
Devin Townsend
meldet sich mit Mammutprojekt „The Moth“ zurück
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Der kanadische Metal-Tausendsassa DEVIN TOWNSEND hat ein neues Projekt am Start: „The Moth“, ein ziemlich großes Orchester-Metal-Ding, an dem er über zehn Jahre herumgeschraubt hat. Das Album erscheint am 29. Mai 2026.
Eine erste Kostprobe gibt’s schon jetzt: Die Single „Enter The City“ ist draußen und gibt einen ersten Eindruck davon, wohin die Reise mit „The Moth“ geht.
Kurz gesagt: „The Moth“ ist kein typisches Townsend-Album. Wer seine Diskografie kennt, weiß, dass er ständig zwischen heavy, ambient und komplett schrägen Konzeptideen pendelt. Dieses Mal geht er direkt all-in: Orchester, Chor, großes Theater. Alles dabei.
Die Idee dazu schwirrte Townsend schon seit Jahren im Kopf herum – so eine Art persönliches Langzeitprojekt. Richtig ins Rollen kam das Ganze dann vor rund sechs Jahren nach einem Akustikgig in Amsterdam. Dort meldete sich jemand vom North Netherlands Orchestra samt Chor bei ihm und schlug vor, seine Songs mal ordentlich orchestral aufzuziehen.

„Devin Townsend – The Moth“ Tracklist:
- Semi-prologue
- War Beyond Words
- The Moth
- Ode To My Eye
- Enter The City
- Covered By Causes
- Lexin
- Runaways
- A Proxy For God
- The Mothers
- Orion
- Stay There
- Home At Night
- Intermission
- Lexin Returns
- The Clergy
- Prepare For War
- The Big Snit
- Silver Princess
- A Life in Review
- Metamorphosis
- Stained Hearts
- Let Go
- We Don’t Deserve Dogs
Mehr als nur Aufgemothzt
Townsend dachte sich allerdings: Wenn schon so ein riesiger Klangapparat am Start ist, dann lieber gleich etwas komplett Neues. Also hat er die Gelegenheit genutzt, um endlich „The Moth“ aus der Ideen-Schublade zu holen.
Passend zur Ankündigung gibt’s jetzt auch „Enter The City“, den Song, der ziemlich am Anfang der Story steht. Denn ja – natürlich steckt auch diesmal wieder ein Konzept dahinter. Laut Townsend folgt die Geschichte einer Person, die irgendwann merkt, dass ihre alten Muster einfach nicht mehr funktionieren. Also geht’s nach innen, Konflikte inklusive:
Musikalisch ist das Ganze ziemlich umfangreich geworden: 24 Tracks, aufgeteilt in mehrere Versionen. Neben dem eigentlichen Album gibt’s noch zwei zusätzliche Varianten:
- „The Moth – The Afterlife“: eine Version, die Orchester und Chor stärker in den Mittelpunkt stellt
- „The Moth – The War“: ein Mitschnitt der allerersten Live-Aufführung aus den Niederlanden im März 2025
Auch beim physischen Release wird aufgefahren
Unter anderem erscheint ein Deluxe-Artbook mit 3 CDs und Blu-ray, auf der auch der komplette Live-Film von „The Moth – The War“ sowie Atmos- und High-Res-Mixe landen. Außerdem gibt’s eine limitierte 2CD-Version, eine Standard-CD, Vinyl (2LP) und natürlich die digitale Variante.
Inhaltlich dreht sich bei „The Moth“ vieles um Selbstakzeptanz – allerdings nicht im Kalenderspruch-Format. Townsend beschreibt das eher als den Moment, in dem man aufhört, unangenehme Seiten von sich wegzudrücken.
Warum ausgerechnet eine Motte als Symbol? Townsend sagt: Die Metapher passt ganz gut. Eine Raupe wird zu etwas völlig anderem – und fliegt dann trotzdem direkt ins Licht, selbst wenn sie sich daran verbrennt.
Dass das Projekt am Ende tatsächlich fertig geworden ist, lag laut DEVIN TOWNSEND auch am Team hinter ihm. Mit dabei sind unter anderem Musiker wie Steve Vai und Anneke van Giersbergen, dazu langjährige Weggefährten aus seiner Band sowie jede Menge Orchester-, Chor- und Studiomenschen aus verschiedenen Ländern.
Kurz gesagt: ziemlich viele Leute haben mit angepackt, damit dieses Monsterprojekt irgendwann wirklich existiert.
Galerie mit 28 Bildern: Devin Townsend - Lightwork European Tour 2023 in Stuttgart

Mehr zu Devin Townsend
| Band | |
|---|---|
| Stile | Progressive Metal, Progressive Rock |
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Saskia Zillekens































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