Die 10...
Die 10 kältesten Songs mit "Winter" im Namen - Teil 1

Special

In vielen Teilen Deutschlands fällt in diesen Tagen viel Schnee. Glatteis regiert die Straßen und der Gang zum Briefkasten wird zur Rutschpartie. Wer dem Spektakel aus den eigenen vier Wänden beiwohnen kann, der gehört zu den Glücklichen – und wem der passende Soundtrack fehlt, der kann sich in unserer „Die 10…“-Reihe Inspiration für kalte Lyrics, aber nicht immer kalte Musik holen.

Die Beschreibungen der einzelnen Tracks sind hochsubjektiv und spiegeln den Level des Gehirnfrosts des Autors zum Zeitpunkt des Verfassens wieder. Da wir deutlich mehr als DIE 10 Songs gefunden haben, ist das Special in zwei Teile aufgeteilt, damit es bei „Die 10…“ statt „Die 20…“ bleibt.

AMORPHIS – Black Winter Day

Wer das Lied von AMORPHIS nicht kennt, hat die letzten Jahrzehnte in einem Haus des Schlafes verbracht. Fun Fact: CHILDREN OF BODOM haben das Ding gecovert. Welche Version man bevorzugt – Original von der „Tales From The Thousand Lakes“ oder eine der zahllosen Liveaufnahmen – bleibt einem selbst überlassen.

Gehirnfrost-Level: 27%

ATAVISTIA – The Winter Way

ATAVISTIA stehen ohnehin im Verdacht, die kanadischen WINTERSUN zu sein und in Kanada ist es kalt und es gibt Elche. Zum Glück haben sie einen Song mit „Winter“ im Namen geschrieben und können in der Liste auftauchen. Ansonsten wäre es höchste Permafrost-Eisenbahn gewesen.

Gehirnfrost-Level: 52%

BORKNAGAR – Winter Thrice

Gibt es überhaupt norwegische Metalbands, die keinen Song mit „Winter“ im Namen haben? BORKNAGAR haben gleich mehrere (vgl. „The Winterway“ von „The Olden Domain“ oder „Winter Millenium“ von „The Archaic Course“), aber „Winter Thrice“ ist Album- und Songtitel und damit doppelt frostig.

Gehirnfrost-Level: 38%

CATAMENIA – Eternal Winter’s Prophecy

Noch ein Titelsong! CATAMENIA liefern reichlich gefrorenes Material in ihren Liedern. Entweder geht es um Wölfe oder und Winter. Oder um Wölfe im Winter. Wo kommen die eigentlich nochmal her?

„Location: COLD“!

Ach ja!

Gehirnfrost-Level: 66%

CRAVING – Eyes Of Winter

Frontmann Ivan Chertov kam als Kind aus Russland, dort ist es sehr kalt. Nun wohnt er in Hamburg – dort ist es auch kalt. CRAVING lassen es zudem in Überlänge episch krachen.

Gehirnfrost-Level: 71%

DISILLUSION – Wintertide

Wer sich gerne mit Rollkragen-Pullover, Yogi-Tea, einem Buch über die kristalline Beschaffenheit von Schneeflocken und Monokel in einen Ohrensessel setzt, um anspruchsvolle Musik bei ebenso anspruchsvoller Lektüre und intellektuellen Heißgetränken zu genießen, der sollte die „The Liberation“ von DISILLUSION auflegen. „Wintertide“ ist nicht nur der zweitbeste Opener nach „…And The Mirror Cracked“, er hat auch „Winter“ im Namen und beschwört einen Wintersturm in mehrerer Hinsicht herauf.

Gehirnfrost-Level: 9%

EISFABRIK – Magical Winter

Oh, ups, das ist kein Metal. Aber eine Band namens EISFABRIK? Come on, die muss hier auftauchen. Abgesehen davon kann Winter auch magisch sein – Glitzerflocken, sprechende Schneemänner, „Let It Go“ und Rentierpups inklusive.

OOOOOLAF, wo ist mein (veganer) Eierpunsch?

Gehirnfrost-Level: 91%

ENDSTILLE – Operation Wintersturm

Wenn Winter Krieg ist und Black Metal auch Krieg ist, ENDSTILLE Black Metal spielen, sind ENDSTILLE dann Winter, Krieg oder beides? Die Antwort darauf liefert der Titelsong ihres Debütalbums – jetzt mit 25% mehr sonorer Monotonie als auf seinen Nachfolgern.

Gehirnfrost-Level: 42%

(zu true für einen offiziellen YouTube-Stream)

ENSIFERUM – Winter Storm Vigilantes

ENSIFERUM schaffen den Spagat zwischen frostigem Pagan-Winter und fröhlichem Hygge-Glühwein! WINTER STORM (ugh!) Vigilanteeees!

Gehirnfrost-Level: 87%

Equilibrium – Nach dem Winter

Wir warten doch alle darauf, dass die ersten Sonnenstrahlen unsere Gesichter wärmen, den Schnee wegtauen und wir statt warmem Süßwein wieder kalt-sprudelnde Getränke unsere Kehle herunterlaufen lassen können. Mindestens genau so lange warten wir allerdings auch auf ein EQUILIBRIUM-Album, das ähnlich Kvlt ist wie die 2003er-Demo.

Gehirnfrost-Level: 19%

11.01.2026

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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