Gama Bomb - Untouchable Glory

Review

Man, ist das ein sympathischer, rüpelhafter Haufen, die Jungs von GAMA BOMB! Nachdem die Iren mit ihrem 2013er Werk „The Terror Tapes“ von sich reden machen konnten, steht nun das neue Album „Untouchable Glory“ in den Startlöchern. Und das hat es gewaltig in sich!

Old School Thrash Metal – das haben sich GAMA BOMB fett auf ihre Fahnen geschrieben. In schwindelerregender Geschwindigkeit wälzt sich die Band in etwas mehr als einer halben Stunde spielfreudig durch zwölf Songs. Bereits bei der Namensgebung des Openers „Ninja Untouchables / Untouchable Glory“ fällt auf: GAMA BOMB nehmen sich und ihre Texte nicht ernst. Einer der Gründe, warum sie von ihren Fans geliebt werden. Die Iren machen nicht nur gute Musik, sondern sind für den einen oder anderen Lacher zu haben.

Im Vordergrund steht natürlich der ungehemmte, rasante Thrash Metal. „Avenge Me!“ startet mit anspruchsvollem Gefrickel seitens der Leadgitarre. Positiv fällt im Anschluss der Gesang von Philly Byrne auf. Wenn man Parallelen sucht, findet man diese wohl am ehesten bei ANTHRAX – obgleich Byrne eine unverkennbare Marke in seinem Gesang trägt. Im Mittelpart eskaliert der Sänger in gesprochenen/geshouteten Passagen. Zwischendrin dachte ich, er würde gar nicht mehr aufhören zu singen. Der Kerl braucht scheinbar nicht zu atmen oder hat das Lungenvolumen eines Pottwals. Er singt immer weiter! Spätestens hier haben GAMA BOMB die Laune des Hörers deutlich angehoben und ihn in ihren Bann gezogen.

So geht es auf „Untouchable Glory“ fröhlich weiter. Herausragende Leads und Group Shouts sowie coole, augenzwinkernde Texte überzeugen in „Witching Mania“, ausgebreitete Gitarrensolos in „Raging Skies“ lassen jeden Amateurklampfer erblassen und im Gesamtpaket ist „Untouchable Glory“ ein verdammt spaßiges Brett Thrash Metal.

GAMA BOMB haben mit ihrem neuen Streich eines der besten Thrash-Alben der jüngeren Vergangenheit am Start. Die gleichbleibend in hoher Geschwindigkeit zelebrierte Mucke der fünf Musiker überzeugt durch anspruchsvolle Gitarrenarbeit, einen charismatischen Sänger und schelmische Texte. GAMA BOMB revolutionieren das Genre zwar nicht, das wollen und müssen sie aber auch nicht.  „Untouchable Glory“ macht riesigen Spaß und ist sicher kein Kandidat, der im Schrank verstauben wird. Zuschlagen und Headbangen!

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29.10.2015

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