Lunarian - Burn The Beauty

Review

Die spanische Sängerin Ailyn ist den meisten vermutlich von ihrer Zeit bei SIRENIA ein Begriff. Bei der Band um Morten Veland sang sie von 2009 bis 2016 und veröffentlichte in diesem Zeitraum vier Alben. Zudem ist sie die neue Sängerin von TRAIL OF TEARS nach deren Reunion vor zwei Jahren und spielt zusammen mit Mike Orlando in HER CHARIOT AWAITS. Nun fügt sie ihrem Portfolio mit LUNARIAN eine weitere Band hinzu, die sie zusammen mit Aldo Lonobile, dem Gitarristen von SECRET SPHERE gegründet hat. Die Marschrichtung ist auch hier melodisch-symphonischer Metal.

LUNARIAN bringen Altbekanntes

Auf ihrem Debütalbum bieten LUNARIAN weitestgehend solide Melodic-Metal-Kost, so symphonisch wie im Intro zum Opener „Don’t Wait Until I’m Gone“ wird es eher selten. Der Fokus liegt eindeutig auf Ailyns Stimme, die restliche Band macht ebenfalls einen guten Job, zeichnet sich aber nicht durch die auffälligsten Songstrukturen aus. Zusätzlich zu den klassischen, symphonischen Keyboards verwendet die Band gelegentlich, wie beim Beginn von „Embers“, elektronische Synthesizer-Elemente, die das Gefüge etwas auflockern.

„Burn The Beauty“ bietet über weite Strecken Standard-Genrekost, welche sich keine große Blöße gibt, aber auch nicht wirklich sein Alleinstellungsmerkmal findet. Die Stücke, die sich auf der Zielgeraden der Scheibe finden, wie zum Beispiel „Scarlet“ oder das abschließende „Sacrifice“ gehören zu den spannenden Momenten der Scheibe. Wer jedoch die Stimme Ailyns bei SIRENIA vermisst, der wird hier sicherlich einen guten Ersatzfix finden.

„Burn The Beauty“ ist guter Durchschnitt

Ein paar lichte Momente lassen die Hörer und Hörerinnen durchaus etwas näher hinhören, aber über Teile der Strecke fehlt LUNARIAN noch die eigene Identität. Die Stücke sind allesamt gut geschrieben und gehen leicht, manchmal gar poppig ins Ohr, aber langfristig setzt sich auf dem Debütalbum noch recht wenig fest. Aber was nicht ist, kann auf Folgealben ja definitiv noch werden. Derzeit reicht es somit allerdings nur für eine Landung im leicht gehobenen Mittelmaß.

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26.09.2022

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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