Blooddawn
Blooddawn

Interview

Wenn eine Band nicht nur eine große Klappe hat und rotzfrech ist, sondern gleich beim Debüt die eigene Messlatte recht hoch ansetzt, ist es eigentlich an der Zeit sich näher mit ihr zu beschäftigen. Philip von BLOODDAWN spricht über Alkoholismus, Metallische Kriegsführung und keulenschwingende Jugendwikinger, die sich von der Mutter ihr Essen aus der Mikro servieren lassen…

BlooddawnMoin Philip. Alles klar bei dir und im BLOODDAWN-Lager?

Haha, wie unvermittelt! Jop, soweit alles klar, denke, bei den anderen auch. Just ein Bier geöffnet, der Tag kann nur besser werden!

Dann lass uns gleich ans Eingemachte gehen,hehe. „Metallic Warfare“, euer Debütalbum, ist nun also endlich fertiggestellt und wartet auf seine Veröffentlichung. Bist du zufrieden mit dem Endprodukt und wann kann man mit einer Veröffentlichung rechnen?

Hm, zufrieden bin ich mittlerweile. Als wir aus dem Studio raus waren, war ich, besonders mit dem Sound, nicht so wirklich zufrieden. So ging es den anderen Jungs sowie Bärtel, dem Soundmaster, auch. Daher haben wir dann beschlossen, noch einen zweiten Mix zu machen, da uns besonders die Klampfen einfach zu sauber klangen. Nun, da der zweite Mix fertig ist und alles schön dreckig klingt, bin ich eigentlich doch recht zufrieden und die Zufriedenheit wird mit jedem Durchlauf größer. Es ist angedacht, dass das Album am 9.11.07 über Mad Lion Records veröffentlicht wird. Im Moment ist die Master CD auf dem Weg ins Presswerk, ich hoffe, dass wir den Termin einhalten können!

Ihr habt, wenn ich richtig informiert bin, die Platte komplett live eingespielt. Seid ihr bereits mit diesen Plänen ins Leipziger „Space Sound Studio“ getuckert, oder kam dieser Entschluß eher spontan?

Komplett live haben wir die Platte nicht eingespielt, aber wir haben die Gitarren beispielsweise direkt zusammen mit den Drums aufgenommen und auch beim Bass wurden viele First Takes benutzt. Ja, es stand eigentlich fest, dass wir nicht viele Sachen „ausprobieren“ wollten, wie es immer so schön heißt.Im Endeffekt würde ewige Probiererei auch nicht zu unserer Mucke passen, da wir einfach spontan sind und auch so klingen wollen. Wir wollten von Anfang an, dass die ganze Platten einen rohen Charme hat, quasi wie live, nur mit besserem Sound. Da zudem die Kohle bei uns auch nicht gerade dicke sitzt, hat das alles ganz wunderbar in unseren Plan gepasst und wir haben das Album in 5 Tagen inklusive Mix eingeprügelt. Nicht wirklich nachdenken, nur holzen!

Auf euerer Myspaceseite (www.myspace.com/metallicwarfare) beschreibt ihr das Ergebnis recht signifikant als „besoffenen Mix aus Death, Thrash und Black Metal“. Nun intreressiert natürlich besonders wie man sich einen Studioaufenthalt von BLOODDAWN vorstellen kann? Konzentriertes Arbeiten oder Saufgelage? Plauder doch mal aus dem Nähkästchen.

Haha, na rate mal! Das Gelage hat die meiste Zeit eigentlich überwogen. Da Studio für uns sowas wie Urlaub ist und wir alle eh selten komplett zusammen sind, artet das dann meist auch immer schnell aus. Es war eigentlich so, dass immer zwei aufgenommen haben und die anderen haben Bier geholt. Wir gehören auch nicht zu den Bands, die beim Spielen nüchtern sein wollen, also kam schon einiges an Bier zusammen, irgendwo habe ich noch Schnaps gesehen. Es ist ja so, dass wir live auch meist schon einen getrunken haben, wenn wir auf die Bühne gehen und wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich mir nicht vorstellen, wie wir alle völlig nüchtern Mucke machen würden. Wir haben also immer gut geparteyed, unterstützt von dem wohl tollsten Arsch der Schlagerbranche! Wer wissen will, wem der gehört, der sollte sich die CD kaufen, denn im Booklet ist er zu sehen(und nicht nur der, haha). Ansonsten war das Studio eine Zeit der Homoerotik, sexueller Missverständnisse(wenn ich nur wüßte, wer sich auf mein T-Shirt entleert hat), wenig Schlaf und Party. Eigentlich war das Ganze wie früher auf ner Klassenfahrt in der Schule.

