Havok (US) - Point Of No Return (EP)

Review

Quasi als „Zwischenmahlzeit“ kredenzt uns der Denver-Thrash-Clan HAVOK diese EP, die nahezu zeitgleich mit ihrer Europa-Tournee im Vorprogramm von 3 INCHES OF BLOOD (des Weiteren mit dabei: GOATWHORE und ANGELUS APATRIDA) aufgelegt wird. Darauf enthalten sind mit dem Titeltrack und dem Brecher „From The Cradle To The Grave“ leider nur zwei brandneue Nummern, die sich jedoch verdammt gut in den bisherigen Bandkatalog einreihen.

Es gibt also erneut Thrash Metal der alten Schule, beeinflusst von den Heroen aus der Bay Area, wie auch von SLAYER und mit jeder Mnege Hingabe vorgetragen. Nichs Neues also, wozu aber auch, zumal wir es hier mit einer überaus talentierten Truppe zu tun haben, die wirklich immer feinen Stoff abliefert.

Dass diese Jungs eingefleischte SLAYER-Fans sind, zeigt nicht nur der Unterarm von Basser Jesse De Los Santos, auf dem das Logo in fetten Lettern tätowiert ist, sondern auch die Truppe im Kollektiv und zwar in Form der durchaus gelungenen, wenn auch sehr nahe an den Originalen liegenden Coverversionen von „Post Mortem / Raining Blood“. Mit diesem zum „Doppel-Whopper“ gewordenen Brecher beenden die Colorado-Boys diese Kurzvorstellung überaus imposant und lassen auf weitere Hämmer hoffen..

Davor gibt es aber noch „Arise“ zu hören, wobei auch hier gilt, daß HAVOK ihre Sache sehr ordentlich machen und sich – für mich durchaus nachvollziehbar, denn man wird sich wohl aus gutem Grund davor hüten, eine solche Göttergabe in irgendeiner Form „experimentierfreudig zu interpretieren (= zu verhunzen)“ – an die Vorgabe halten. Very well done, boys!

26.05.2012

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