Almost Dead - Brutal Onslaught

Review

‟Brutal Onslaught” wird dieser Tage veröffentlicht und stellt bereits den fünften Longplayer der 2004 in Kalifornien gegründeten Band ALMOST DEAD dar. Gemäß Promotext ließ man sich von Bands wie PANTERA, SEPULTURA, TESTAMENT und MACHINE HEAD inspirieren und fügte noch etwas Metalcore, sowie Technical Death Metal hinzu. ALMOST DEAD kreieren so ihren eigenen kraftvollen Thrash-Groove-Sound.

Es werden definitiv keine Gefangenen gemacht

In den nächsten 51 Minuten bekommt man 12 Thrashgranaten um die Ohren gehauen. Los geht es mit dem gnadenlos schnellen ‟Cage Fighter”, dass herrlich drückt und grooved. Ein Opener der tatsächlich sehr an PANTERA erinnert. Nicht nur wegen der treibenden Drums und der brutalen Riffs fühlt man sich unweigerlich an die Texaner erinnert, sondern auch vom prägnanten Gesangsstil her.

Eine kurze Verschnaufpause bekommt man erst mit dem vierten Track ‟Downfall” geboten.

Er beginnt sehr ruhig und langsam mit klar gesungenen Vocals, einzig untermalt von ein paar Gitarrentönen, bevor dann nach 01:37 ein Thrash-Gewitter mit Blastbeat-Attacken über einen hereinbricht. Ein abwechslungsreicher Song mit mehrstimmigem Gesang und einem grandiosen Gitarrensolo zum Ende hin.

ALMOST DEAD können es auf ‟Brutal Onslaught” auch melodisch

‟Lost My Way” stellt eine echte Überraschung dar. Meist clean gesungene Vocals, großartige Hooklines sowie ein absolut melodiöser Refrain. Der Song überzeugt von vorne bis hinten und zeigt eine andere Seite von ALMOST DEAD. Neben der schieren Brutalität und Aggression ein wirklich toller Track in der Album-Mitte.

Es gibt aber auch Stücke, die nicht so sehr zünden. Manchmal wirkt das ein wenig zu konfus und unstrukturiert. Dann hat man den Eindruck, die Jungs wollten in erster Linie um jeden Preis mit Härte überzeugen. So wirkt ‟Masked Pain” beispielsweise wie ein Füller bei dem die Musikalität auf der Strecke bleibt.

Anders verhält es sich mit ‟Ideal Remains” und ‟Turn To Stone”. Zwei ordentliche Groove-Metal Kracher in Folge. Der erste mit erneut auffälligen PANTERA-Anleihen und ein paar Blastbeats zwischendurch. Dann das zweite Stück, wieder ein echter Hit mit gelungener Gesangslinie und melodischem Refrain, sowie der beeindruckenden Gitarrenarbeit.

Den Abschluss des Albums bildet ‟A Vile Descent”. Hier wird noch einmal richtig Gas gegeben, die Blastbeats ausgepackt und tierisch gegrowlt.

Ein Album mit Höhen und Tiefen

ALMOST DEAD machen auf ihrem fünften Longplayer ‟Brutal Onslaught” vieles richtig gut. Neben den typischen PANTERA-Elementen lassen sie noch genug eigene Ideen einfließen. Die Vocals sind sehr variabel und zeigen gerade in den langsameren, melodischen Songs ein breiteres Spektrum. Und das sorgt für Abwechselung.

Auf der anderen Seite wirken manche Parts zu konstruiert und aneinandergereiht und haben wenig Wiedererkennungswert, so dass der ein oder andere Song einfach so vorbeizieht.

An der Produktion dagegen gibt es wenig auszusetzen, denn sie ist transparent und sehr druckvoll und passt zum Gesamtbild einer modernen Groove-Thrash-Metal-Band.

Ein richtig gutes Album allemal!

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28.05.2021

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