Der Alkohol also als ständiger Wächter über die BLOODDAWN-Aktivitäten,hehe ?

Wächter und ausführende Kraft, um genau zu sein.

Würdest du denn im Zuge dessen von BLOODDAWN als „Partyband“, im Sinne des Bandverständnisses sprechen? Du erzähltest mir ja auch letztens, dass auch eure Proben meist eher in Gelagen enden. Wie wichtig ist euch diese „lockere“ Atmosphäre innerhalb der Band?

Im Sinne des Bandverständnisses ja. Ansonsten legen wir nicht unbedingt Wert darauf, als Partyband gesehen zu werden, da wir nicht sowas wie TANKARD oder sonstwer dieser „lustigen“ Bands sind! Diese lockere Atmosphäre ist wohl einfach Ergebnis dessen, dass wir in BLOODDAWN alle richtig gute Freunde sind, die sich eben nicht nur zum Songs schreiben, sondern zum Spaß haben im Proberaum treffen. Das macht das Songwriting dann eigenlich auch wesentlich leichter, da jeder weiß wie der andere drauf ist und man sich bei Bedarf auch mal grob anpacken kann. Wir wissen, wie der Andere tickt, spielt, daher dauert es meist auch nicht lange, bis ein Song steht. Auch mag es live so rüberkommen, dass wir eine Partyband wären, aber das ist nicht beabsichtigt oder gar gespielt, das sind einfach wir. Eine Bekannte unseres Drummers meinte nach einem Gig mal:“ Ihr seid ja auf der Bühne genau wie „privat“ !“- ich denke, dass trifft die Einschätzung von BLOOODDAWN recht gut, auch wenn viele damit nicht so richtig klar kommen,hehe.

Lass uns kurz auf das Album zurück kommen. „Puke“, „Club D´Amour“ und „Heavy Metal Fuck“, alles Songtitel eures neuen Albums, zeugen von relativ prägnanten und, sagen wir mal, schamlosen Texten. Da ich die Texte leider nicht vorliegen habe, erzähl uns doch ein bisschen was zu deinen kreativen Ergüssen. Was genau ist in St. Pölten vorgefallen ?

Hm, also eigentlich habe ich nur 4-5 Texte für das Album geschrieben, der Rest sind Wortfetzen, wenn ich ehrlich bin. Aber wenn du magst, kann ich dir deren Inhalt kurz zusammenfassen?

Haha, in Ordnung. Lass uns nur kurz über die St. Pölten Geschichte reden, das interessiert mich zugegebernmaßen dann schon sehr.

Man kann der katholischen Kirche ja einiges vorwerfen, aber nicht, dass sie sich nicht um die Freizeitgestaltung unserer Kinder und Jugendlichen kümmern. In harten Zeiten von Hartz 4, des Klimawandels und hohen Strompreisen, werden dir die Eltern dieser Welt recht geben, dass das mehr als notwenig ist! Gerade um Jungen wird sich da gern und eindringlich gekümmert. So mag man zwar an vielen Orten engagiert sein, aber ich wollte St. Pölten ob seines besonderen Augenmerks die Kinder betreffend einfach mal hervorheben, da dort Jugendarbeit nach Maß betrieben wird. Wen die Arbeit der Herren dort unten genau interessiert oder wer sich dort gar selber einmal informieren möchte, der gebe bei Google bitte St. Pölten und Priesterseminar ein!

