Arkham Horror LCG - Das Vermächtnis von Dunwich

Review

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Achtung! Der folgende Artikel enthält keine Spoiler zur ARKHAM HORROR-Kampagne „Das Vermächtnis von Dunwich“, aber zu H.P. Lovecrafts Kurzgeschichte „Der Schrecken von Dunwich“.
Eine detaillierte Beschreibung des ARKHAM HORROR LCGs erhaltet ihr hier.

„Das Vermächtnis von Dunwich“ ist die ursprüngliche erste große Erweiterung zum ARKHAM HORROR Living Card Game. Erstmals erschien diese bereits 2017, wurde nun aber jüngst neu veröffentlicht und dankenswerterweise nach dem neuen LCG-Konzept von Fantasy Flight Games in ein Ermittler- und Kampagnenset unterteilt.
Durch das Charakterset erhaltet ihr zur jeder der fünf Klassen einen neuen Ermittler. Ikonische Persönlichkeiten wie Jenny Barnes oder Jimmy Culver verlocken durchaus, die Grundspielkampagne „Die Nacht des Zealoten“ gleich noch einmal zu spielen. Mehr als 200 neue Spielerkarten geben euch nämlich zahlreiche neue Strategien für euren Deckbau auf die Hand.
Wer diesen Aufwand scheut, kann das Charakterpack auch in der Schachtel lassen, denn es ist für „Das Vermächtnis von Dunwich“ nicht erforderlich. Das ARKHAM HORROR LCG Grundspiel benötigt ihr hingegen unbedingt!

Zuerst die Geschichte

„Das Grauen von Dunwich“ erschien erstmals 1929 und ist eine der erfolgreichsten Kurzgeschichten von H.P. Lovecraft. Sie gilt als eine der Kerngeschichten des Cthulhu-Mythos.
Im einsamen Dorf Dunwich lebt Familie Whateley, um die sich zahlreiche Mythen ranken. Nicht nur ist das männliche Familienoberhaupt als Hexenmeister bekannt, auch seinem Enkel Wilbur werden übermenschliche Kräfte nachgesagt. Als dieser bei dem Versuch, eine letzte Kopie des sagenumwobenen Necronomicons zu stehlen, in der Miskatonic University ums Leben kommt und mit seinem letzten Atem „Yug-Sothoth“ flüstert, wird der anwesende Dr Henry Armitage hellhörig. Gemeinsam mit seinen Kollegen Warren Rice und Francis Morgan reist er nach Dunwich um Wilburs Absichten zu ermitteln, findet aber bereits ein mordendes Monster vor. Mithilfe des Necronomicons gelingt es den Dreien, das Grauen von Dunwich zu besiegen und dem Schrecken ein Ende zu bereiten…

…vorerst!

Die Kampagne „Das Vermächtnis von Dunwich“ spielt einige Zeit nach dieser Geschichte. Dr Armitage, euer ehemaliger Mentor, lädt euch als Ermittler in sein Haus in der Südstadt von Arkham ein. Er bittet euch um Hilfe, denn seine beiden Kollegen Warren Rice und Francis Morgan werden vermisst. Sein Verdacht, wo sich die beiden aufhalten könnten, macht ihn auffällig nervös…
Ihr werdet als Ermittler schnell Teil der Geschichte und müsst die Geschehnisse aus der klassischen Kurzgeschichte gründlich aufrollen.
In den bis zu acht Szenarien haben die Entwickler nicht nur eine Fortsetzung ersonnen, sondern auch versucht, einige alte Geschehnisse neu zu interpretieren. Wer „Das Grauen von Dunwich“ nicht gelesen hat, wird dennoch problemlos in die Welt von H.P. Lovecraft abtauchen können, aber es erhöht den Spielspaß zweifellos, sich vorher noch einmal durch die heimische Bibliothek zu geeken.
Durch die zahlreichen Twists kommt in den circa 10 Spielstunden keinerlei Langeweile auf und dank der gut durchdachten Spielstruktur, erfreut auch diese Kampagne mit einem hohen Wiederspielwert.
Eine bedingungslose Empfehlung, nicht nur für Fans des „Grauen von Dunwich“ (aber eben nur für Inhaber und Inhaberinnen des Grundspiels).

Spieleranzahl: 1-4 Ermittler
Spielzeit:  durchschnittlich 60 Minuten pro Szenario.
Verlag: Asmodee
Sprachen: deutsch
Festivaltauglichkeit:Nehmt euch für die Story lieber etwas mehr Zeit und Ruhe als auf einem Festival möglich wäre
Musikempfehlung: Wir haben unsere Playlist zu ABRGRUNDTIEF nochmal etwas erweitert und können sie euch guten Gewissens auch für ARKHAM HORROR LCG empfehlen

Würfeln und blättern, statt lauschen und headbangen – In der Rubrik „Dice ‚em All“ stellen wir euch ausnahmsweise keine Musik vor, sondern Rollen- und Brettspiele.

26.09.2022

"HINTER DIR! EIN DREIKÖPFIGER AFFE!" - Guybrush Threepwood

Der metal.de Serviervorschlag

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