To Die For - Wounds Wide Open

Review

Gothic Metal und Finnland sind schon lange eine Symbiose, also kein Wunder, dass auch TO DIE FOR diese Stilrichtung zelebrieren. Als äußerst vielversprechend (jedenfalls laut des Promozettels) erweist sich das mittlerweile fünfte Album der Gruppe. Die zehn Songs plus Intro bieten anständigen Gothic Metal mit etwas Death Metal Würzung. Alle Kompositionen sind stark melodiebasiert und eher in schnellerem Tempo gehalten, womit sie im Kontrast zu dem melancholischen und ruhigen Intro stehen. Man wünscht sich mehr langsame Parts, vor allem, da der Gitarrenbombast mit der Zeit zu aufdringlich wird, etwas nervt und auch langweilt. Auch der Gesang von Jape Päretalo lässt zu wünschen übrig, wirkt irgendwie gepresst und einfach zu schwach für diese Musik. Mit „The Quiet Room“ folgt ein angenehmes Gitarrenbrett mit sehnsühtigem Gothic-Flair und, wie es so üblich in diesem Genre ist, mit weiblichen Vocals kombiniert. Die Frau am Mikro sorgt endlich mal für die erwünsche Frische und Abwechslung, die man auf „Wounds Wide Open“ leider vermisst.
Das Album bietet ansonsten genau das, was man unter Gothic Metal versteht und ist voller Klischees. Ordentlich produziert und für Fans dieser Musikrichtung vielleicht ansprechend. Ich persönlich misse hier Wiedererkennungswert und Innovation. Schon allein mit einem besseren Sänger wäre auch ein besserer Gesamteindruck entstanden.

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08.10.2006

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1 Kommentar zu To Die For - Wounds Wide Open

  1. matthias ehlert sagt:

    Alle Scheiben von denen klingen genau gleich, wenn ich genau schreibe, meine ich das in dem Falle auch so…
    HIM, Softpop der Achtziger, ein permanentes auf-der-Stelle-treten…
    Schrott, ohne Qualität, keine Amorphisähnlichenm Ausflüge in Growls und variable Songstrukturen, keine Eternal-Tears-of-Sorrow-artige Dynamik, nix mit Atmosphäre. Dagegen gefallen mir fast schon Liv C. oder Draconian, und die sind schon richtig grottig.
    1 Punkt fürs nette rote Cover.

    1/10