Auf „Metallic Warfare“ findet sich unter anderem ein hervorragender Song mit dem plakativen Titel „Pagan Storms Unleashed By Odin`s Frostdick“, der darauf schließen lässt, daß ihr nicht gerade große Fans von der immer größer werdenden Pagan/Heathen-Metal Gemeinde seid…

Ja, wir sind in der Tat keine Freunde dieser Stilrichtung. Zum einen liegt das an der meist grottenschlechten Musik, denn Gekreische, miese Riffs und Akkordeon oder ähnliche akkustische Folterinstrumente sind überhaupt nicht unser Ding und nerven wie Sau!!!!! Was ich in diesem Zusammenhang aber noch wesentlich lächerlicher finde, ist die Tatsache, dass die meisten Kids(es sind in 90% der Fälle nun einmal welche), permanent über die Natur und ihre Götter singen, aber jeden Tag vor dem PC sitzen und sich mal fix was zu Essen von Mutti in der Mikrowelle warmmachen lassen. Ich kann diesen ganzen Heidenquatsch einfach nicht ernst nehmen, (H)odin, Wotan und dieser ganze Bullshit. Das Schlimme ist, dass man auch noch wirklich an jeder Ecke damit zugedröhnt wird und es mir einfach nur zum Hals raushängt. Meinetwegen können diese Typen alle ganz toll spielen, aber ihre Mucke ist einfach nur scheiße und ich könnte ausrasten, wenn ich mir solchen Kram anhören muss. Das ist kein Metal, Punkt!

„solo project hailing thor
web page, shirts and mp3
brutal metal to the core
though it sounds like pee „

Wir haben vorhin bereits das Thema Liveauftritte angeschnitten. Ihr seid ja relativ bekannt für eure, sagen wir mal energiegeladenen Gigs. Wie würdest du jemandem eine Perfomance von BLOODDAWN beschreiben? Was sollten Veranstalter, die euch buchen wollen, beachten ?

Hm, wie sollte man die beschreiben. Das ist schwer zu sagen, wenn ich ehrlich bin. Eigentlich trinken wir vorher gern ein paar Bier(zuviel) und gehen dann auf die Bühne. Wir legen dabei keineswegs Wert auf Ernshaftigkeit und Professionaltität, sondern haben lieber unseren Spaß. Weißt du, wir haben schon mit einigen Bands gespielt, die sich einfach viel zu ernst nehmen. Ich kann es einfach nicht ab, wenn man im Backstageraum sitzt und die anderen putzen schon ihre Klampfen, schlürfen dabei einen Tee oder ihr Wasser und halten sich für echte Showprofis. Dann sieht man sie auf der Bühne und alles wirkt so durchgestylt und geprobt, es ist einfach langweilig. Danach klatschen sie sich vermutlich gegenseitig auf die Schultern, weil sie dem Publikum ne professionelle Show geboten haben..ich könnte kotzen. Von BLOODDAWN-Gigs kannst du Folgendes erwarten: Nichts, Pöbelei, Spielfehler, Bangen, Spaß, Bier und Metal..mehr nicht! Was die Veranstalter angeht, so müssen sie eigentlich nicht viel beachten. Sie sollten nicht zimperlich sein, da wir uns gerne mal mit Bier vollspritzen und andere Ferkeleien backstage machen. Ansonsten spielen wir für einen Pennplatz, Bier und Spritkohle, also nix mit Rockstar oder ähnlichem. Also, los, bucht uns, wir ziehen uns auch aus!

Ausziehen? Naja, eure letzte Versprechung in dieser Hinsicht, nämlich „Blowjobs für alle“, schien jedenfalls im Nachhinein heiße Luft zu sein, hähä…

Was heißt heiße Luft, es hat sich nur niemand gemeldet! Wir waren bereit und hatten die Lippen gespitzt,hehe!

Vielleicht war es doch ganz gut, nicht hinzukommen 🙂 Mich würde im Zuge dessen natürlich auch interessieren, welche Konzerte dir besonders in Erinnerung geblieben sind. Gab es Totalausfälle, Skandale, Siegeszüge die du hier nicht unerwähnt lassen magst?

Hm..unser bestes Konzert war wohl der Gig bei der GRABAK Recordreleaseparty. Wir haben recht gut gespielt und die Leute sind wirklich gut abgegangen, war schon ein geiles Gefühl. Also von der Publikumsreaktion war das der beste Gig bisher, auch wenn mir eigentlich auch kein wirklich schlechter einfallen will. Gut, spielerisch gab es sicherlich viele(Alle?), aber da mit Gigs auch immer Party verbunden ist, stört das dann auch weniger. Auch was die Aftershowparty angeht, war Leipzig wohl das beste Konzert, da wir danach noch ein wenig Spaß hatten. So dürften nun einige Bürger Leipzigs diverse Geschlechtsorgane der Mitglieder(ich sag mal keine Namen, ähem) kennen und auch die Menschen, die uns dort beherbergt haben, werden uns wohl nicht so schnell vergessen! Sehr gut war auch der Gig in Wehnde, mit anschließender Bier- und Gulaschdusche sowie einer sich auf der Glatze unseres Klampfers befindenden Setlist. Aber eigentlich isses doof, das alles zu erzählen, da es eben Situationskomik ist, die kann man schlecht nacherzählen! Auf jeden Fall haben wir immer viel Spaß, was die Hauptsache ist, und freuen uns schon die nächsten Gigs. Im Endeffekt war es also (natürlich) NICHT gut, dass du nicht anwesend warst, mein Guter.

