As I Lay Dying - Shadows Are Security

Review

Galerie mit 51 Bildern: As I Lay Dying - Summer Breeze 2011

Mit „Shadows Are Security“ feuern AS I LAY DYING den langerwarteten Nachfolger zum 2003er „Frail Words Collapse“ ab, das sie anno dazumal mit an die Spitze des gerade aufstrebenden Metalcore katapultierte. Vielleicht hat sich der Kalifornienfünfer beim Schreiben aber zu sehr von der Namensgebung des neuen Rundlings leiten lassen, denn ganz auf die Sonnenseite schaffen es die 12 Songs nicht. Im Gegensatz zum rauen und archaischen Sound des Vorgängers hat man hier auf eine aufpolierte und differenziertere Produktion gesetzt: die kantige Attitüde und das Fuck Off-Garagenbandfeeling sind verschwunden, fette Gitarrenwände und wummernde Tiefenfrequenzen domieren das Klangbild. Trotz feinsten Hörgenusses ist der Sound aber etwas zu glattgebügelt geraten und verliert somit an Identität. Songtechnisch machen AS I LAY DYING das, was sie am besten können: holzen ohne Ende. In bekannter Manier dreschen sie die wie beim Vorgänger auf Popsonglänge geeichten Nummern dem geneigten Hörer um die Ohren. Der wird fette Moshparts, Uptempogebollere, amerikanisch-schwedische Melodiebögen und einen gereiften Sänger zufrieden zur Kenntnis nehmen, sich jedoch auch des öfteren fragen: „Hab ich das nicht gerade schon gehört?“ Die Drums sind zwar technisch erste Sahne, könnten aber ebenso wie das Songwriting eine Portion Variabilität und Idee verkraften. Wirklich herausstechendes wie etwa die Überflieger „94 Hours“ oder „Forever“ vom letzten Album sucht man hier vergebens, eher ist Gleichförmigkeit zum Albumende hin Trumpf. Zwar ist „Shadows Are Security“ bestimmt kein Schattengewächs, mehr Mut zu Abwechslung hätte den Erwartungen aber besser entsprochen.

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24.07.2005

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8 Kommentare zu As I Lay Dying - Shadows Are Security

  1. auge sagt:

    mh…abwechselnd finde ich das album aber schon. Es geht mehr in richtung melodic death metal als der vorgänger. Deshalb auch abwechlungsreicher. Mir gefällts besser als Frail Words….

    8/10
  2. Anonymous sagt:

    EDIT : abwechslungsreich nich "abwechselnd" 😀

    8/10
  3. Anonymous sagt:

    Okay, das Erste, was einem auffällt, ist dass der wirklich unglaubliche Bass-Drum-Sound des Vorgängers, der bei entsprechender Lautstärke ein Haus eingerißen hat, einer insgesamt betrachtet softeren Produktion gewichen ist. Ich persönlich finde das zwar schade, denke aber nicht, dass das unbedingt was Schlechtes sein muss. "Frail Words Collapse" war ein ALbum, das eine handvoll großartiger Überflieger und viel solides, aber uninspiriertes Mittelmass hatte. Das hat sich bei "Shadows are Security" glücklicherweise ebenfalls geändert, denn hier sind fast alle Songs auf einem durchgehend gleichhohen Niveau angesiedelt. Somit wird die Platte zur alles in allem entspannteren, aber auch besseren Alternative, mit der es der Band gelingen sollte, sich dauerhaft im Wust der Metalcore-Chaoten zu behaupten. Vor allem, da Bands wie Atreyu, Caliban und Killswitch Engage mit ihren zeitgleichen Veröffentlichungen ("The Curse", "The Opposite from Within" und "The End of Heartache") den Hörer doch leicht bis derb enttäuscht haben. Fazit: Zusammen mit Heaven Shall Burn und Winter Solstice für mich die momentane Speerspitze des Genres.

    9/10
  4. soul!!!! sagt:

    absolut gutes album und auf jeden fall besser als der vorgänger! man muss sich nur erst etwas reinhören, da es sich am anfang alles etwas gleich anhört(vocals). aber nach einer zeit merkt man die unterschiede und das album weiß richtig gut zu gefallen. etwas härter als der vorgänger da doch 2 oder 3 sehr deathartige songs dabei sind, was aber gut so ist^^…..top!

    9/10
  5. Matthias sagt:

    Das Album knallt ganz gut. AS I LAY DYING sind für mich aber kein Metalcore, denn von "Core" hör ich hier nicht viel. Die Songs gehen gut ab, es gibt starke Riffs, gelungene Clean-Vocal-Parts und einen guten, modernen Sound. Lediglich der Gesang ist auf Dauer ein wenig eintönig, da hier (neben dem klaren Gesang) nur steril und eintönig herumgeschrien wird.

    7/10
  6. atheist sagt:

    als ich diese platte am ersten mal gehoert habe, mochte ich die music sofort. fette guitarren riffs mit passenden double bass dazu liefert metalcore vom feinsten! die vocals sind auch klasse. sehr gute abwechselung von melodien auf brutal mosh riffs passt wie angegossen. also daumen hoch fuer as i lay dying!!

    10/10
  7. arcane|existence sagt:

    Einfach eine geile Platte. Geile Riffs schon vom ersten Song an, Vocals, die nur so vor Power strotzen und hier und da cleane Vocals, die einen geilen Kontrast zum gutturalen Bereich bieten, sodass hier einfach Anhörpflicht besteht.

    9/10
  8. Anonymous sagt:

    Diese Band war es, als ich noch unschuldigerweise gerade von Rock und Co zum Metal, hauptsächlich Melo-Death ala CoB, kam, mich zum Metalcore konvertieren ließ.

    bis heute sage ich bei allem was ich kenne und das sind sehr viele IwasCoreBands.
    Hier sind einige der geilsten Songs drauf die es in diesem Genre gibt.

    Andererseits muss ich sagen: Bis heute finde ich nur die Hälfte gut den Rest, naja nicht Schrott aber höre ihn NIE!

    Song 1 z.b. ist eines der tolsten Stücke , voler Power.

    Song 2 ist für mich SCHLECHTHIN der beste Core-Song überhaupt! Allein der Aufbau mit Spannung zum Refrain ist toll.

    Auch die Songs 3, 4 (!!!), 8, 9 (!!! eine der genialsten Melodien mit extremem Langzeit-Wert) und 11 (Tolster Double-Bass Song)sind klase

    Der rest allerdings für mich abslout irrelevant.

    Nun wie gesagt, wohl weil dies meine \"Klassiker\" im Core-Sumpf-Kram sind gebe ich 9 Punkte.

    Der Rest muss es selbst herausfinden…sie brachten mich zu diesem Genre, aber 6???
    Def nicht! Die kanns du Cataract (zuviel Hype)oderCaliban geben (The Awakening war das 2. was ich von Metalcore hörte und es war zu 70% echt öde)
    Dieses Album MUSS man als Core-Fan haben!
    (Keine 10 da ich diese eig nie vergebe)

    9/10