachten die Herren niemals ernsthaft ans Aufhören.

Auf Album Nummer fünf darf nun bereits der vierte Sänger der Bandgeschichte sein Können unter Beweis stellen. Und das macht Jasen Moreno ganz ausgezeichnet. Denn die Vielseitigkeit des Sängers drückt dem neuen Material einen ganz eigenen Stempel auf. Songs wie der knackig komponierte und auf den Punkt gespielte Opener „Anytime Anyplace“, der mit seiner Wucht und Atmosphäre an ASSAILANT erinnert, oder das mitreißende „One Finger And A Fist“ sind geradezu Paradebeispiele dafür, dass mit DROWNING POOL zu rechnen ist. Allerdings haben sich auf „Resilience“ auch einige durchschnittliche Nummern wie „Low Crawl“, „Broken Again“ oder die arg kitschig geratene Ballade „In Memory Of“ verirrt, ohne die das Album insgesamt einen runderen Eindruck hinterlassen würde.

Nichtsdestrotz, wer auf Bands wie SHINEDOWN, PAPA ROACH oder SEVENDUST steht, und generell während aggressiv-melodischen Songs oder modern klingenden Metal-Hymnen wie „Saturday Night“ oder „Life Of Misery“ die Matte kreisen lassen möchte, ist mit dem neuen Album der Texaner sehr gut bedient. DROWNING POOL können mit „Resilience“ endlich wieder an alte Erfolge anknüpfen. Gut gemacht!

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26.04.2013

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