Okay, dann lass uns schnell wieder zum Standardprogramm zurückkehren, ähem. Ihr habt Anfang diesen Jahres einen Vertrag beim polnischen Label „Mad Lion Records“ unterschrieben. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Würdest du die Kooperation als fruchtbar beschreiben, ob der verhältnismäßig großen räumlichen Entfernung und der Sprachbarrieren (wenn es denn welche gibt)?

Das mit dem Vertrag war recht einfach. Ich habe damals für metal.de ein Interview mit DARK DISCIPLE geführt, die auch bei Mad Lion unter Vertrag sind, geführt. Dadurch kam ich dann mit Przemek von besagtem Label in Kontakt. Wir schrieben eine Weile hin und her und irgendwann habe ich dann mal dezent auf BLOODDAWN hingewiesen. Ihm gefiel unser Demo und nachdem wir ihm ein Tape mit neuen Songs geschickt haben, bot er uns einen Vertrag an. Da dieser zu unserer vollsten Zufriedenheit war, haben wir für ein Album unterschrieben. Die Kooperation ist mehr als fruchtbar, da wir in regelmäßigem Kontakt stehen, er reißt sich also wirklich den Arsch auf. Ich organisiere mit ihm eine Tour für einige Bands und uns, helfe ihm bei Übersetzungen und anderem Kram für Mad Lion, er hingegen kümmert sich um den CD Kram, macht Shirts. Es ist also ein Geben und Nehmen, was mir recht wichtig ist, da ich gern die Zügel( was „Businesssachen“ angeht), in der Hand halte und gern überall mit reinrede. So kommen wir beide gut vorwärts, wir haben alle Freiheiten der Welt(bedenke ich allein unser Booklet, können wir darüber sehr froh sein) und helfen uns gegenseitig. Was die Sprache angeht, so ist das kein Problem, da Przemek einigermaßen gut Englisch spricht und ich wegen meines Studiums auch keine Probleme damit habe! Alles titti, kann man sagen!

Ihr werdet am 19.10 ein Pre-Release-Konzert zusammen mit den mir bislang gänzlich unbekannten INDOLENZ und PARANOID bestreiten. Ihr habt im Vorfeld der Veranstaltung, als ihr noch auf Bandsuche wart, angekündigt, daß ihr keine große Lust darauf habt, mit Black-Metal-Bands zusammen auf der Bühne zu stehen, da sich diese als „Langweilige Pussies“ heraustellen. Das hätte ich wirklich gerne nochmal genauer von dir erläutert, zumal es kein Geheimnis ist, dass Black Metal in BLOODDAWNs Dimensionen durchaus stattfindet. Was sprach im Endeffekt für die beiden anderen Bands?

Hm, Black Metal findet wohl besonders bei unserem Basser und mir statt. Uns ging es darum, dass viele Black-Metal-Bands einfach nicht nicht zu uns passen. Ich kenne einige Bands, bei denen das nicht so ist, aber sind wir mal ehrlich, es wirkt einfach dämlich, wenn vor uns Typen in Corpsepaint auf der Bühne stehen und versuchen eine gewisse Stimmung zu erzeugen und wir danach stinkbesoffen auf die Bühne gehen. Desweiteren haben viele BM-Bands, so sehr ich den Stil auch mag, einfach nen Stock im Arsch und wir haben keine Lust, den ganzen Abend mit irgendwelchen Pennern, die kaum einen Satz auf die Reihe bekommen, rumzuhängen.
Das mag jetzt verallgemeinert klingen, aber die meisten, die ich kennengelernt habe, sind nun einmal Idioten, die nur nerven und sich und ihre Mucke viel zu ernst nehmen. Wie gesagt, ich komme aus dem BM Bereich und nehme die Musik auch durchaus ernst, aber was man da im Laufe der Zeit so kennenlernt ist echt nicht mehr auszuhalten. So kann man sagen, dass wir alle mehr oder weniger gern Black Metal hören, für den Durchschnitts- (Black)-Metal-Versager aber wenig bis gar nichts übrig haben. Für PARANOID sprach ganz einfach, dass sie gute Freunde von uns sind und wir sie gern dabei haben wollten. Zudem sorgt deren eher ruhige Mucke für ein wenig Abwechslung und wir wissen, dass auch sie gern feiern! INDOLENZ sind aus der Gegend und wurden uns vom Veranstalter empfohlen und dass sie auch noch ein Drumset mitbringen, macht sie nur noch sympathischer!

Ferner werdet ihr Ende des Jahres Teil der „4 Ways Of Metallic Warfare“ Tour sein, welche euch durch Deutschland und Polen führt. Welche Erwartungen habt ihr im Vorfeld auf diese Tour? Wie wollt ihr das, bei eurem Alkoholkonsum, überhaupt überleben?

Ja, so war es eigentlich angedacht. Allerdings ist daraus auf Grund von Problemen bei der Buchung von Klubs, Problemen bei der Urlaubsplanung und vielen anderen Dingen irgendwie nichts geworden. Es war knapp 4 Wochen vor der Tour und viele Dinge gingen immer noch
schief und im Endeffekt war das (finanzielle) Risiko einfach zu groß! Vielleicht wird es ja im nächsten Jahr was, ansonsten spielen wir halt weiter Gigs am Wochenende, ist auch nicht weiter schlimm!

Soweit ich das bislang verfolgen konnte, habt ihr für eure MCD „Kill Or Be Killed“ recht gute Kritiken seitens der Presse einheimsen können. Wie beurteilt man, gerade wenn man selbst in der Riege der Schreiberlinge tätig ist, Kritik im Allgemeinen? Interessieren dich Kritiken, positiv oder negativ, überhaupt noch?

Um ehrlich zu sein, interessieren Kritiken uns generell nicht wirklich. Klaro, das hat man schon von jeder Band gehört, aber eigentlich ist es echt so. Gewiss freuen wir uns über Lob, gute Punktzahlen und wenn jemand Bock hat, sich mit unserer Musik auseinanderzusetzen, aber auch wenn wir nur Verisse bekommen würden, würden diese dennoch keine Änderungen in unserem Sound hervorrufen. Wie du sagtest, schreibe ich ja auch selber und ich finde es schon erstaunlich, wieviele Heulsusen es im Metal gibt, die dir nach einem schlechten Review ihre Meinung aufdrücken wollen, einen beleidigen und was weiß ich nicht. Fast jeder Metalmusiker behauptet immer, er macht die Mucke nur sich, aber scheinbar macht er die nur solange sich, wie er gute Kritiken bekommt. Von mir aus kann man uns verreissen, wir sind mit dem Album zufrieden! Wir hören das Ding laut im Proberaum, freuen uns wie sonst was, bangen dazu und sind glücklich mit dem Teil. DAS ist das Einzige, was zählt. Alles andere ist nur ein schöner Bonus.

Also liege ich, um ein kleines Fazit zu ziehen, nicht falsch in der Annahme, dass es bei BLOODDAWN haupstächlich um den gemeinsamen Spaß an der Sache und das Ausleben musikalischer und animalischer Triebe geht?

So und nicht anders. Uns ist klar, dass sich unsere Mucke auf einen sehr geringen Anteil von Hörern beschränkt , aber was wichtig ist, ist das wir ne geile Zeit haben, sei es im Proberaum, im Studio oder auf der Bühne!

Das wäre es dann auch von meiner Seite aus. Danke für das Gespräch, und lass doch bitte einen letzten Rülpser an die Lesergemeinde hier…

Hehe. Dann erstmal heißen Dank für das Interview, oller Hengst! Ansonsten senden wir wie immer Grüße an die Assis ausm Klub. Wer Bock auf geiles Gebolze und erotische Hochglanzbilder hat, kann ja uns ja mal auf Myspace oder der normalen Homepage besuchen! Hodenheil und Stumpf ist Trumpf!

14.01.2008

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